Anwendertest: HP Spectre Pro X360

HP-Spectre-Pro-X360-AufmacherVor gut einem Monat hatten wir hier im Blog das HP Spectre Pro X360 getestet. Diese Ultrabook durften wir dann einen einem Leser weiterleiten. Hier nun der Testbericht von unserem Leser Hans Dieter.

Ich habe von notebooksbilliger.de das HP Spectre Pro X360 zum Testen bekommen und will mich natürlich dafür bedanken. Das Ultrabook ist – wie schon im Blog von Siggy beschrieben – sehr edel. Hier meine persönlichen Eindrücke.

HP Spectre Pro X360 TT Platte 1
Das Spectre Pro X360 ist kein normales Notebook. Das Display lässt sich um bis zu 360° umzuklappen, sodass man ein Tablet erhält. In diesem Modus sind das Touchpad und die Tastatur automatisch deaktivierte. Das Gerät besteht komplett aus Aluminium, wobei Ähnlichkeiten zum MacBook Pro nicht zu verleugnen sind. Nur lässt sich beim HP-Notebook das Display komplett um die Tastatureinheit drehen, was beim Apple Pendant nicht möglich ist. Möglich schon, aber nur einmal.

HP Spectre Pro X360 Steine 2Beim Display fällt mir auf, dass sich hier viel vom Umfeld spiegelt. Nach dem Einschalten des Notebooks lassen die Spiegelungen etwas nach. Wie gut, dass sich der Neigewinkel des Displays stufenlos ändern lässt. Die Helligkeit ist sehr hoch, sodass ich den Bildschirminhalt auch unterwegs gut erkennen kann. Die Größe von 13,3 Zoll ist für ein portables Notebook sehr angenehm. Mehr bräuchte ich nicht, denn je größer das Display, desto schwere würde das Notebook werden. Die hohe Auflösung des Displays von 2560 x 1440 Pixeln lässt sich leider nicht ganz nutzen, denn die Anzeige wird auf 175 % vergrößern. Ohne Vergrößerung sind die Bildschirmsymbole und Beschriftungen kaum lesbar. Mit dieser Vergrößerung wird alles gestochen scharf dargestellt. Das Display ist touchfähig und reagiert sehr schnell auf Berührungen.

HP Spectre Pro X360 SchaukelDer Bootvorgang beim HP Notebook dauert nur wenige Sekunden und Windows ist unmittelbar nach dem Einschalten nutzbar. Hier zeigt das M.2-Modul seinen Vorteil. Auch beim Nachladen von Programmen oder Dateien spüre ich kaum Ladezeiten.
Das Spectre Pro X360 basiert auf einem sehr schnellen Prozessor, der laut Spezifikationen vPro unterstützt. Für die Grafik wird die HD Grafik 5500 des Prozessors genutzt. Diese ist auch zum Spielen geeignet. Im Spectre arbeitet auch ein Lüfter, der für die Kühlung des Intel-Prozessors benötigt wird. Die Abwärme kommt seitlich am Notebook heraus. Der Lüfter ist jedoch kaum hörbar. Der Arbeitsspeicher von 8 GB lässt sich nicht erweitern, wobei für mich 8 GB ausreichend sind. Das SSD-Modul umfasst 256 GB und arbeitet wie schon gesagt sehr schnell. Das Gehäuse würde sich mit einen Torx-Schraubendreher öffnen lassen, wobei ich mich nicht getraut habe, das edle Gehäuse zu öffnen. Im Internet habe ich kein Bild vom geöffneten Spectre Pro X360 gefunden und kann daher nicht sagen, ob Speicher und SSD-Modul wechselbar sind.

