Apple öffnet die Tür für fortschrittlichere iOS-Apps und -Spiele

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Apple hat die maximal erlaubte Größe für iOS-Programme, die zur Aufnahme in den App Store eingereicht werden, von zwei auf vier Gigabyte erhöht. Diese Verdopplung der maximalen App-Größe ist ein wichtiger Schritt, um Entwicklern in den nächsten Monaten und Jahren das Erstellen aufwändigerer und hochwertigerer iOS-Apps und -Spielen zu ermöglichen. Besonders moderne Grafik-Effekte und der schiere Umfang eines fortschrittlichen Spiels können schnell mehrere Gigabyte an Speicherplatz verschlingen.

Das 2-Gigabyte-Größenlimit für Apps galt bereits seit dem Start des App Stores vor einigen Jahren, was bedeutet, dass wir beim neuen 4-Gigabyte-Limit auf die allererste Erhöhung der App-Größe überhaupt blicken.

Die vormalig gültige Größenbeschränkung hatte in der Vergangenheit allerdings schon das ein oder andere Mal die Aufnahme einer Applikation in den App Store verhindert. Wie MacRumors informiert, konnte beispielsweise Square Enix das Spiel Final Fantasy VII im Jahr 2013 nicht wegen dieser Regelung über Apples digitalen Marktplatz vertreiben.

Ein weiterer Aspekt, der die Größe von Apps anschwellen ließ, sind die hochauflösenden Displays moderner iOS-Geräte. Um Apps und Spiele auf diesen Bildschirmen schön aussehen zu lassen, entstehen sie mit hochauflösenden Texturen und hochwertig modellierten Objekten, was wiederum den Speicherbedarf beziehungsweise die Größe des Programmpakets erhöht. Durch das neue 4-Gigabyte-Limit haben Entwickler nun endlich mehr Spielraum bei der Erstellung ihrer Kreationen.

Trotz der Erhöhung der maximalen App-Größe behält Apple aber eine weitere Beschränkung unverändert bei: Für den Download von Anwendungen über das Mobilfunknetz besteht weiterhin ein 100-Megabyte-Limit. Übersteigt eine App dieses Limit, kann sie der Nutzer nur durch Verbindung zu einem WLAN-Netzwerk herunterladen.

 

Bild: NBB
Quelle: Apple, MacRumors

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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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