Alle Infos zur ZTE Axon-40-Serie mit Under-Display-Cam zusammengefasst

      Alle Infos zur ZTE Axon-40-Serie mit Under-Display-Cam zusammengefasst

      ZTE hat sich mit der Axon-Reihe bereits einen Namen gemacht. In diesem Jahr steht die Axon-40-Serie kurz vor der Veröffentlichung und daher tauchen immer weitere Infos zur Ausstattung und den Spezifikationen auf. Außerdem machen Fotos und auch ein Teaser-Video im Netz die Runde. Das schicke Smartphone dürfte aber nicht nur mit Äußerlichkeiten überzeugen.

      Im letzten Jahr habe ich das ZTE Axon 30 5G getestet und war mehr als überrascht. Preislich war das Smartphone eigentlich in der Mittelklasse angesiedelt, die Ausstattung sprach mit Snapdragon 870, 120-Hz-AMOLED-Display, WiFi 6 und 65-Watt-Schnellladen aber fast schon für die Oberklasse. Im Test konnte das Axon 30 5G aber nicht nur als attraktives Gesamtpaket überzeugen. Mit Under-Display-Cam (UDC) der zweiten Generation bot das Smartphone sogar ein innovatives Feature und gleichzeitig ein großes, unterbrechungsfreies Display.

      Jetzt steht mit der Axon-40-Serie die nächste Smartphone-Generation vor der Tür und im Internet schwirren bereits einige Info-Häppchen sowie Fotos und Co. umher. Tatsächlich wird ZTE die UDC anscheinend erstmals direkt im Flaggschiff der Serie verbauen, was für ein deutliches Upgrade der Selfie-Fotoqualität sprechen dürfte. Wir haben alle Infos für euch zusammengefasst:

      Under-Display-Cam der dritten Generation

      Kommen wir direkt zum Thema UDC. ZTE verspricht mit der dritten Generation endlich Selfie-Qualität auf Flaggschiff-Niveau. Gerade die erste UDC im Axon 20 hatte noch mit einer sehr durchwachsenen Fotoqualität zu kämpfen. Beim Axon 30 5G waren die Selfies schon deutlich besser, konnten aber ehrlicherweise nicht mit der Qualität aktueller Notch- oder Punch-Hole-Selfie-Cams mithalten. Das Foto unterhalb dieses Absatzes soll einen Vorgeschmack auf die Qualität der Selfies mit dem Axon 40 (Ultra) sein.

      Technisch greift die Selfie-Cam anscheinend auf einen Sensor mit 16 MP zurück. Via Binning werden 2,24 Mikrometer große Pixel erzeugt, damit trotz der Displayschicht genügend Licht eingefangen werden kann. Softwareseitig soll der „Proactive Vision Algorithmus 3“ im Anschluss dafür sorgen, dass die entstehenden Artefakte gekonnt beseitigt werden. Tatsächlich sieht das Beispielfoto schon ganz gut aus. Was die UDC wirklich kann, wird aber erst der Test zeigen. Vor allem schlechtere Lichtverhältnisse dürften interessant werden.

      Ob die UDC tatsächlich in allen Smartphones der Axon-40-Serie zum Einsatz kommt, ist noch nicht ganz klar. Einige Quellen gehen davon aus, dass die UDC wieder nur im normalen Axon 40 verbaut wird. Andere schreiben, dass die UDC – wie bereits geschrieben – erstmals gut genug für das Flaggschiff sein dürfte. Ich tendiere ebenfalls zu letzterem, da ZTE gezielt mit den Fotos eines Notch-freien Displays für die ganze Serie wirbt.

      Schicke Vorderseite besteht fast nur aus Display

      Optisch dürfte das Axon 40 Ultra auf jeden Fall ein echter Hingucker werden, wenn man sich die Teaser-Fotos anschaut. Das Notch- und Punch-Hole-freie, fast randlose AMOLED-Display sorgt für eine sehr hohe Screen-to-Body-Ratio. Abseits von Smartphones mit Pop-Up-Selfie-Cam oder Gaming-Smartphones wie bspw. dem Nubia RedMagic 7 (Test) sind unterbrechungsfreie Displays noch eine kleine Seltenheit. In Verbindung mit sehr schmalen Display-Rahmen eines Flaggschiffs sieht die Vorderseite so jedoch sehr schick aus.

      Das Display soll angeblich von Visionox stammen und 6,8″ groß sein. Die generelle Auflösung dürfte 2.400 x 1.080 Pixel betragen, die Punktdichte rein rechnerisch also knapp 390 PPI, laut Teaser sollen es jedoch 400 PPI sein. Bei der Bildwiederholrate stehen 120 Hz im Raum.

