Wer ein Smartphone hat, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit dieses Problem kennen: Bei starker Nutzung macht der Akku des Smartphones schon nach wenigen Stunden schlapp. Selbst bei geringer Nutzung fällt es vielen schwer mit einer vollen Akkuladung über den Tag zu kommen. Da auch mittlerweile Hersteller wie HTC und Sony dazu übergehen, den Akku fest im Gerät zu integrieren, hilft ein Zweitakku immer öfter nicht weiter. Die einzige Lösung: Externe Akkus, die es in unendlich vielen Größen und Kapazitäten auf dem Markt gibt. Heutige externe Akkus, die die Größe eines Smartphones nicht überschreiten, schaffen bis zu fünf vollständige Aufladungen. Je nachdem welche Akkukapazität das Smartphone natürlich hat.
Wie nun die US-Technikseite CNET berichtet, hat der Retailer Brookstone angekündigt, als erster Händler eine tragbare Brennstoffzelle ins Sortiment aufnehmen zu wollen. Die Energiequelle soll in etwa so groß wie ein dickes Smartphone sein und kann mit Kartuschen nachgefüllt werden, die etwa die Größe eines Feuerzeugs haben. Als Energiequelle soll Butan in flüssiger Form dienen.
Das beste: Die Brennstoffzelle soll mit einer Kartusche 10 bis 14 Aufladungen schaffen. Geeignet ist die Brennstoffzelle für alle Geräte, die sich über einen USB-Anschluss aufladen lassen.
Ein Preis für das Gerät selbst steht noch nicht fest. Die Nachfüllkartuschen mit flüssigem Butan, sollen aber nur ein paar Dollar kosten. Mouli Ramani, vom Hersteller der Brennstoffzelle Lilliputian Systems sagte, dass sie “nicht mehr als ein Kaffee bei Starbucks” kosten werden.
Auch wenn ich so eine Brennstoffzelle nicht brauchen werde, finde ich die Entwicklung sehr spannend. Es ist vermutlich nur noch eine Frage der Zeit, bis Smartphones von Werk aus mit so einer Zelle ausgestattet sind und wir unsere Smartphones nicht mehr stundenlang an ans Ladekabel anstöpseln müssen, sondern einfach mit einer Kartusche innerhalb weniger Sekunden aufladen können.
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