Apple Batterieladegerät

Seit einiger Zeit habe ich hier ein Batterieladegerät von Apple im Einsatz. Kaum zu glauben, aber wahr: man kann dieses Batterieladegerät auch nutzen, wenn man ansonsten keine Geräte von Apple sein Eigen nennt. Batterien sollen ja tatsächlich auch im Jahre 2010 noch von einigen Geräten genutzt werden. Viele haben sich über den Preis von 29 Euro aufgeregt, letztendlich kann ich euch sagen: er ist nicht übertrieben (aber auch kein Schnäppchen). Alles eine Sache der Batterien und Kompaktheit.

Was war der Grund für den Kauf? Mein altes Aufladegerät war schon uralt und die Akkus hatten nach den ganzen Jahren auch irgendwie keinen richtigen Dampf mehr. Ich griff damals zu einem günstigen Aufladegerät für Batterien, welches irgendwie um 10 oder 12 Euro lag. Es war ein hässlicher und schlecht verarbeiteter schwarzer Kasten. Dazu gab es das Akku-Pack. Viele schauen ja nicht drauf. Hauptsache günstig, Hauptsache wiederaufladbar. Machte noch einmal rund 12 oder 13 Euro für NoName-Batterien. Lange ist es her.

Stichwort Verbrauch: im Ruhezustand, also wenn der Ladezyklus abgeschlossen ist, verringert das Gerät von Apple die Leistungsaufnahme auf 30 Milliwatt. Sofern ihr die Möglichkeit habt: messt mal bei eurem jetzigen Gerät nach 😉

Stichwort Verlust: günstig produzierte Akkus haben unter Umständen eine extrem hohe Verlustleistung. Werden sie nicht genutzt, so verlieren sie in eurer Schublade Ladekapazität.

Waaaas, nur 1900mAh? Richtig, doch sind nicht irgendwelche NiMH-AA-Akkus im Einsatz, sondern eben jene Low Self-Discharge-Akkus, die die unter dem Punkt „Verlust“ von mir beschriebene Wirkweise haben. Schaut man sich nun die Preise der Mitbewerber an, die solche Akkus anbieten, so ist man nicht mehr weit entfernt vom Apple’schen Preis. Ich habe mal geschaut und habe ein 4er-Pack Qualitätsakkus aus diesem Segment für knapp 13 Euro entdeckt. Bei Apple sind im Lieferumfang 6 Akkus enthalten, nicht zu vergessen das Ladegerät.

Es passen nur 2 Akkus in das Aufladegerät. Stört mich nicht. Die Aufladezeit ist relativ schnell abgeschlossen, eine LED signalisiert uns, wenn es soweit ist. Des Weiteren kann ich die Akkus ja laden und in die Schublade packen. Nach einem Jahr sollen sie immer noch 80% ihrer Kapazität haben.

Ein Vorteil für mich, der allerdings immer im Auge des Betrachters liegt: es ist klein und passt in jede Tasche. Ich habe nicht wie bisher einen Klotz in der Ecke liegen.

10 Jahre sollen die Akkus laut Apple halten, doch haben wir in 10 Jahren diese Art der Energiezufuhr? 😉

Mein kurzes Fazit: ich habe vernünftige Akkus, ein solide verarbeitetes Gerät, welches auch stylisch aussieht. Ich bin zufrieden damit und hätte mir ein solches Aufladegerät gekauft, wenn kein Apfel drauf gewesen wäre.

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13 Kommentare auf "Apple Batterieladegerät"

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René

Habe das Teil im Grunde schon ewig, denn das Ding ist nur ein umgelabeltes Sanyo-Ladegerät mit Eneloop-Batterien. Das sind eh die besten, kaum Entladung. Siehe http://www.eneloop.info/de/pro.....raete.html

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Philipp

An und für sich gut, aber das nur zwei Akkus gleichzeitig reingehen, finde ich halt schon blöd — mein Blitz braucht immer vier Stück. Und das ist eigentlich auch der einzige Akkufresser im Haushalt.

