Alternative zum Moto G: Wiko Rainbow im Kurztest

Wiko_RAINBOW_yellow_compo_2-1 (1) An Wikos Rainbow erkennt man, wie die Smartphones aus der Einsteigerklasse mittlerweile aussehen. Inzwischen sind dort Quad-Core-Prozessor und großer Bildschirm fast schon Standard. Was das Gerät noch so drauf hat, verraten wir euch in diesem Artikel!

Design & Verarbeitung

Das Wiko Rainbow gibt es in den knalligen Farben Gelb, Pink, Blau, Koralle oder Violett. Unser gelbes Testgerät erinnert nicht nur von seiner Farbe her, sondern auch von der Haptik her stark einem Lumia von Nokia. Die relativ leicht abnehmbare Rückseite ist aus mattem, leicht gummiertem Kunststoff. Das Smartphone fühlt sich wirklich gut in der Hand an. Auch die sonstige Verarbeitung stimmt, nichts bewegt sich oder knarzt. Ausstattung Das Wiko Rainbow ist mit einem Quad-Core-Chip von MediaTek ausgestattet, der mit 1,3 GHz arbeitet und hat 1 GB Arbeitsspeicher. Diese Leistung des Prozessors ist in der Praxis für Alltagsaufgaben mehr als genug. Der IPS-Bildschirm ist fünf Zoll groß und bietet eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Dadurch bietet es eine sehr gute Blickwinkelstabilität, Helligkeit und knackige Farben. Die Pixeldichte in Ordnung, wer einzelne Pixel erkennen will, muss nah den Bildschirm rangehen. Bei direkter Sonneneinstrahlung wird es allerdings dann doch etwas anstrengender auf dem Display etwas zu erkennen.

Die Auflösung der Hauptkamera von 8 Megapixeln fällt für die Preisklasse gut aus, ebenso wie die Auflösung der Frontkamera mit 2 Megapixeln. Die Linse der Kamera steht auf der Rückseite leicht ab, wodurch das Smartphone beim Ablegen nicht flach aufliegt und während der Texteingabe leicht auf der Unterlage hin- und herwackelt. Die Hauptkamera hat einen Autofokus und ein LED-Blitz. Die Qualität der Bilder ist durchschnittlich, aber in dieser Preisklasse nicht weiter verwunderlich. Die Full-HD-Videos gelingen dafür verhältnismäßig gut. Für gelegentliche Schnappschüsse vollkommen ausreichend. Der Akku ist mit 2.000 mAh hingegen nicht allzu üppig ausgestattet, aber bei durchschnittlicher Nutzung sollte man locker über den Tag kommen. Der interne Speicher beträgt 4 GB, ein microSD-Slot erlaubt aber die Speichererweiterung um bis zu 32 GB. Am unteren Ende der Rückseite befindet sich die Öffnung für den Außenlautsprecher. Dieser klingt laut und voll, verzerrt allerdings bei voll aufgedrehter Lautstärke etwas. Des Weiteren kann man beim Wiko Rainbow neben Bluetooth 4.0, GPS und WLAN nach 802.11 b/g/n auch auf HSPA+ mit Übertragungsraten von bis zu 21,6 Mbit/s im Downstream und 5,76 Mbit/s im Upstream zurückgreifen. LTE und NFC sind in dieser Preisklasse leider noch eher unüblich, aber auch nichts was man zwingend braucht. Als Betriebssystem kommt das mittlerweile über Jahr alte Android 4.2.2. mit kaum angepasster Oberfläche zum Einsatz. Mehr zum Design und zur Android-Oberfläche erfahrt ihr in unserem Hands-On-Video:

Fazit Das Wiko Rainbow hat keine richtigen Schwächen, über die man angesichts des Preises nicht hinweg sehen kann. Es bietet in vielen Disziplinen deutlich mehr, als man für den ziemlich geringen Preis erwarten würde. Für diese Ausstattung hätte man vor zwei Jahren noch mindestens 600 Euro auf den Tisch legen müssen. Es gibt also kaum einen Grund, für des Wiko Rainbow keine Kaufempfehlung auszusprechen – es sei denn, 5 Zoll sind einem zu groß oder man steht auf Highend. Das Wiko Rainbow bekommt ihr schon ab 159 Euro bei uns im Shop.

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Über Cihan Boz

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