Apple lässt den Löwen (und mehr raus)

Pünktlich um 14:30 Uhr  hat Apple die neue Macbook Air-Reihe vorgestellt. Wobei das Wort „neu“ meiner Meinung nach nicht zutrifft. Es handelt sich eher um eine „Generalüberholung“, da weder das Gewicht noch die Größe der Geräte sich geändert hat. Neben dem MacBook Air hat man auch das lang ersehnte Betriebssystem Mac OS X Lion veröffentlicht und die MacMini-Reihe erneuert. Des Weiteren kommt ein neues Thunderbolt (ehemals) Cinema Display hinzu.

Bei den Anschlüssen ist lediglich der “Thunderbolt” neu, der von Intel entwickelt wurde. Der Thunderbolt-Anschluss soll den Mini DisplayPort ersetzen und eine Datenübertragungsrate von bis zu 10 GBit/s bieten. Damit lassen sich schnelle Festplatten, Peripheriegeräte und Displays anschließen, wobei das jeweilige Thunderbolt-Gerät wiederum einen neuen Thunderbolt-Anschluss mitbringen muss, an den ein weiteres Thunderbolt-Gerät angeschlossen werden kann. Bis zu sechs Geräte können so in Reihenschaltung angeschlossen werden.

Der Prozessor & Speicher

Das günstigste 13-Zoll-Modell verfügt standardmäßig über einen Core i5 Prozessor, der mit 1,7 GHz getaktet ist. Optional  ist er aber auch mit einem Core i7 erhältlich, der mit 1,8 GHz getaktet ist. Die 11-Zoll-Modelle sind in den Standardkonfigurationen mit Core i5 Dual-Core Prozessoren ausgestattet, die mit 1,60 GHz getaktet sind. Optional gibt es einen 1,8 GHz Core i7. Als Arbeitsspeicher gibt es standardmäßig 4 GByte dazu. Die Festplatten bieten eine Kapazität zwischen 64 (11 Zoll) und 256 GByte (13 Zoll).

Die Grafik

Mit der aktuellen Ausgabe des MacBook Air setzt Apple auf die  Intel HD 3000-Lösung.

Kommen wir zum MacMini.

Die Standardausgabe des Mac Mini kommt für 599 Euro ins Haus, ist mit einer 500 GB-Festplatte ausgerüstet und bietet mit 2,3 GHz Prozessorleistung (Intel Core i5) genügend Leistung zum Arbeiten. Lediglich die 2 GB Arbeitsspeicher halte ich für knapp bemessen. Diese kommen allerdings im Modell für 799 Euro zum Einsatz, dort findet sich auch der Intel Core i5 mit 2,5 GHz.

Unglaublich aber wahr: kein optisches Laufwerk, dafür aber HDMI. Software muss via SD-Karte, USB oder Netzwerk eingespielt werden.

Im kleinen Modell werkelt eine Grafiklösung von Intel (HD 3000) während der „große“ Kleine über eine Radeon HD 6330M verfügt. Wie auch das MacBook Air verfügt der Mac Mini über due Thunderbolt-Schnittstelle, was mich direkt zum Display bringt.

Dieses hat, wie bereits vermutet, 27″ und die neue Schnittstelle Thunderbolt. Das Thunderbolt-Display hat eine ausgerufene Lieferzeit von 6-8 Wochen und liegt preislich bei nicht gerade schlanken 999 Euro.

Und, liebe Apple-Fans? Enttäuscht oder vollends zufrieden?

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ganz schön Klicki-Bunti!

Das letzte Gerät in der Kette kann ein Display OHNE Thunderbolt sein. Thunderbolt ist abwärtskompatibel zu Displayport, und mit Adapter auch zu HDMI, VGA und DVI.
Und mit Adapter ist es auch abwärtskompatibel zu USB und Firewire.

Ich bin mit Lion zufrieden, das Cinema Display sieht auch nett aus bis auf den Preis, aber der Rest ist nicht so mein Fall.

[…] Air kauft, der muss noch weniger Angst haben (wobei ich den Stick lieber anfertigen würde): die neuen Geräte verfügen über OS X Lion Recovery. Heisst: Raucht die Festplatte ab, dann kann via Internet Mac OS […]

… 

[…] da isses. Das neue MacBook Air, über das ich berufsbedingt schon einiges schrieb. Heute klingelte dann mein UPS-Mann und brachte mir mein Gerät vorbei, Nein, nicht die große […]