Angefasst: Nokia Lumia 900

Aktuell gibt es ja überall Berichte darüber, dass die aktuellen Windows Phone 7 Geräte kein Upgrade auf Windows Phone 8 erhalten werden. Für manche ein Grund, die Geräte vorerst zu ignorieren, für mich aber kein Grund, dem Nokia Lumia 900 nicht doch eine Chance zu geben. Ich muss dazu sagen, dass ich bislang bis auf ein paar kurze Hands-On noch keine Erfahrung mit Windows Phone 7 und den Lumias sammeln konnte – bislang war immer Android das System meiner Wahl.

Die netten Jungs und Mädels drüben bei Nokia haben uns daher netterweise ein Lumia 900 für einen ausgiebigen Test bereitgestellt. Heute kam das gute Stück, also gibt es natürlich direkt einen ersten Eindruck und ein paar Fotos zum derzeitigen Topmodell von Nokia.

Ich hatte euch ja schon kurz über das Nokia Lumia 900 vom Nokia Bloggertreffen in Düsseldorf berichtet. Beim Auspacken gab es daher keine großen Überraschung. In der Verpackung befand sich das Lumia 900, ein Headset, Kurzanleitung und natürlich USB-Kabel nebst Adapter für die Steckdose.

Ich habe das schwarze Modell erhalten, welches im Gegensatz zum weißen ein mattiertes und leicht angerauhtes Gehäuse hat – dadurch liegt es besser in der Hand und das Material wirkt auf mich hochwertiger. Das Unibody-Gehäuse macht insgesamt einen sehr guten Eindruck. Die Hardwaretasten sitzen nahezu perfekt, alle aussparungen sind sehr passgenau – einzige Ausnahme macht der SIM-Karten „Slot“. Die Karte wird mittels eines kleinen Schlittens eingesetzt, ähnlich dem des iPhone. Dieser Schlitten sitzt nicht zu 100% passgenau, aber das ist schon meckern auf hohem Niveau. Etwas schade finde ich auch, dass das Display flach statt gewölbt (wie z.B. beim Lumia 800) ist und der USB-Anschluss nicht geschützt ist – auch hier gefiel mir das Lumia 800 besser. Die beiden letzten Punkte sind aber eher Geschmackssache. Das Display sieht übrigens dennoch super aus – scharf, gute Farben und erstklassiger Blickwinkel.

Es liegt für meinen Geschmack auch sehr gut in der Hand und lässt sich problemlos bedienen. Für meine großen Hände hätten die Tasten für Volume Up/Down und Power allerdings etwas höher sitzen können.

Soweit so gut, das Lumia 900 einen sehr guten ersten Eindruck hinterlassen. Ich werde mich jetzt mal der Einrichtung und meinen ersten Gehversuchen in der Windows Phone 7 Welt widmen.  Das Gerät wird mich jetzt auch die nächsten Tage im Alltag begleiten, denn das ist ja schließlich die Hauptaufgabe eines Smartphones, oder? 😉 Meine Erfahrungen damit werde ich natürlich auch für euch dokumentieren und Ihr bekommt einen ausführlichen Test dazu.

Fragen zum Gerät oder Windows Phone 7? Ab in die Kommentare damit! Ich werde versuchen die Fragen bei meinem Test zu berücksichtigen 🙂

P.S. Das Nokia Lumnia 900 gibt es natürlich auch bei uns im Shop.

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2 Kommentare auf "Angefasst: Nokia Lumia 900"

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Gerade das Display finde ich beim Lumia 900 deutlich besser gelöst. Die gewölbte Oberfläche beim Lumia 800 ist schick(er), macht aber das Aufbringen z.B. einer Displayfolie nahezu unmöglich. Zudem ist das Display beim 900 durch eine Art Gummierung eingefasst, was Stöße abfängt. Beim 800 verformt sich das Gehäuse an der Nahtstelle zwischen Display und Gehäuse schon bei mittleren Stürzen/ Stößen.

Würde mir eine Art Lumia 810 mit den kleinen Detailverbesserungen des 900 wünschen (und Windows Phone 8). Das wäre genau mein Gerät.

Bin auf die weiteren Eindrücke gespannt.

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