Acer Chromebook C720 ausprobiert

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Chromebooks sind so eine spezielle Sache: Sie sind Notebooks ohne wirklich installierbare Programme. Sie laufen mit Chrome OS von Google, was bedeutet, dass der Webbrowser Chrome die einzige Anwendung auf einem solchen Rechner ist. Alles, was man an Programmen braucht, öffnet man im Chrome-Browser. Heißt: Ohne Internetanbindung geht (fast) nichts. Das schränkt den Funktionsradius der Chromebooks enorm ein. Das Acer Chromebook C720 ist eine weitere Evolutionsstufe in Acers Chromebook-Serie, es ist etwas dünner und leichter als geworden als seine Vorgänger.

Das Gehäuse ist grau matt mit einem kleinen, aber gut nutzbaren Trackpad in der Mitte. Die Chiclet-Tastatur hat einen guten Druckpunkt, aber wenn man zu fest auf die Tasten haut, gibt das Gehäuse leicht nach. Das 11,6 Zoll große Display mit einer Auflösung von 1366×768 Pixel ist nicht nur matt, sondern auch noch recht hell. Dadurch eignet es sich sehr gut, um Unterwegs damit zu arbeiten.

Das Chromebook hat einen USB-2.0-Anschluss rechts und einen USB-3.0-Anschluss links sowie einen Kartenleser, HDMI-Ausgang und Kensington-Lock. Das Chromebook C720 bietet außerdem Konnektivität über WLAN nach den Standards 802.11 a/b/g/n. Der interne Flash-Speicher ist mit 16 GB typisch für Chromebooks, dazu gibt es aber wie immer 100 GB Google Drive Speicher in der Cloud. Angetrieben wird es von einem Intel Celeron 2955U Prozessor und 2 GB RAM. Diese Kombination sorgt für ausreichende Performance in der Praxis und erfordert eine aktive Kühlung, die aber praktisch unhörbar arbeitet. Das System bootet in fünf bis sieben Sekunden und wacht in noch nicht mal zwei Sekunden wieder aus dem Standby auf. Auch sind beim Surfen mit dem voll funktionalem Chrome-Browser keine Performance-Probleme zu erkennen. Die Akkulaufzeit hat sich im Vergleich zu dem Vorgänger mit etwas mehr als sechs Stunden deutlich verbessert.

Fazit: Wer ein einfaches Gerät braucht, welches mehr Funktionalität und Rechenleistung als ein Android- und iOS-Tablet hat, der könnte sich mit ChromeOS anfreunden. Die größte Stärke und gleichzeitig Schwäche vom Chromebook C720 ist tatsächlich das sehr schlanke Betriebssystem, das einem fast keine Freiheiten in Bezug auf Softwareinstallation lässt, aber dafür sehr schnell arbeitet. Im Prinzip hat man nur den Google-Browser Chrome und kann mit dem Gerät nur das machen, was auch auf dem Browser läuft. Die Zahl der verfügbaren Web-Apps und Plugins steigt zwar tagtäglich, allerdings muss man sich beim Kauf eines Chromebooks über diese Einschränkung bewusst sein. Einen richtigen PC wird und soll ein Chromebook gar nicht ersetzen, sondern höchstens etwas ergänzen. Es ist viel mehr für Viel-reisende interessant, denn durch seine geringen Abmessungen und dem schnellen Hochfahren, ist es perfekt wenn man unterwegs im Netz surfen oder Dokumente bearbeiten will. Ihr könnt das Chromebook C720 natürlich auch bei uns kaufen. Wer einen besseren Einblick in ChromeOS haben will, dem lege ich einen früheren Artikel und unser folgende ChromeOS-Hands-On-Video ans Herz:

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Über Cihan Boz

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