Angefasst: Honor 6A nun offiziell in Deutschland erhältlich

Honor ist wohl längst kein Geheimtipp mehr. Die Huawei-Tochter steht für ein besonders gutes Preis-Leistung-Verhältnis, zumindest meistens. Mit dem Honor 6A will man nun noch günstiger einsteigen als bisher. In Asien ist das Gerät schon etwas länger zu haben, jetzt ist es auch offiziell in Deutschland gestartet. Passend dazu konnten wir auch schon einen ersten, kurzen Blick darauf werfen.

Fangen wir gleich mal mit dem wichtigsten an: Der UVP. 169 Euro ruft Honor für das 6A auf, weniger als für die bisherigen Modelle. Dafür bietet man recht einfache Einstiegshardware:

  • Software: Android 7.0 mit EMUI 5.1
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 430/MSM8973, 4×1,4Ghz + 4×1,1GHz
  • Speicher: 2GB RAM, 16GB interner Speicher, per MicroSD erweiterbar
  • Display: 5″ HD IPS, 720x1280px
  • Kamera: 13MP, PDAF, Video: FullHD, 1920×1080@30FPS, 5MP Frontcam
  • Mobilfunk: LTE, WLAN nach b/g/n, 2,4GHz, Bluetooth 4.1
  • SIM: Dual SIM Hybrid-Slot – 2x Nano SIM oder SIM+MicroSD Card
  • Akku: 3020mAh

Soweit so gut, die Hardware entspricht dem, was dem Preis angemessen ist. Schön auch die einigermaßen aktuelle Android Version, auch wenn es noch nicht die topaktuelle Version 7.1.1 ist.

Die Außenhaut des Gehäuses ist aus Aluminium, was der Haptik einen hochwertigen Touch gibt. Insgesamt ist die Haptik auch ganz angenehm. Klar, es ist kein Unibody, das merkt man. Auch die Dicke und das Gewicht lassen einen das günstige Gerät erkennen, aber alles in allem wirkt es solide und nicht billig verarbeitet.

Was mir beim anfassen als erstes auffiel: Der Fingerprint-Reader fehlt! In Asien und anderen Regionen kommt das Honor 6A mit einem Fingerprint-Sensor, in Deutschland leider nicht. Laut Auskunft der Honor Kollegen ist das auf dem deutschen Markt wohl nicht so gefragt. Auch wird es bei uns nur die 2/16GB Version geben.

Ansonsten ist es eben vor allem eines: Ein günstiges Smartphone für den Alltag, für Einsteiger. Honor bezeichnet es daher auch als „Startphone“, also das erste Smartphone für Anfänger. Dafür betet es ein ordentliches IPS Display und einen großzügigen Akku.

Wirkliche Besonderheiten bleiben beim Honor 6A aus – bei einem Gerät in dieser Preisklasse wenig verwunderlich. Dafür lief es in der kurzen Hands-On-Zeit die ich mit dem Gerät hatte flüssig und es gab hinsichtlich der Performance nichts zu beanstanden. Klar, so ein Snapdragon 430 ist kein High-End-SoC, aber für die alltäglichen Aufgaben die so ein Smartphone erledigen muss reicht er locker aus.

Allerdings: Die Preisklasse ist selbst für Honor gar nicht so besonders. Etwas ältere Geräte mit ähnlichen technischen Daten sind teils günstiger zu haben. Das Honor 5C beispielsweise ist zwar noch aus 2016, bietet aber zum vergleichbaren Preis sogar ein FullHD Display, einen stärkeren Prozessor und sogar eine etwas bessere Kamera.

Erhältlich ist es in insgesamt drei Farben: Silber, Grau und Gold. Das graue Modell setzt auf eine schwarze Front, Silber und Gold auf eine weiße.

Ob das Honor 6A in der Konfiguration und zu dem Preis Fuß fassen kann bleibt abzuwarten – die Konkurrenz selbst aus den eigenen Reihen ist jedenfalls ziemlich stark.

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