Sony Xperia S bekommt Ice Cream Sandwich

Ich werde ja nicht müde, Sony zu loben. Im Smartphone-Bereich hat man durchaus solide Geräte am Start und auch die versprochenen Updates kommen. Android 4.0 Ice Cream Sandwich ist ein tolles System für Smartphones, doch bislang sind erst knapp über 7 Prozent aller auf dem Markt befindlichen Android-Geräte damit ausgestattet.

Da dürfte es Besitzer eines Sony Xperia S freuen, dass das aktuelle System nun ausgerollt wird. Mein Kollege Hannes hat sein Gerät schon aktualisiert und meint, dass die Performance besser ist, des Weiteren scheint der Akku länger zu halten. Performance ist nicht nur gefühlt besser, auch die Benchmarks sprechen von besseren Werten. Wann das Update kommt? Bei einigen sofort, bei einigen könnte es, je nach Branding noch dauern. Also, klasse Gerät und unten habe ich noch einmal einen Bericht, der das Gerät beschreibt, allerdings ist dieses Gerät nicht mit Ice Cream Sandwich ausgestattet.

Das Sony Xperia S kommt mit einem HD-Display daher. 4,3 Zoll groß und mit Mobile Bravia Engine ausgestattet. Bietet 1280 x 720 Pixel in der Auflösung (bei 342 ppi). Das Display ist aus kratzfesten Mineralglas. In Sachen Kamera steckt eine 12 Megapixel-Cam im 114 Gramm schweren Gehäuse. Die Optik bietet satte HD-Aufnahmen in 1080p.

Dinge wie Autofokus, LED-Blitz und Co sind natürlich auch dabei. Nettes Detail: 3D-Schwenkpanoramafunktion. Ein Panorama ist so schnell und einfach erstellt. In Sachen Multimedia bringt Sony bekanntlich immer eigene Dienste mit: Video Unlimited, Music Unlimited. Dazu ist das Sony Xperia S Playstation certified. Ich weiss gar nicht, ob man das immer erwähnen muss, haben doch viele Spiele im Play Store von Google mittlerweile mehr zu bieten.

Des Weiteren findet man beim Xperia S ein UKW-Radio und eine TrackID-Musikerkennung vor, die ähnlich wie Shazam & Co funktioniert.

Das Sony Xperia S verfügt über internen 32 GB großen Speicher, weitere Erweiterungsmöglichkeiten gibt es nicht. In Sachen Konnektivität findet mam eine Klinkenbuchse, GPS, WLAN, Bluetooth, HDMI, DLNA, NFC, USB und 3G vor. Interessant ist übrigens auch die Möglichkeit, dem Xperia S mittels Schnellladegerät innerhalb von 10 Minuten Saft für für 60 Minuten Gesprächszeit geben zu können. Für die nötige Power im Gerät sorgt ein 1,5 GHz starker Dual Core-Prozessor nebst 1 GB RAM. Detail: das weiße Gehäuse wurde mit einer Nanobeschichtung versehen, die schmutzabweisend wirken soll.

Das Design: Ich persönlich mag es, es weiss mir sogar besser zu gefallen, als das Design des Samsung Galaxy Nexus. Das Gerät liegt gut in der Hand, verfügt über eine „Zierleiste, die die Symbole für die Steuerung implementiert hat. Diese Leiste, beziehungsweise die Symbole, werden sogar bei Tastendruck beleuchtet.

Das Display? Wunderbar. Displays kann man anscheinend bei Sony. Ich habe mir Filme angeschaut. Knackige Farben, sehr satt – wunderschön.

Die Kamera? Sie hat einen Schnellstartmodus, der es euch ermöglicht, ratz fatz, quasi aus der Hüfte, Fotos zu schießen. Die Fotos und die Art der Kamera wissen mir zu gefallen – die Fotos sind meines Erachtens besser als die des Galaxy Nexus, reichen qualitativ aber nicht an die Kamera des iPhone 4S heran – wohlgemerkt in der Standardeinstellung. Ansonsten ist die Bedienung klasse, das Xperia S verfügt über eine dedizierte Kamerataste, zum Zoomen lassen sich die Knöpfe der Lautstärkeregelung benutzen.

Das Betriebssystem? Läuft angenehm. Anwendungen starten schnell und laufen flüssig. Logo, sollte bei der Leistung auch gegeben sein. Ansonsten muss ich sagen: bei Geräten in dieser Preis- und Leistungsklasse, ist dies ein Muss. Einen Exkurs in die weite Welt von Android erspare ich euch hier, das unterscheidet sich nicht von meinen bisherigen Berichten.

Sonstiges? Es wird ein Headset mitgeliefert. Obwohl das Gerät einen HDMI-Ausgang hat, verzichtet man im Lieferumfang auf ein Kabel, um das Xperia S am TV anschließen zu können. Im Bereich DLNA kann das Xperia S von Sony sowohl als Server, als auch als Empfänger arbeiten. Mein Test mit einem Streaming von meinem NAS auf das Gerät funktionierte wunderbar. Im heimischen WLAN kann man also getrost auf Filme und Daten im Allgemeinen zugreifen und diese auf dem Display betrachten.

Sony bietet in der Xperia-Reihe auch SmartTags an, diese können mit verschiedenen Befehlen belegt werden, die dann ausgeführt werden, wenn das Gerät in die Nähe der SmartTags kommt. Wie das Ganze funktioniert, habe ich bereits beschrieben, hier noch einmal in Videoform.

Ihr wollt Benchmarks? Sollt ihr bekommen. Den Vellamo wollte das Xperia S nicht, dafür habe ich einmal den Browsermark und den Quadranten durchlaufen lassen. Satte Werte – wobei man auf Benchmarks nicht zuuuuuviel Wert legen sollte. Aber trotzdem: lässt Nexus und Co alt aussehen.

Im Browsermark erreichte das Sony Xperia S ganze 69200 Punkte, im Quadrant Benchmark erreichte der Android-Hobel aus dem Hause Sony gar 3116 Punkte.

Und, was sagt ihr zum Sony Xperia S? Gefällt es euch?

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3 Kommentare auf "Sony Xperia S bekommt Ice Cream Sandwich"

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Gast
Patrick

0,7%, du meintest doch sicherlich 7%, auch wenn das ebenfalls lächerlich ist.
https://developer.android.com/about/dashboards/index.html

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Gast
Ingo

Das Gerät ist schwerer als 114g, glaube 140 oder sogar noch mehr.

Mfg