Bloomberg: Nachfolger des Apple M1-Prozessors soll bis zu 20 Kerne haben

      Bloomberg: Nachfolger des Apple M1-Prozessors soll bis zu 20 Kerne haben

      Der M1-Chip von Apple in den neuen MacBook Air, MacBook Pro und dem Mac mini hat durch seine hohe Leistung viele Schlagzeilen gemacht. Dabei besitzt er aber nur 8 Kerne. Laut einem Bericht von Bloomberg arbeitet Apple gerade an einem M2-Chip mit bis zu 20 Kernen.

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      Bloomberg ist in der Regel eine vertrauenswürdige Quelle für Insider-Informationen zu Apple-Produkten. Ganz konkret schreibt Bloomberg, dass Apple an einem Nachfolger des M1 (der wohl M2 heißen wird) arbeitet und dieser bis zu 20 Kerne – bestehend aus 16 Hochleistungskernen und vier Effizienzkernen – besitzen soll. MacBook Pro und iMacs mit entsprechendem Apple Silicon sollen dann 2021 auf den Markt kommen. Ein Mac Pro mit eigenem Prozessor soll für 2022 geplant sein.

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      Damit hätte Apple bis 2022 kein Produkt mehr mit Intel-Prozessor in seinem Sortiment. Wobei die älteren Modelle bestimmt noch eine Weile darüber hinaus zu kaufen sein werden.

      Apple M2 mit deutlich höherer Leistung

      Der aktuelle M1-Chip besitzt eine TDP von 15 Watt und 8 Kernen (vier Hochleistungskerne und vier Effizienzkerne), doch das soll erst der Anfang sein. Die zuvor genannten Hochleistungsprozessoren sollen mit einer deutlich höheren höheren TDP erscheinen. Zum Einsatz kommen werden sie wohl zuerst in den Oberklasse MacBook Pro und iMacs.

      In Bloombergs Report wird aber explizit angegeben, dass die Entwicklung eines eigenen Prozessors auf ARM-Basis schwierig und komplex ist. Daher sei es nicht garantiert, dass schon die nächsten Geräte gleich mit einem 20-Kerner daherkommen.

      Es könnte auch sein, dass M2-Chips erstmal nur acht oder 12 Hochleistungskerne besitzen werden. Der Report gibt aber noch zusätzlich an, dass Apple sogar einen 32-Kerner vorbereitet. Das sei aber ein Projekt für die Zukunft.

      Apple M1 M2 20 Kerne

      Die neuen aktuellen M1-CPUs von Apple besitzen auch eine integrierte Grafikeinheit, die den Grafikeinheiten in aktuellen Intel-Prozessoren (UHD, Iris) überlegen ist. Mit den neuesten APUs von AMD ist sie etwa auf derselben Höhe. Jedoch braucht Apple etwas Stärkeres für seine High-End Notebooks und iMacs, die bisher auf Intel-Prozessoren und AMD-Grafikchips setzen.

      Auch daran soll derzeit gearbeitet werden. So könnte es eine eigene GPU mit bis zu 128 Kernen geben, 16 und 32 Kern-GPUs für Notebooks und 64 Kern-Grafikchips für den Desktop sind wohl ebenfalls in Planung. Diese Angaben sind zwar höchst spekulativ, ergeben aber Sinn.

      Wenn wir weiteres über den M2-Chip erfahren, werden wir natürlich sofort darüber berichten. Bis dahin schreibt uns gerne in die Kommentare, was ihr von Apples eigenen Prozessoren haltet.

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      via: wccftech.com, 9to5mac.com, Bloomberg.com

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      (Junior) Online-Editor, NBB.de. Kommentare über Technik. Rechtschreibfehler und verwirrende Grammatik sind bewusste Witze - ganz offensichtlich.

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