Android auf Netbooks

Ich hatte euch Anfang der Woche versprochen, dass ich mir einmal das Acer Aspire One D250 anschaue, da auf diesen Geräten Android als zusätzliches Betriebssystem vorinstalliert ist. Fangen wir erst einmal mit dem Acer Aspire One D250 an. Was ist drin, dran & drum?

Die Komponenten sind schnell erklärt & aufgezählt. Leider muss man ja sagen, dass sich viele Netbooks nur noch in klitzekleinen Dingen oder dem Design unterscheiden.

Die verbaute Hardware des Acer Aspire One D250:

25cm Display (10,1″) Glare
1024 Megabyte DDR2 RAM
160 GB Festplatte
Intel Atom N270 (1,60 GHz)
6 Zellen Akku
Windows XP & Android
3 x USB 2.0
WLAN  802.11 b/g
LAN 10 MBit/ 100MBit
VGA out
Mikrofon + Speaker
5 in 1 Kartenleser
Bluetooth

Soweit so gut. Quasi Standard in der Welt der Netbooks. Was macht Android? Zuerst einmal muss man sagen, dass es sich um eine angepasste Version von Acer handelt. Nach dem ersten Start (Windows) kann man sich das Android-System einrichten. Ihr könnt euer Google-Konto nebst Mailboxen anlegen. Android lässt sich nur starten, sofern ihr dies dem Konfigurationstool mitteilt.

Dann wird ein Startmenüeintrag geschrieben, der dafür sorgt, dass Android gestartet wird, beziehungsweise Windows, sofern keine Interaktion geschieht.

Ich weiss, ihr wollt wissen, wie sich Android anfühlt. Enttäuschend. Ich habe ein Android auf Basis 1.6 (scheinbar), welches zwar Unterstützung durch die Maus hat, aber eben auch keine Möglichkeit Apps aus dem Android Market zu installieren. Dazu hat das Gerät natürlich keinen Touchscreen.

Die Bedienung erfolgt mit der Maus, was in einem androiden System zumindest auf mich befremdlich wirkt. Wahrscheinlich eine Sache, an die ich mich nie gewöhnen könnte. Ich frage mich allen Ernstes, warum überhaupt Android verwendet wurde.

Android auf Tablets: ja bitte – aber doch nicht auf Notebooks oder Netbooks. Die Erklärung der Android-Verfechter auf Netbooks mag einleuchtend klingen: „mal eben schnell E-Mail abfragen oder im Web surfen“. Ganz ehrlich, zumindest mir macht bei der hakeligen Bedienung weder das Surfen Spaß, geschweige denn das Abrufen oder Schreiben von E-Mails.

Ach ja, im Gegensatz zu Smartphones gibt es beim Acer Aspire One D250 keine „Zurück“-Taste. Hier kommt ESC zum Tragen, um auf die nächst höhere Ebene zu kommen. Wer sich mit Android anfreunden kann, der wird sich freuen, dass man neben dem WLAN auch die Webcam ganz normal nutzen kann.

Soviel zu den Betriebssystem Android auf dem Acer Aspire One D250. Das Gerät ist als solches gut verarbeitet. Positiv zu erwähnen ist das flache Design und der 6 Zellen Akku.

Fazit: solides Gerät, welches auch ohne Android garantiert weiterhin seine Abnehmer findet. Fragen zum Acer Aspire One D250? Dann einfach rein damit in die Kommentare. Aber beeilt euch, das Gerät tritt Montag wieder die Reise zu einem Tester an.

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6 Kommentare auf "Android auf Netbooks"

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Ich habe Android vorletzte Woche auch mal auf einem Asus EeePC 1000HG teilweise installiert. Im Vergleich zur Nutzung auf dem HTC Desire absoluter Horror: kein Touchscreen, umständliche Tastenbedienung, nichts weiter installierbar.
Da spiele ich dann lieber mit Android auf den Desire rum und lass dem Netbook sein Windows oder Linux.

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ich denke Android ist was für Tablets, für Net/Notebooks könnte man doch ChromeOS nehmen wäre das nicht sinnvoller ?

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Er meinte bestimmt damit,dass Chrome OS auf Net/Notebooks besser wäre und man es auch installieren könnte,wenn man das Design mag.

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genauso dachte ich mir das.
aber jetzt erstmal ein vernünftiges Android-Tablet und dann von (Dell,HP,Acer) ein Chrome book.

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