Acer Iconia Dual Screen Tablet – Zukunftsmusik?

In Sachen Technik bin ich schwer zu begeistern, obwohl ich jede Neuerung natürlich begrüße – sofern ich einen Sinn ihr sehe. Nun habe ich heute ein wenig in unserem Shop gestöbert und bin über das Acer Iconia Dual Screen Tablet gestolpert. Ein Tablet mit 2 Screens, wobei einer davon zu einer Tastatur mutieren kann. Ihr habt also keine “echte” Tastatur, sondern nur noch das Tablet – wer bereits ein Android-Tablet oder ein iPad hat, der wird sich das vorstellen können. Und so sitze ich hier und sinniere, ob es sich um die Zukunft der Eingabegeräte und Geräte handelt, oder ob das Acer Iconia Dual Screen Tablet einfach nur futuristisch, aber am Markt vorbei entwickelt wurde – trotz richtig guter Ausstattung. Was denkt ihr?

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11 Antworten auf Acer Iconia Dual Screen Tablet – Zukunftsmusik?

  1. avatar Victor sagt:

    Hm…
    die Idee reizt natürlich…
    Wobei ich mir nicht vorstellen kann dauerhaft ohne Tasten (Positionskontrolle) blind zu tippen!
    Interessant fände ich in diesem Zusammenhang eine ausziehbare Tastatur unten dran *g*
    Oder eben eine Lösung per USB-Tastatur.
    Aber das bedeutet zusätzliches Equipment, grade wenn man unterwegs ist…
    Wie sind denn die Blickwinkelwerte für das untere Display?

  2. avatar Michael sagt:

    Die Idee ist nicht schlecht. Das “Problem” ist sicher der Preis und die Tatsache, dass es sich um einen Standard-PC mit Standard-Betriebssystem handelt. Oder ist Windows 7 jetzt für sowas wirklich “optimiert”. Da muss schon alles zusammen passen. Grundsätzlich fände ich zwei Screens nicht schlecht, aber dann muss auch das Betriebssystem und die Bedienung darauf abgestimmt sein. Von Microsoft (weiß nicht, ob es wirklich von MS war oder fake) gab’s doch mal ein Konzeptvideo für sowas. Damit könnte ich mir vorstellen zu arbeiten

  3. avatar NetzBlogR sagt:

    Ansich ist das ‘ne tolle Sache, weil man damit den sichtbaren Arbeitsbereich verdoppelt und nicht auf einen Screen beschränkt ist.

    Ich würde mir aber auch zumindest eine ausziehbare Tastatur wünschen, um blind schreiben zu können. Echtes Feedback ist mir beim Tippen schon wichtig. Ich habe schon Probleme beim Schreiben auf meinem Touchscreen-Handy, obwohl es Tastentreffer mit Vibration beantwortet.

  4. avatar Alex sagt:

    Also, die Idee und das Desing gefallen mir sehr gut.
    Allerdings hat das Gerät einen gewissen I-Pad-Faktor, ich weis nicht wirklich, wo seine Stärken und seine Schwerpunkte liegen. Die Schwächen wiederum liege ja auf der Hand: In heller Umgebung wird man Probleme mit insbesondere dem unteren Display haben, die schon angesprochenen Blickwinkelwerte, Benutzer mit Finger- oder Handschmuck laufen Gefahr, die “Tastatur” schnell zu verkratzen, wie siehts mit der Akkulaufzeit aus? Gerade in der hellen Umgebung ist man dann ja auf eine äußerst helle Beleuchtung der “Tastatur” angewiesen.
    Alles in allem ja Probleme, die man lösen könnte, nun bin ich gespannt, das Gerät mal in der Hand zu haben.

