Acer Chromebook 314: Günstiger Dauerläufer mit ChromeOS

      Acer Chromebook 314: Günstiger Dauerläufer mit ChromeOS

      Das Acer Chromebook 314 bietet ein großes Touchdisplay, eine hervorragende Akkulaufzeit und einen lüfterlosen Betrieb. Verpackt in ein schickes Gehäuse und mit Zugang zum Google Play Store ist es ein attraktives Gesamtpaket.

      Hinter dem Begriff Acer Chromebook 314 versteckt sich eine ganze Reihe an verschiedenen 14-Zoll-Chromebooks. Alle werden von Intels Gemini-Lake-Prozessoren angetrieben, welche schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Mein Modell hat einen Intel Celeron N4120 verbaut und zählt damit zu einem der stärkeren und teuersten Modelle der Reihe.

      Jedoch sagt die bloße Hardware nicht viel über die Qualität eines Chromebooks aus: Googles Betriebssystem ChromeOS läuft selbst auf sparsamen Komponenten gut. Sehen wir uns also mal das Acer Chromebook 314 genauer an.

      Technische Daten Acer Chromebook 314 (CB314-1HT-C9VY)
      Display 35,56 cm (14 Zoll) matt, 1920x1080px, 60-Hz-Bildwiederholrate, IPS, Touchscreen
      Prozessor Intel Celeron N4120 Quad-Core (1,1 – 2,60 GHz, 4 MB Cache), Gemini Lake
      Grafik UHD Graphics 600
      Arbeitsspeicher
      4 GB LPDDR4 (onboard, nicht erweiterbar)
      Festplatte 64 GB eMMC
      Netzwerk
      Wi-Fi 5 (802.11 a/b/g/n/ac)
      Bluetooth 5.0
      Anschlüsse 2x USB 3.0
      2x USB 3.1 (Typ-C) Gen 1
      1 x microSD-Cardreader
      1 x 3,5mm Kopfhörer- und Mikrofon-Klinkenanschluss
      Sicherheit Vorrichtung für Kensington-Schloss
      Akku
      3 Zellen Lithium-Ionen-Akku mit 3.220 mAh Kapazität, bis zu 12,50 Stunden Laufzeit
      45W-Ladegerät
      Eingabegeräte Tastatur ohne Hintergrundbeleuchtung
      Touchpad mit Multi-Touch-Gestenunterstützung
      HD 720p Webcam
      Sound 2 x 2W -Lautsprecher
      Abmessungen 32,54 x 23,2 x 1,97 cm (B x T x H)
      Gewicht 1,50 kg
      Preis
      Ab 379,00 Euro*
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      Werbeversprechen

      Sehen wir uns kurz an, welche Werbeversprechen Acer für das Chromebook 314 macht. Diese Angaben stammen direkt von Acers Webseite, die am Ende des Artikels verlinkt ist. Eines Vorweg: Da es mehrere Modelle gibt, treffen nicht alle Angaben 1:1 auf dieses Modell zu. So hat z.B. das Acer Chromebook 314 eine angegebene Akkulaufzeit von 12,5 Stunden. Interessierte Käufer sollten sich dennoch diese Werbeversprechen einmal durchlesen. Und sei es nur, um einen guten Überblick zu bekommen.

