Nokia Lumia 625 vorgestellt und angefasst

Nach den gestrigen Leaks rund um das neue Nokia Lumia 625 wurde das Gerät heute offiziell von Nokia vorgestellt. Anlässlich der Vorstellung hat Nokia netterweise in Berlin zum Kaffee eingeladen und auch gleich ein paar Geräte zum anfassen und testen dabei.

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Fangen wir mal mit den blanken Daten an. Im Gehäuse werkelt ein Snapdragon S4 Dual Core zusammen mit 512MB RAM und 8GB fest integriertem Speicher. Dazu kommt ein fest verbauter 2000mAh Akku, eine 5 MP Kamera auf der Rückseite und eine VGA Frontkamera. Der interne Speicher lässt sich natürlich noch erweitern um bis zu 64GB via Micro-SD Karte. Das Display misst 4,7″ und kommt mit einer WVGA, also 480×800 Pixel, Auflösung daher. Nicht zu vergessen natürlich das integrierte LTE, was in dieser Preisklasse noch eine absolute Seltenheit ist.

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Links Lumia 625, Rechts Lumia 925

Es verfügt, wie das Lumia 820 und 620, über Wechselcover in verschiedenen Farben. Zu beginn stehen erst einmal die Farben Orange, Weiß und Schwarz zur Verfügung, später folgen noch Gelb und Grün. Die Cover haben bei der Farbgebung eine Besonderheit: Die Cover sind nicht komplett einfarbig durchgefärbt, sondern zweilagig. Die innere Lage ist bis auf beim schwarzen Cover weiß, die Farbige Schicht halb transparent. Dadurch entsteht eine gewisse Tiefenwirkung. Und da oft die Frage kommt: Alle Cover – egal welche Farbe – sind matt. Das lässt das Lumia 625 gleich noch einen Tick wertiger erscheinen.

Das Display liest sich auf dem Datenblatt sehr mittelmäßig, da die Auflösung mit 480x800px auf 4,7″ zu gering erscheint. In der Praxis fällt das allerdings kaum auf, weil man bei normalem Sichtabstand keine einzelnen Pixel sieht. Das dürfte nicht zuletzt am IPS Panel liegen. Geht man näher ran fällt die Auflösung natürlich auf – aber wer hält sich schon sein Smartphone zwei Zentimeter vor die Augen? Im direkten Vergleich mit dem Lumia 925 erkennt man auf den ersten Blick kaum einen Unterschied in der Auflösung – auch wenn das 925 mit 4,5″ etwas kleiner ist und mit 720p eine höhere Auflösung hat.
Natürlich kommt auch wieder ein Super-Sensitive-Touchscreen zum Einsatz, sodass man das Gerät auch mit den Fingernägeln oder Handschuhe bedienen kann.

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Das Gehäuse ist vom Design her gewohnte Kost der Lumia-Reihe. Ob man es schön findet oder nicht kann ich nicht für euch entscheiden, aber mir selbst gefällt die Design-Linie von Nokia. Die „Funktionsweise“ des Wechselcovers ist identisch zum Lumia 820 und Lumia 620: Tauscht man das Cover, tauscht man auch die Bedienelemente wie Power-Knopf, Kamerataste und Lautstärkewippe mit aus.

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Die Bedienung lief trotz der Mittelklasse-Hardware flüssig wie man es von Windows Phone kennt. Es sind natürlich auch alle Nokia Apps wie die HERE Dienste oder auch Nokia Drive (nicht Plus!) mit an Bord. Das einzige, was es softwareseitig beispielsweise vom Lumia 925 unterscheidet ist, dass die Uhr nicht mehr im Standby auf dem Display angezeigt wird. Was aber letztlich nur daran liegt, dass es bei einem LCD schlichtweg nicht möglich ist, ohne die komplette Hintergrundbeleuchtung zu aktivieren – und das würde zu sehr kurzer Akkulaufzeit führen. Apropos Akkulaufzeit: Durch den etwas größeren Akku soll das 625 die gleichen Akkulaufzeiten wie das Lumia 720 erreichen, das derzeit wohl der inoffizielle König der Akkulebensdauer ist. Die Gesprächszeit über GSM (2G) ist mit satten 23,9 Stunden und via UMTS mit immer noch sehr guten 15,2 Stunden angegeben. Wie gut es sich letztlich in der Praxis schlägt wird sich zeigen müssen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Nokia hier ein gutes Gesamtpaket im Mittelklasse-Bereich zusammengeschnürt hat, das sich zum einen wertig anfühlt und zum anderen trotz der geringen Displayauflösung nicht den Eindruck hinterlässt, dass es sich dabei um ein „billig“-Gerät handelt. Wer also ein Lumia mit großem Display möchte kann hier bedenkenlos zuschlagen. Ein abschließendes Fazit ist nach so einem kurzen Test natürlich noch nicht möglich – dafür müssen wir warten, bis wir ein Testgerät für einen längeren Test zur Verfügung haben.

Preislich liegt das Lumia 625 bei 299 Euro UVP und soll noch im 3. Quartal verfügbar sein. Bei uns könnt ihr es natürlich auch jetzt schon vorbestellen.

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4 Kommentare auf "Nokia Lumia 625 vorgestellt und angefasst"

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Isabell

das hört sich gut an. bin mal gespannt wenn ich es in den händen habe.

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Nokia Lumia 625: Verkaufsstart und erster Eindruck » notebooksbilliger.de Blog

[…] neue Nokia Lumia 625 hatten wir euch ja bereits kurz vorgestellt. Jetzt gab es den offiziellen Startschuss für den Verkauf in Deutschland und pünktlich […]

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Nokia Lumia 625 im Alltagstest » notebooksbilliger.de Blog

[…] Lumia Familie, wenn es um die Bildschirmgröße geht. Wir hatten es euch ja bereits kurz vorgestellt. Dank Nokia konnte ich das Gerät nun auch ausgiebig im Alltag testen. Dazu hatte ich es rund 3 […]

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dreamcat
Huhu.dass das display s.d.e.blivk wertiger erscheint,liegt v,a,daran dass wp8 grosse einfarbige icons hat,undcknalligecfarben,dascsiehhtcaufcjedemvhandy erstma gutcundcschick aus,dadd hatcwindowscabsichtlich so gemacht.umvdenvleuten auch mitn billigen handy n gutes freling zu geben,dass man aucj mit billig handy. Gut aussieht.beimvbenutzen machtvsich abetcschnellvbemerkbarcdassces nur hslb soviel rsm hat,undcde prozessor hat auchvn drittel weniger,selbstcwenn man denvspeichercetweitert,dann wird es nichmalblangsamer,weil die daten mussen ja aucj vetsrbeitetcwerden und auf dieckarteczugegriffen werden,da wirdscdsnnvmalboftets ruckeln,odecescsturztcmal ab oder hangtvsich auf.mein 925 halt etwa 2 stunden dauetquazschen und 3 stunden daddeln aus,das 625 durfte also etwas weniger haben.auchvdie cam ist praktisch 4,5. vetsus 8!(obwohl catlzeiss bei nokia ist selbst die 5 mp auf… Read more »
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