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NetzBlogR

Der Nachteil (finde ich) ist, dass 6 Akkus mitgeliefert werden, man aber keine Akkus einzeln nachbestellen kann. Die Fernbedienung meines Hubschraubers braucht aber 8 Akkus.

Schlau gemacht, Apple! Ihr habt’s Euch selbst versaut, dass ich was von Euch gekauft hätte… 🙂

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NetzBlogR

Man kann auch 1333er und 666er RAM auf dem Mainboard mischen. Du ahnst, worauf ich hinaus will? 🙂

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nico

würde mich nicht wundern, wenn die akkus von sanyo sind, die eneloop (wie rené ja indirekt gesagt hat, nur mim ladegerät)

30 euro für ein ladegerät finde ich persönlich jetzt garnicht teuer, der preis hat mich am anfang echt verwundert, dachte apple würde das deutlich teurer machen

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Malte

Natürlich habe ich Akkus und einen entsprechendes Ladegerät (4-fach, einzeln elektronisch geregelt, mit Anzeige für jeden Slot, verschidenen Ladeströmen und dem ganzen Pipapo).

Warum? Wozu? Ganz einfach: Blitzgerät, Immerdabeihab-LED-Taschenlampe, Laserpointer als Katzenspielzeug (an Knopfzellen würde ich arm werden sonst…), Fahrrad-Zweitbeleuchtung und das GPS-Gerät sind nur die Hauptgeräte, die ich regelmäßig mit Akkusaft versorge.

Das einzige, was ich noch nicht habe, sind eben die Eneloops. Aber so lange die alten Akkus noch nicht zu müde sind…

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Dirk

Also ich finde den Preis doch schon recht übertrieben. Wenn ich mir z.B. das Ladegerät mit den Akkus von Sanyo (Enerloop)ansehe, dann ist dort der Preis doch bedeutend besser. 4 Akkus mit Ladegerät ~15€. Auch ich denke das Apple die selben Akkus nutze, diese halt nur umlabelt und mit einem geringen Gewinn unter ihrem Namen verkauft.

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Marvin

Man muss nicht alles kaufen (oder toll finden) wo „Apple“ drauf steht. Für meine Zwecke reicht ein altes, günstiges Ladegerät von Conrad. Reicht völlig! 4-Batterieslots und hört automatisch auf zu laden, wenn die Batterie voll ist. Hätt ich es fast vergesssen: Das Ladegerät unterstützt auch nicht nur AA-Batterien..

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Hannes

also wenn da wirklich nur eneloop drin sind, find ich den preis auch etwas zu hoch.. siehe die Preise für Eneloop + ladegerät.. da bekommt man teils schon 4 Akkus (AA, 2100mAh) und Ladegerät für 13-14 eur.. und für nochmal 15 eur bekommt man nochmal 8 zusätzliche akkus 😉
aber gut, so krass übertrieben wie man von apple gewohnt is isses ja diesmal nicht.. und für Qualität kann man auch gerne mal paar euro mehr zahlen..

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Ana Lena

Ich habe auch so einen „tollen“ Automatik-Lader. War auch nicht so billig. Conrads Hausmarke. Ist wohl auch nur ein zugekauftes + umgelabeltes Gerät. IVTs gibt´s da manchmal auch. Meines dürfte allerdings kein IVT sein. Sieht denen nämlich überhaupt nicht ähnlich.

Zwei Akkus aus derselben nagelneuen Packung: Der eine Akku wird in 6 Sekunden aufgeladen, der andere in 6 Stunden.

Das Ding wandert irgendwann in den Müll. Ich will auf jeden Fall auch ein Gerät, wo ich gezielt entladen kann und das mir auch die Kapazitäten anzeigt.

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Lars

an sich fetzt das Teil, klar, der Preis ist bisschen übertrieben und 2 statt 4 Akkus ist bisschen schade, aber bei mir läuft’s gut, das ist die Hauptsache.

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