      • „Zukunftssicherer Prozessor“ – Der neueste Intel® Prozessor ermöglicht geringen Stromverbrauch und reaktionsschnelle Software. Dank der zusätzlichen Leistung laufen Unterrichtsprojekte mit vielen Grafiken reibungsloser und Aufgaben werden schneller ausgeführt.
      • „Mühelose Mobilität“ – Purer Komfort für unterwegs: Dieses Chromebook™ ist kleiner als ein A4-Zettel und wiegt nur etwa 1 kg. Einfach in einer kleinen Tasche transportieren und überall verwenden!
      • Den ganzen Tag ohne Netzteil“ – 10 Stunden Akkulaufzeit sind eine gefühlte Ewigkeit. Ein einzelner Ladevorgang sorgt dafür, dass am Ende Ihres Arbeitstags sogar noch Leistung übrig bleibt. Dank des langlebigen Akkus können Sie Ihr Netzteil eigentlich zu Hause lassen.
      • „Schnelles WLAN“ – Intel® Gigabit Wi-Fi und die strategisch platzierte Wi-Fi-5-Antenne (802.11ac) mit 2×2 MU-MIMO sorgen für ein starkes, stabiles WLAN-Signal. MU-MIMO ist ein Standard, der schnellere WLAN-Geschwindigkeiten bietet und auf mehreren Geräten gleichzeitig angewendet werden kann.
      • „Gigabit Wi-Fi“ – Gigabit Wi-Fi 2×2 802.11ac 160 MHz (1.733 MBit/s) ist bis zu 12 Mal2 schneller als 802.11n.
      • „Wi-Fi 5 (802.11ac)“ – 802.11ac liefert Geschwindigkeiten von 433 MBit/s mit bis zu mehreren Gigabits/Sekunde und verwendet entweder 80 oder 160 MHz.
      • „MU-MIMO“ – MU-MIMO ist ein Standard, der schnellere WLAN-Geschwindigkeiten bietet und auf mehreren Geräten gleichzeitig angewendet werden kann.
      • „Flexible Konnektivität“ – Zwei USB-Typ-C-Anschlüsse für blitzschnelle Datentransfers, Bildübertragung und das Laden des Akkus. Der wendbare USB 3.1 Type-C™-Stecker ist auf beiden Seiten sowie an beiden Enden identisch und deshalb viel einfacher zu verbinden. Der USB 3.1-Anschluss ist zehnmal schneller als herkömmliche USB 2.0-Schnittstellen. Neben den zwei USB 3.1 Typ-C-Anschlüssen gibt es auch zwei USB 3.0 Typ-A-Anschlüsse und einen microSD-Steckplatz.
      • „Bleiben Sie produktiv“ – Schnelles Hochfahren, einfache Bedienung, hohe Sicherheit und lange Akkulaufzeit sind nur einige der Vorteile des Chrome Betriebssystems. Dank einer Startzeit von nur 8 Sekunden können Sie schneller mit Ihrer Arbeit beginnen, die vereinfachte Benutzeroberfläche erhöht den Bedienkomfort, der integrierte Malware-Schutz gibt Viren keine Chance und das effiziente Power-Management lässt Sie den ganzen Tag ohne Netzteil auskommen.

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      Ein kurzer Überblick zum Acer Chromebook 314 (CB314-1HT-C9VY)

      Der Grundgedanke des Acer Chromebook 314 ist ein günstiges Notebook für Studenten oder Vielreisende mit einer langen Akkulaufzeit. Auf den ersten Blick eignet sich das Chromebook 314 bestens dafür: Der Preis bewegt sich unter 400 Euro, das Gerät selbst ist sauber verarbeitet und bietet genügend Anschlüsse. Dazu kommt eine offizielle Angabe von 12,5 Stunden Akkulaufzeit, was für einen Arbeitstag (und mehr) ausreicht.

      Sieht man sich nur das Datenblatt an, kommt das Gerät im ersten Moment nicht gerade gut rüber: Wenig lokaler Speicher und ein alter Prozessor. Der Twist ist aber, das Chromebooks ein wenig anders funktionieren als klassische Notebooks. Das Betriebssystem ist ziemlich sparsam und braucht daher keine aufwendige Hardware. Dadurch kann der Preis gesenkt werden. Da ChromeOS hauptsächlich alles online speichert, braucht es auch nur wenig lokalen Speicher (falls mal kein Internet zur Verfügung steht).

      Dazu gibt es ein 14 Zoll großes Full-HD-IPS-Touchscreen, welches ohne großes Testen scharf und farbenfroh aussieht. Leider hat es recht dicke Displayränder, die jedoch im Alltag nicht stören. Die Tastatur ist etwas gummiartig, aber brauchbar und das Touchpad hat eine angenehme Größe. Beim Tippen wackelt das Display nicht.

      Verpackt ist das Ganze in ein silbernes Plastik-Gehäuse, das sich auf den ersten Blick wertig anfühlt. Da man auf Metall verzichtet, spart man sich einiges an Gewicht (1,50 kg).

      Insgesamt macht das Acer Chromebook 314 für ein günstiges Notebook einen guten Eindruck. Ihr bekommt hier eine saubere Verarbeitung und brauchbare Komponenten. Es ist aber nicht auf dem gleichen Niveau wie ein Windows-Notebook für 400 Euro.

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      Lieferumfang

      Der Lieferumfang ist angenehm gering: Nur ein Netzteil und die üblichen Papiere liegen bei. Insgesamt ist der Karton sehr zweckmäßig: Keine besonderen Farben oder Überraschungen. Dafür ist zu loben, dass wenig Plastik verwendet wird. Nur zwei kleine Plastiktüten stecken im Karton. Der Rest ist Stoff oder ebenfalls Karton.

      Das mag manche enttäuschen, doch es spart Geld und ist für die Umwelt gut. Acer gibt 2 Jahre Herstellergarantie auf das Gerät, die sich auf der Webseite des Herstellers aber noch erweitern lässt.

