Apple AirTags: YouTuber schickt Tracker an Tim Cook, Elon Musk und nach Nordkorea

Apple AirTags: YouTuber schickt Tracker an Tim Cook, Elon Musk und nach Nordkorea

YouTuber MegaLag schickte insgesamt vier AirTags auf eine Reise um die Welt. Zumindest Apple hat ihm mit einem Brief geantwortet.

Der YouTube-Kanal MegaLag schickte AirTags an Tim Cook und Elon Musk. Um die Sache dann noch spannender zu machen, schickte er auch noch einen AirTag nach Nordkorea – also eigentlich zwei, weil einer erst verloren gegangen ist und dann doch wieder aufgetaucht ist.

Die ganze Geschichte ist ziemlich lang und wild. Am Ende wurde sie sogar in zwei Videos gesplittet. In jedem Video erklärt der YouTuber genau, wann er welche Informationen zu seinen Sendungen bekommen hat.

Das Ganze diente als Versuch, um zu sehen, ob sich AirTags zum tracken eines Pakets eignen. MegaLag fügte jedem der AirTag-Pakete auch noch einen Brief bei, in dem er erklärt, warum er AirTags um die Welt schickt. Er bat die Leute auch, die AirTags nach Möglichkeit signiert an ihn zurückzuschicken.

Alle vier AirTags haben sich von Frankfurt aus auf den Weg gemacht. Jedes Mal, wenn einer der AirTags in die Nähe eines modernen iPhones kam, teilte das die Standort-Informationen. Also jeder Postbote, Spediteur und Zollbeamte mit einem iPhone trug unbewusst zur Lokalisierung bei. So gelang es MegaLag die AirTags zu lokalisieren – auch an Orten wie DHL-Lagern und sogar am Flughafen, bevor sie in andere Länder verschickt wurden.

Interessanterweise wurde der an Tim Cook adressierte AirTag plötzlich irgendwo in Nevada, USA, identifiziert. Der YouTuber überprüfte Flight Radar und stellte fest, dass das Flugzeug mit seinem Paket über diesen Ort flog, also kommunizierte der AirTag vermutlich mit dem iPhone einer Person im Flugzeug und sendete den Standort sofort an Find My.

Sollte ein AirTag drei Tage lang nicht in die Nähe eines iPhone kommen, schaltet er sich ab. Das scheint zumindest mit dem AirTags passiert sein, die nach Nordkorea geschickt wurden. Es fing schon nicht gut an, da die AirTags zuerst nach Südkorea geschickt wurden und dort aufgrund der sehr hohen Datenschutzvorschriften nicht mehr funktioniert haben.

Der AirTag für Elon Musk wurde an das Hauptquartier von SpaceX geschickt. Blieb dort für zwei Wochen und pingte schließlich ein letztes Mal von einem Recyclingzentrum. Elon Musk wird sicherlich einiges an Fan-Post bekommen, aber ein Schrottplatz scheint dann doch etwas hart.

Interessant ist aber das Schicksal des AirTags an Tim Cook. Der wurde an den Apple Park geschickt und kam da auch an. Vor Ort passierte dann sechs Wochen nichts damit, nur um dann plötzlich wieder in Deutschland aufzutauchen. Apple hatte den kleinen Tracker zurückgeschickt und sogar noch einen kurzen Brief beigelegt.

 

„Lieber Jonathan,

Vielen Dank für Ihre Mitteilung zu Ihrem Projekt für Apple AirTags. Wir freuen uns über die kreative Verwendung von AirTags und wie sie das Leben unserer Kunden verbessern können.

Wie Sie sich vorstellen können, erhält Mr. Cook jeden Monat Hunderte von Briefen von Kunden wie Ihnen. Leider kann er nicht auf jede Anfrage eingehen. Wir hoffen jedoch, dass Sie weiterhin viel Freude mit Ihrem AirTag haben, wenn er von seiner einzigartigen Reise um die Welt zurückkehrt!“

Fun Fact – der Brief von Apple wurde auf Papier mit abgerundeten Ecken gedruckt. Jenseits davon ist es trotzdem interessant zu sehen, dass jemand bei Apple das Paket tatsächlich entgegengenommen, einen Brief geschrieben und zurückgeschickt hat.

Habt ihr schon Experimente mit den AirTags gemacht oder reicht es euch zu wissen, wo eure Tasche ist?

Apple AirTags bei uns im Shop

Quelle & Bilder: MegaLag (YouTube) via 9to5Mac, Apple

Veröffentlicht von

Gamer, Filmliebhaber & Hobby-Fotograf – also alles was eine gute Geschichte erzählt. Großer Fan von durchdachten Produkten und Privatsphäre. Nach zehn Jahren im Google-System derzeit im Apple-Kosmos unterwegs und soweit zufrieden.

Das könnte dich auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.