Apple: Ab Februar werden nur noch 64-Bit-Apps im App Store akzeptiert

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Apple versucht entschieden gegen Fragmentierung seiner Mobil-Plattform iOS vorzugehen. Daher dürfen iOS-Apps spätestens ab Februar 2015 nur noch mit der Entwicklerumgebung Xcode 6 oder höher erstellt werden und müssen zusätzlich 64-Bit-Unterstützung mitbringen, wenn sie zur Aufnahme in den App Store eingereicht werden sollen. Eine Entsprechende Ankündigung machte der iPhone- und iPad-Hersteller auf seinem Entwicklerportal.

Laut der gestern gemachten Ankündigung von Apple müssen alle neuen iOS-Anwendungen, die ab dem 1. Februar 2015 im App Store publiziert werden sollen, mindestens das aktuelle iOS-8-SDK (Software Development Kit) nutzen. Voraussetzung dafür ist Xcode 6 oder höher (aktuell Xcode 6.1).

Im Umkehrschluss bedeuten Apples kommende Vorgaben, dass Apps, die auf Basis des iOS-7-SDK erstellt wurden, ab Februar nicht mehr für den App Store zugelassen werden. Wie die Kalifornier im Falle von Updates für bereits erhältliche Apps vorgehen wollen, ist derzeit noch unklar. In jedem Fall ist die Ankündigung für Entwickler eine ziemlich kompromisslose Ansage. Entweder sie steigen rasch auf die neuesten Technologien um, oder sie können nichts mehr im App Store veröffentlichen.

Bild: Apple (iTunes)
Quelle: Apple (Entwicklerportal)
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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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