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      Verarbeitung und Bedienung

      Acer verwendet beim Chromebook 314 ein stylisches und schlankes Gehäuse aus Kunststoff. Durch die silbergraue Farbe und das etwas kantige Design erinnert es ein wenig an ältere MacBooks. Der Rahmen des Displays ist in mattschwarzem Plastik gehalten, was mir gefällt. Leider gefallen mir die dicken Displayränder oben und vor allem unten nicht wirklich. Sie fallen aber nach einer Weile nicht mehr so ins Auge.

      Soweit sind keine scharfen Kanten zu spüren, die Spaltmaße stimmen und nichts knarzt. Das Display ist leider nicht sehr verwindungssteif, hier sollte man etwas Vorsicht walten lassen. Es lässt sich aber um ganze 180 Grad öffnen und somit flach auf den Tisch legen.

      Über die Anschlüsse rede ich im nächsten Absatz im Detail, jedoch lässt sich hervorheben, dass über die beiden USB-Typ-C-Steckplätze auf beiden Seiten geladen werden kann. Das ist unheimlich praktisch!

      Kommen wir nun zu einem Kritikpunkt: Die unbeleuchtete Chiclet-Tastatur. Die an der Oberfläche leicht angerauten Tasten bieten einen kurzen Hub und klaren Druckpunkt. Dennoch wirkt sie ein wenig schwammig, ist jedoch alltagstauglich.

      Hier hätte Acer eine etwas bessere und vor allem beleuchtete Tastatur verbauen können. Ein Fingerabdrucksensor ist leider nicht verbaut. Das große multitouchfähige Trackpad ist angenehm und zielsicher. Jedoch sticht es nicht besonders heraus – es ist schlichtweg grundsolide.

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      Anschlüsse

      Das Acer Chromebook 314 besitzt alle nötigen Anschlüsse, kommt aber mit ein paar Besonderheiten daher. Auf der linken Seite befindet sich ein USB-Typ-C-Anschluss zum Laden und Datenübertragung. Daneben sitzt ein „normaler“ USB-Typ-A-Anschluss, ein microSD-Cardreader und ein Klinkenanschluss für Kopfhörer und Mikrofone.

      Rechts gibt es dann noch eine Vorrichtung für ein Kensington-Schloss, USB-Typ-C (Power-Delivery und DisplayPort) und ein USB-Typ-A-Anschluss. Neben den physischen Anschlüssen existiert noch WiFi 5 (802.11a/b/g/n/ac) und Bluetooth 5.0.

      Das ist für ein kleines Notebook erstmal genug. Wobei es zwei Eigenheiten gibt, die vielleicht den ein oder anderen Käufer stören könnten: Es gibt kein „ausgewachsenes“ Kartenlesegerät für SD-Karten und keinen HDMI-Anschluss. Jedoch ist eine Bildausgabe über USB-C möglich. Bei neueren Monitoren ist das kein Problem, bei älteren Modellen braucht es dafür dann einen speziellen Adapter (USB-C auf HDMI).

      Das verbaute microSD-Lesegerät ist absolut brauchbar, gehört aber nicht zu den schnellsten Modellen (1 GB MP3-Dateien in 37 Sekunden). Da der interne Speicher nur 64 GB beträgt, kann der er auch zum Erweitern des internen Speichers verwendet werden.

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      Display

      Natürlich kann man bei einem Notebook unter 400 Euro keine große Display-Kunst erwarten. Dennoch kommt im Chromebook 314 ein alltagstaugliches Panel zum Einsatz. Es handelt sich um ein blickwinkelstabiles IPS-Panel, das im Auslieferungszustand bereits ordentliche Farben darstellt. Leider gibt es keine offizielle Angabe zur Helligkeit.

      Nach einer Messung mit einem Spyder 5 kommt heraus, dass das Display in der Mitte mit einer maximalen Helligkeit von 272 cd/m² daherkommt. Nach außen hin wird es weniger, bis etwa 229 cd/m². Damit liegt es unter der Marke von 300 cd/m², die ich persönlich als Grenze für eine gute Displayhelligkeit ansehe. Dennoch lässt es sich innerhalb von Räumen gut nutzen, nur bei direkter Lichteinstrahlung oder Draußen wird es schwierig.

      Da Acer keine Angaben zur sRGB-Abdeckung macht, war ich gespannt. Das Acer Chromebook 314 deckt sRGB mit 58 Prozent ab. Adobe-RGB leider nur mit 34 Prozent, aber dort hatte ich auch keinen hohen Wert erwartet. Für Filme, leichte Bildbearbeitung etc. reicht der Bildschirm völlig aus.