      Triple-Cam mit 64 MP und Periskop-Zoom

      Die rückseitig verbaute Kamera soll zumindest beim Axon 40 Ultra auf drei Sensoren mit jeweils 64 MP und eine optische Bildstabilisierung setzen. Konkret ist beim Weitwinkel vom Image-Sensor IMX787 von Sony die Rede, bei der Ultraweitwinkellinse und der Periskop-Kamera soll es sich angeblich um einen OmniVision-64B-Bildsensor handeln. Die Periskop-Kamera dürfte einen 5x optischen Zoom bieten.


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      Bei der chinesischen Zertifizierungsstelle TENAA wurde hingegen ein Smartphone mit drei Sensoren in Form von 64-MP-Hauptkamera, 50-MP-Ultraweitwinkel-Sensor sowie 8-MP-Periskop-Linse mit 5-fachem optischem Zoom registriert. Es ist also noch unklar, welche Axon-40-Version mit welchem Kamera-Setup ausgestattet ist. Videos dürften laut Teaser-Fotos übrigens maximal in 8K aufgenommen werden können.

      Snapdragon 8 Gen 1 und aptX Lossless?

      Als SoC dürfte höchstwahrscheinlich der aktuelle Snapdragon 8 Gen 1 zum Einsatz kommen. Auf einem der Teaser ist zudem die Rede von einem Stereolautsprecher und DTS-X- sowie und Snapdragon-Sound-Unterstützung. Das könnte bedeuten, dass das Axon 40 Ultra sogar das neue aptX Lossless via Bluetooth bietet und somit verlustfreien Sound in CD-Qualität (16 bit, 44,1 kHz) sowie High-Res (24 bit, 96 kHz) unterstützt. Dafür gibt es allerdings noch keine offizielle Bestätigung.

      Neue Blade-V40-Serie wird parallel vorgestellt

      Übrigens wird ZTE fast gleichzeitig mit der Axon-Serie die neue Blade-V40-Serie auf den Markt bringen. Mit dabei sind das Blade V40 5G, das Blade V40 Pro, das V40 und das V40 Vita. Die Smartphones sind im Mittelklasse-Bereich angesiedelt. Das Blade V40 Pro kommt bspw. mit einem 5100-mAh-Akku und 65-Watt-Schnellladen. Es setzt auf ein 6,67″-AMOLED-Display und ist mit 8,3mm Bautiefe sehr schlank.

      Das normale V40 bietet die gleiche Display-Größe und will mit einer FHD+-Auflösung, einer Punch-Hole-Seflie-Cam mit 8 MP sowie damit einhergehend einer hohen Screen-to-Body-Ratio von 92,1% punkten. Bei der Triple-Cam kommen ein Hauptsensor mit 48 MP, ein Makroobjektiv sowie ein Tiefensensor zum Einsatz. Als günstigstes Modell ist das V40 Vita vorgesehen, das über eine Waterdrop-Notch verfügt. Angesichts der Akku-Kapazität von 6000 mAh steht vor allem eine lange Laufzeit im Fokus.

      Memory-Fusion-Technologie soll RAM und ROM vereinen

      Abseits von den technischen Daten setzt ZTE bei der V40-Serie erstmals auf Memory-Fusion-Technologie zur Speicheroptimierung. Bedeutet: Ein Teil des ungenutzter Speichers kann als RAM verwendet werden. Bei einem Smartphone mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher kann der RAM so auf bis zu 13 GB erweitert werden. Das soll vor allem bei mehreren parallel geöffneten Programmen und dem Wechsel zwischen diesen für eine bessere Performance sorgen. Ob das neue Feature auch bei der Axon-40-Serie zum Einsatz kommen soll, ist noch nicht klar.

      Vorstellung der Axon-40-Serie am 9. Mai 2022

      Ursprünglich sollte die Axon-40-Serie bereits im April vorgestellt werden, ZTE musste das Datum aber auf den 9. Mai 2022 verschieben. Mit dabei sind allem Anschein nach das Axon 40, Axon 40 Pro und Axon 40 Ultra. Analog zum letzten Jahr dürften die besseren Versionen zuerst der Öffentlichkeit präsentiert werden, während das normale Axon 40 etwas später folgen dürfte.

      Wie findest du die neue Axon-40-Serie? Könnte ZTE damit tatsächlich auch der große Wurf in Europa gelingen oder ist die Marke für dich einfach (noch) keine Option?

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      Die Leidenschaft fürs Zocken wurde bereits in den frühen 90ern mit Bubble Bobble am Sega Master System II geweckt. Spielt mittlerweile hauptsächlich am PC und hätte gerne viel mehr Zeit, um sich seinem ständig wachsenden Pile of Shame zu widmen.

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