Apple Event: Neues Retina Macbook, Mac Mini und flaches iMac

Beim gestrigen Apple-Event gab es natürlich nicht nur iPads zu sehen, sondern auch einige neue Produkte aus dem Mac-Bereich.

Der Mac Mini hat nur eine Frischzellenkur verpasst bekommen und es gibt ihn ab sofort wahlweise mit Intels Dual-Core-i5-Prozessoren der dritten Generation (Ivy Bridge) oder den Intel Core i7-Prozessoren. Der Mac Mini hat standardmäßig 4 GByte RAM an Bord, lässt sich allerdings bis auf 16 GByte aufrüsten. Als Grafikeinheit kommt die im Prozessor bereits integrierte Intel HD Graphics 4000 zum Einsatz. Darüber hinaus wurden USB-3.0-Anschlüsse in vierfacher Ausführung eingebaut, hinzu kommen jeweils ein Thunderbolt-, HDMI-, Gigabit-Ethernet- und Firewire-800-Anschluss sowie ein SDXC-Kartenslot, das an der Rückseite des Geräts angebracht ist.

Die Preise für den Mac Mini beginnen bei 629 Euro. Es soll ab sofort zu haben sein!

Daneben hat Apple auch ein Macbook Pro 13 Zoll mit Retina-Display vorgestellt, was jetzt keine so große Überraschung war, da im Netz bereits Tage zuvor Gerüchte dazu die Runde machten. Es ist wie sein größerer Bruder dünner geworden, da Apple auf das optische Laufwerk, sowie eine mechanische Festplatte ganz verzichtet. Das Display hat eine Auflösung von 2560×1600 Pixel und toppt damit so ziemlich alles, was es von der Konkurrenz so auf dem Markt gibt. Die Pixeldichte beträgt 227 ppi. Es hat rund doppelt so viele Pixel, wie ein FullHD-Display und rund drei Millionen mehr als Displays, mit der sehr beliebten Auflösung HDready-Auflösung. Neben zwei USB-3.0-Anschlüssen sind zwei Thunderbolt- sowie ein HDMI-Anschluss und ein SD-Kartenschacht integriert. Eine 720p-Webcam sitzt über dem Display im Rahmen.

Das neue Macbook Pro Retina wird mit Intels Core-i5- und -i7-Prozessoren (Ivy Bridge) ausgeliefert. Als Grafiklösung kommt wie beim Mac Mini nur die integrierte Intel HD Graphics 4000 zum Einsatz.

In Deutschland kostet das 13 Zoll Macbook Pro mit Retina-Display und 2,5-GHz-Intel-Core-i5 sowie 128 GByte großem Flash-Speicher 1.749 Euro. Für die Version mit 256 GByte große SSD muss man ganze 300 Euro mehr auf den Tisch legen.

Zu guter Letzt kommen wir zum neuen iMac, mit dem Apple dann wenigsten etwas überraschen konnte, denn der neue iMac ist nur noch 5mm dünn, zumindest am Rand. In der Mitte hingegen ist es noch 3 cm dick. Dafür wurde, wie auch schon beim neuen Macbook, das optische Laufwerk geopfert. Die neuen iMacs gibt es wie gehabt als 21,5 und als 27 Zoll Version. Auf Retina-Display muss man allerdings verzichten, wäre ja vermutlich auch bei so großen Display eher schwierig zu realisieren gewesen. So muss man sich beim 27-Zoll-Modell mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln zufrieden geben. Das kleinere, 21,5 Zoll große Modell erreicht die Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln.

Den iMac gibt wahlweise mit Intels i5- und i7-Prozessoren und mit bis zu 32 GByte RAM. Wer das nötige Kleingeld hat, kann auch eine SSD mit bis zu 768 GByte Kapazität einbauen lassen. Eine neue Hybrid-Festplatte namens „Fusion Drive“ verbindet eine SSD mit einer mechanischen Festplatte. Häufig benötigte Daten werden von der Hybrid-Festplatte automatisch auf den schnelleren Flash-Speicher kopiert. Als Grafikkarte kommen in den iMacs je nach Modell die GT 640M, 650M, 660M oder 675MX von Nvidia zum Einsatz.

Beide Versionen haben einen SD-Kartenslot sowie vier USB-3.0-Anschlüsse, zwei Thunderbolt-Ports, WLAN nach 802.11n, Bluetooth 4.0 und einen Gigabit-Ethernet-Port.

Den 21,5 Zoll iMac gibt es ab 1349 Euro und er soll ab November verfügbar sein. Die größere Variante kostet mindestens 1879 Euro und soll ab Dezember ausgeliefert werden.

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Über Cihan Boz

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