      Für Medienschaffende ist er nicht geeignet, aber so etwas wird auch selten auf Chromebooks gemacht. Dafür ist der Kontrast mit einem Wert von 1470:1 und auch der Schwarzwert von 0.185 cd/m² ganz gut.

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      Leistung

      Leistung ist etwas seltsam bei Chromebooks: Während man bei „normalen“ Notebooks meist leistungsfähige, aber teure Hardware will, braucht ChromeOS nicht viel, um flüssig zu laufen. Da die Zielgruppe bei diesem Acer Chromebook nicht das High-End-Segment, sondern eher Studenten und Schüler sind, wird auch meist günstige und funktionale Hardware verbaut.

      Auf dem Papier haben wir einen Vierkerner, mit 4 GB Arbeitsspeicher und einer integrierten Grafikeinheit von Intel. Leider handelt es sich dabei nicht um eine potente Xe-Grafikeinheit, sondern noch die „alte“ Generation an UHD-Graphics. Dennoch hat sie genügend Leistung für alle erdenklichen Anwendungen und Apps.

      Leistung – Prozessor

      Intel Celeron N4120 ist ein Vierkernprozessor aus dem Gemini Lake Refresh. Er hat mit 6 Watt TDP eine ziemlich geringe Leistungsaufnahme und ist daher sparsam als auch ziemlich kühl. Also ideal für ein passiv gekühltes Chromebook.

      Während meiner Testphase hat mich der Intel Celeron N4120 nie hängen lassen. Alles lief flüssig, öffnete sich zügig und hat immer genau das gemacht, was ich wollte. Egal, was ich der CPU entgegengeworfen habe, es lief stets reibungslos.

      In Benchmarks zeigte sich, dass der Intel Celeron N4120 bei Multikern-Anwendungen nur knapp hinter einem Ryzen 3 3200U landet. Bei Single-Core-Tasks ist der Abstand hingegen deutlich größer. Aber das war nicht anders zu erwarten.

      Leistung – Grafik

      Ich habe natürlich auch ein paar Android-Spiele gestartet, um zu sehen wie sich Intels UHD Graphics 600 schlägt. Und hier gibt es ein gemischtes Bild: Spiele wie Asphalt 6 liefen auf den höchsten Einstellungen ohne Probleme. Bei Titeln wie Fortnite oder Call of Duty wurde es dann schon knifflig und ich musste auf die mittleren Einstellungen. Dennoch: Absolut spielbar!

      Der integrierte Video-Decoder kann den Prozessor bei Videos in Formaten wie H.264/H.265 und HEVC entlasten. Damit sind Streamingdienste, wie etwa Netflix, kein Problem und laufen immer flüssig.

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      Akkuleistung

      Das Chromebook 314 ist dank seiner sparsamen 6-Watt-CPU ein ziemlicher Dauerläufer. Im Leerlauf verbraucht das Notebook zwischen 6 und 7 Watt, ist damit absolutes Stromspar-Monster. Unter Last – wie einem Spiel – steigt der Bedarf auf ganze 17 Watt. Was für eine solche CPU aber klasse ist.

      Dem Notebook liegt ein 45-Watt-Netzteil bei und kann damit ziemlich rasch geladen werden. Die Kapazität des Akkus ist mit 3.220 mAh kleiner als bei vielen aktuellen Smartphones, wird aber sehr effizient genutzt.

      Um realistische Ergebnisse zu erzielen, habe ich die Akkuleistung tagelang beobachtet und wie folgt getestet: Ich habe die Display-Helligkeit auf rund 80 Prozent geschraubt und bei aktiver WLAN-Verbindung einen normalen Arbeitstag bestritten. Auf dem Programm stand: Viel Surfen im Internet und Arbeiten in Office-Anwendungen. Die Tastatur und das Trackpad wurden dauerhaft genutzt.

      Das Chromebook 314 mit Intel Celeron N4120 schaffte knapp 10 Stunden und 20 Minuten. Damit ist ein normaler Arbeitstag absolut kein Problem. Einmal komplett Aufladen hat knapp 1 1/2 Stunden gedauert. Und das Schöne ist: Geladen wird über die USB-C-Ports des Geräts.

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      Geräuschemissionen

      Eine überaus schöne Überraschung gibt es beim Bereich Geräuschemissionen: Das Chromebook 314 wird passiv gekühlt und ist somit lautlos.
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      Temperatur

      Durch den stromsparenden Prozessor ist ein lüfterloses Notebook möglich. Es bedeutet aber auch, eine geringe Temperaturentwicklung. Kurz gesagt: Das Acer Chromebook 314 bleibt stets kühl.