Anschlüsse sind am schlanken Notebook genug vorhanden. Insgesamt gibt es drei USB 3.0 Buchsen. Für Monitore gibt es je einen HDMI-Anschluss und einen Mini-Displayport. Beide sollten sich gleichzeitig nutzen lassen, wobei ich das nicht testen konnte, da mir ein Monitor mit Displayport fehlt.
HP Spectre Pro X360 Kacheloberfläche
Das Spectre sollte eigentlich mit Windows 8.1 Pro zu mir kommen. Meines war bereits auf Windows 10 Pro umgestellt und so kann ich keine Einschätzung hierzu abgeben. Mit Windows 10 Pro läuft das X360 wie der besagte VW Käfer: rund und sauber. Mit 1,5 kg ist das Spectre Pro X360 angenehm leicht und ich könnte es ständig mitnehmen. Der Akku hält rund 5 Stunden. Spielen ist mit der Hardware / Display auch gut möglich. Auch der Sound klingt recht ordentlich, sodass ich auch Filme ansehen kann.
HP Spectre Pro X360 TastaturbeleuchtungDas Arbeiten ist mit der Tastatur sehr einfach und bei Bedarf lässt sich auch eine Hintergrundbeleuchtung bei der Tastatur zuschalten.
HP-Spectre-Pro-X360-Fazit
Mein Fazit: Wer ein schickes Ultrabook mit 360 Grad Display sucht, sollte sich ein HP Spectre Pro X360 zulegen. Hier stimmt einfach alles. Hochauflösendes Display, starke Hardware und vor allem die Optik.

Daten zum HP Spectre Pro X360:

  • Prozessor: Intel Core i7-5600U Prozessor (Dual-Core) 2,6 GHz mit Turbo-Boost bis zu 3,2 GHz, 4 MB Cache, 15 Watt TDP
  • Arbeitsspeicher: 8 GB DDR3L-1600 SO-DIMM, maximal erweiterbar auf 8 GB
  • Festplatte: 256 GB SSD M.2 SATA TLC SSD
  • Display: 33,8 cm (13 Zoll) 2560 x 1440 Pixel, (16:9) Widescreen
  • Grafik: Intel Iris 5500 Grafik
  • Sound: HD-Audio mit DTS-Studiosound
  • Kommunikation: Wireless LAN 802.11 ac, Bluetooth
  • Schnittstellen: 3x USB3.0, HDMI, miniDisplayport, Card Reader
  • Betriebssystem: Windows 8.1 mit Update auf Microsoft Windows 10 Pro -64 Bit
  • Sicherheit: Intel Anti-Theft, MS BitLocker, TPM 1.2
  • Akku: Bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit56 Wh 3 Zellen Lithium-Ionen-Akku
  • Abmessungen: (B x H x T)325 x 16 x 218 mm
  • Gewicht: 1,5 kg
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Über Siggy

Ich arbeite seit rund zwei Jahrzehnten als Journalist. Ich war unter anderem Redakteur bei PC Direkt und Tom´s Hardware. In meiner Freizeit klappere ich Flohmärkte ab und werfe in Science-Fiction-Serien einen Blick in die Zukunft.
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3 Kommentare auf "Anwendertest: HP Spectre Pro X360"

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Gast

Danke an Hans Dieter für die Einschätzung. Ist es möglich, dass Du noch ein paar Benchmarktests fährst? Mich würde interessieren was das Gerät unter Belastung so bringt.
Und vielleicht kannst Du ja in der Zukunft noch einen Langzeittest veröffentlichen. Evtl. schreibst Du auf einem Blog auf dem man das nachverfolgen könnte?
Vielen Dank für deinen Bericht.

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Gast

Super Notebook mit einem edlen Design. Leider haben fasst alle Convertibles mit den Touchscreens auch ein verspiegeltes Display (Glare-Typ). An sonnigen Tagen wird es hier recht umständlich mit dem HP zu arbeiten

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Gast
ich hatte mich vor drei Monaten für den SPECTRE entschieden, weil es für mich die perfekte Kombination aus professionellem PC und mobilem Tablett versprach. Aber: Das Gerät hat nie wirklich funktioniert und befindet sich die meiste Zeit in Reparatur, weil ich den ersten Fehler erst nach vier Wochen in meinem Besitz gemeldet hatte. Danach erfolgt kein Umtausch, sondern Reparatur. Bisher wurden ausgetauscht: Mainboard, das komplette Display und der Gehäusedeckel (!!!) Heute, nach vier Wochen Reparaturzeit- bekomme ich das Gerät zurück und: Die Tastatur hat einen Fehler, einige Tasten funktionieren nicht !! Das ist unglaublich schlecht für ein so teures Gerät… Read more »
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