Facebook setzt auf Open Source Hardware

Gestern Abend konnten Interessierte wieder Neuigkeiten aus dem Hause Facebook verfolgen. Das Spektakuläre war aber weniger die Software oder das soziale Netzwerk an sich, sondern das Open Compute Project. Ziel von Facebook ist es natürlich, soviel Leistung aus Servern wie möglich zu bekommen, allerdings auch bei möglichst geringen Energiekosten. Effizienz war das große Thema. Man greift also nicht mehr auf zugekaufte Lösungen zurück, sondern wird die Hardware mit selbst entwickeln. Auch von Google weiss man, dass diese an effizienter Hardware arbeiten – aber: im Gegensatz zu Facebook geschieht die Entwicklung im Verborgenen.

Im Open Compute Project von Facebook wird allerdings ganz offen und für jedermann ersichtlich über die Entwicklung von Netzteilen, Server-Schränken, Mainboards & Co gesprochen. Zum Push des Projektes ging man mit guten Beispiel voran und zog in ein neues Rechenzentrum, in dem die Kosten um bis zu 24% gesenkt werden konnten – bei einem um bis zu 38% geringeren Energieverbrauch. Als Partner nannte Facebook unter anderem Intel, AMD, Dell und HP. Ich persönlich denke, dass dieser offen gegangene Weg der für alle Seiten erfolgreichere ist.

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1 Kommentar auf "Facebook setzt auf Open Source Hardware"

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paeddrigg

auf jedenfall zu befürworten