      Selbst wenn ich es mit einigen Benchmarks und Spielen etwas gepusht habe, ist es nie über 30 Grad am Gehäuse hinausgekommen. Im Leerlauf oder bei normaler Nutzung liegt es auf Raumtemperatur.

      Aufrüsten

      Leider sieht es in Sachen Aufrüstbarkeit beim Acer Chromebook 314 ziemlich gemischt aus. Der Arbeitsspeicher lässt sich im Nachhinein nicht erweitern und ist verlötet. Dafür lassen sich die SSD – im eMMC-Formfaktor – und der Akku austauschen.

      Bei der SSD sollte das leicht geschehen, beim Akku müsstet ihr schon das exakt selbe Modell herbekommen. Dennoch ist es technisch möglich.

      Sound & Webcam

      Der Sound und die Qualität der Webcam sind nicht jedem Nutzer besonders wichtig, dennoch tragen sie immens zum Erlebnis bei.

      Die Lautsprecher wurden bei mir maximal 79,2 dB laut und der Klang ist „ganz ok“. Natürlich wurden keine High-End-Lautsprecher verbaut, dennoch reichen sie zum Musik und Podcast hören aus. Es gibt ein wenig Bass, dieser ist jedoch nicht zu präsent. Die Höhen sind die meiste Zeit gut hörbar, erst wenn ihr etwa bei 85 Prozent Lautstärke seid, fangen sie an etwas zu verziehen. Es gibt nicht wirklich etwas zu bemängeln, aber auch nicht zu loben.

      Die verbaute 720p-Webcam ist ebenfalls absoluter Standard und nur bedingt für Videotelefonie im professionellen Umfeld zu empfehlen. Für den privaten Einsatz reicht sie aber vollkommen aus. Ihr solltet nur darauf achten, genügend Licht zu haben, da die Webcam bei dunklen Umgebungen ziemlich ins Schwitzen kommt .

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      Fazit Acer Chromebook 314 (CB314-1HT-C9VY)

      Zugegeben: Ich war anfangs ein wenig skeptisch. Denn es gibt viele günstige Chromebooks auf dem Markt, die leider oft an zu billiger Hardware scheitern. Entweder ist der Prozessor zu schwach, die Tastatur zu schlecht oder das Display ist absoluter Murks.

      Das Acer Chromebook 314 hat eine ausgewogene Mischung aus günstigen Komponenten, die aber gut genug für den Alltag sind. Der verbaute Vierkerner ist zwar schon etwas betagt, hat aber genügend „Wumms“ für ChromeOS. Tastatur, Lautsprecher, Trackpad und Webcam sind guter Standard. Das Display ist deutlich besser als ich es für ein Chromebook erwartet habe und zu genießen. Dank der stromsparenden CPU arbeitet das Chromebook 314 ohne Lüfter für knappe 10,5 Stunden. Das ist klasse.

      Dazu kommt noch der smarte Einsatz von USB-C, mit dem auf beiden Seiten geladen werden kann. Auf der rechten Seite lässt sich sogar ein Bildschirm anschließen.

      Als Kirsche auf dem Eis gibt es noch die Integration des Google Play Stores, mit dem ihr auf unzählige Android-Apps zugreifen könnt. Zwar funktionieren nicht alle immer rund, da sie emuliert werden, aber die meisten Apps sollten ohne Probleme auf dem Chromebook funktionieren.

      Nur zwei kleineren Kritikpunkte will ich am Ende noch erwähnen: Es ist nett, dass Acer hier ein Touchscreen verbaut. Dieses habe ich im Test aber so gut wie nie genutzt. Eine Hintergrundbeleuchtung für die Tastatur wäre mir deutlich lieber gewesen. Zudem hätte man auch genügend Platz für einen vollwertigen SD-Kartenleser gehabt.

      Acer hat hier insgesamt ein gutes Gesamtpaket geschnürt, das sich durch seinen günstigen Preis und die hervorragende Akkulaufzeit an viele Zielgruppen richtet. Es ist ideal für Studenten, Vielreisende, Schüler oder auch Menschen, die an Gaming und Computern selbst wenig Interesse haben. Da ChromeOS sehr sicher ist und kaum Pflege benötigt, ist es stets aktuell und einsatzbereit.

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      Via: Acer – Stand: 02.2021

      Veröffentlicht von

      (Junior) Online-Editor, NBB.de. Kommentare über Technik. Rechtschreibfehler und verwirrende Grammatik sind bewusste Witze - ganz offensichtlich.

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