  5. avatar Hannes sagt:

    auf Notebookjournal gibts nen Test dazu..
    Display Helligkeit is unter aller Sau für nen spiegelndes display, daher gibts da schon probleme mit ner nachttischlampe die neben dem Tablet steht.. gibt im Internet auch keine Fotos wo man wirklich was aufm display erkennen kann..
    Denke das is am markt vorbei entwickelt.. wenn ich mit 10-fingern schreiben will geht doch nix über ne echte tastatur (egal ob eingebaut, USB, slider whatever).. und wenn ich aufm touch schreiben willdann geht das meist eh nur mit 1-2 fingern weil das haptische feedback fehlt..
    Akkulaufzeit is übrigens auch nich so doll, insgesamt is das preis-leistungsverhältnis nich wirklich überzeugend..
    btw, das Win7 dadrauf wurde angepasst an das Dual-Screen, soll wohl auch ganz gut funktionieren..
    Achja, der test is hier zu finden:
    http://www.notebookjournal.de/.....ska-1336/1

  6. avatar Matthias sagt:

    Vorneweg: Unterstellen wir mal, dass eine Bildschirmtastatur unten genausogut wie eine taktile Tastatur ist. Für manche (nicht für mich) ist sie das ja. Von daher hier schon mal kein Nachteil.

    Wenn das System jetzt darauf optimiert ist, 10 Finger gleichzeitig zu erkennen und echt zu nutzen (so ein Betriebssystem gibt es noch gar nicht), dann sehe ich da große Vorteile. Wenn man mit Gesten arbeiten kann, die unterscheiden können, welche Finger für dieselbe Geste genutzt werden. Oder ich bis zu zehn Dinge gleichzeitig verstellen kann.

    Momentan gibt es zwei Probleme, die man mit diesem Hardwareansatz lösen könnte.
    Kleine Problem: Die Touchbedienung dient als Mausersatz, von ein paar Gesten mal abgesehen.
    Großes Problem: Touchscreenmonitore (auch Multitouch) gibt es schon seit den 90er. Und das Problem ist das Gleiche wie mit den ganzen Tablets: Man will nicht auf dem rumwedeln, was man sehen will. Deswegen ist die Trennung von Tastatur und Bildschirm ja so funktional.

    Da gibt’s auch ein Video zu, das sehr treffend visualisiert, wie ein obiges System funtkionieren sollte: http://www.bessr.de/2009/10/16.....uch-fur-pc

  7. avatar markus vordermayer sagt:

    hmmmm !!

    werden wir nicht bald alles nur noch über touchscreen bedienen ???
    i-pod , i-pad verschiedenste handys usw !!! ich selber habe ein handy mit der möglichkeit von tastatur und touchscreen !! ( se- Vivaz Pro !!!) !! bin eigentlich echt zufrieden mit dem teil !! touch funzt schnell und zuverlässig !! vielleicht manchmal etwas ungenau !! die möglichkeit zur tastatur nutze ich daher eher selten !! sms usw gehen ja auch mit touch !! aber ich denke mal , an den umgang mit touch werden wir uns gewöhnen dürfen !!

  8. avatar Matthias sagt:

    Ein Touchscreen ist jetzt aktuell. JETZT. Vor 5 Jahren war das Zukunft. In zwei Jahren wird sich vielleicht die Erkenntnis durchgesetzt haben, das bei der Bedienung von Touchscreens die Hände im Weg sind.

    Von daher würde ich nicht das Konzept nicht pauschal negativ beurteilen. Es ist seiner Zeit voraus. Ob es sich durchsetzt, ist eine Frage der Software und vor allem des Marketings. Viele technisch bessere Varianten von aktuellen Lösungen sind am Markt gescheidert. Sony kann da eine lange Liste führen :-)

  9. avatar André sagt:

    Wie bei allen Neuentwicklungen wird sicher noch ein saftiger Early-Adopter-Aufpreis gezahlt werden müssen. Beinahe bezahlbar erscheint da das Acer Iconia Dual Screen, das trotz seiner zwei Displays „gerade einmal“ 1500 Euro kostet – nicht wenig, da hätten einige aber sicherlich mit mehr gerechnet. Ich jedenfalls kann es mir leider nicht leisten, dazu stimmt mir das Preis/Leistungsverhältnis einfach nicht.

  10. avatar Nikolas sagt:

    Aha, Acer kommt ein Jahr später mit einem von Toshiba geklauten Konzept und das ist jetzt revolutionär?
    Schaut euch mal den Toshiba Libretto W100 an, den gibts schon lange auf dem Markt.

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