Apple Oktober-Event: Das iPhone gibt es jetzt auch in klein

Apple Oktober-Event: Das iPhone gibt es jetzt auch in klein

Apple iPhone 12 (mini) und iPhone 12 Pro (max) sind offiziell und auch das Update des HomePod ist gekommen. Welche Unterschiede es gibt, erfahrt ihr hier.

iPhone 12

Die iPhone 12-Serie ist offiziell und wie zu erwarten war, gibt es Apples neuestes Smartphone in vier verschiedenen Ausführungen und alle bekommen 5G. Das normale iPhone hat wird in fünf Farben verfügbar sein.

Das kantige Design des aktuellen iPad Pro gibt es jetzt also auch beim iPhone und es sieht gut aus. Jedes iPhone der 12er-Serie wird mit einem speziellen Glas versehen, dass Apple zusammen mit Corning entwickelt hat. Der Marketing-Name lautet Ceramic Shield. Es soll für eine 4x bessere Chancen sorgen, dass eurer iPhone 12 einen Sturz überlebt.

Das komplette iPhone 12-Lineup setzt beim SoC auf den A14 Bionic. Auf den hat Apple 40% mehr Transistoren gepackt – verglichen mit dem A13 Bionic. Der Sechskerner soll Konsolen-ähnliche Spiele auf das iPhone bringen – auch League of Legends.

Für das normale iPhone bleibt es bei zwei Kameras – Weitwinkel und Ultra-Weitwinkel. Dazu ist Night Mode jetzt auch mit der Front-Kamera und dem Ultra-Weitwinkel möglich.

Dazu setzt auch das normale iPhone jetzt auf OLED mit einer Auflösung von 2532×1170 Pixel (460ppi). Die maximale Helligkeit gibt Apple mit 1200nits an.

Das iPhone mini wird auf ein 5,4 Zoll Display setzen, welches mit 2340x1080Pixeln auflösen wird, was für 476ppi sogen wird. Auch hier soll die maximale Displayhelligkeit bei 1200 Bits liegen.

Die neuen iPhone können dazu jetzt schneller kabellos geladen werden. Maximal 15 Watt sind möglich und dazu gibt es noch jede Menge Zubehör, welches mit Magneten an die richtige Stelle schnappt. Apple nennt dieses System MagSafe und hofft, dass viele Dritt-Anbieter auf den Zug aufspringen. Bis dahin legt man selbst schonmal vor.

Wie schon bei der Apple Watch Series 6 wird auch das iPhone zukünftig ohne Ladegerät ausgeliefert. Um genau zu sein, geht es um das kleine Ladegerät, dass in die Wand gesteckt wird. Ein Lightning auf USB-Typ-C wird natürlich weiterhin zum Lieferumfang gehören. Die klassischen Lightning Kopfhörer fliegen ebenfalls aus der Verpackung und so kreiert Apple eine kleine Box, die es erlaubt, bis zu 70% mehr iPhone mit den gleichen Mitteln zu verschiffen. Primärer Grund ist die Umwelt, aber auch die finanziellen Einsparungen dürften bei Millionen verkaufter iPhones nicht klein sein.

Das normale 6,1 Zoll iPhone kann ab dem 16. Oktober ab 876€ vorbestellt werden. Die Auslieferung beginnt dann am 23. Oktober. Das iPhone 12 mini kommt etwas später – ab 06.11. könnt ihr es für nur 779€ für die kleinste Version vorbestellen und es wird dann ab dem 13. November ausgeliefert. Der Speicher ist bei beiden Modellen weiterhin 64GB in der kleinsten und 256 in der größten Variante.

iPhone 12 Pro

Für die Pro-Ausführung des iPhone setzt Apple auf vier Farben, von denen eine wirklich heraussticht – Gold.

Die größte Unterschiede zum normalen 12er liegen aber eindeutig bei den Kameras. Nicht nur werden es wieder drei beim Pro sein, es sind auch komplett unterschiedliche Kameras und im Falle des Pro Max nochmal andere Linsen ein anderer (besserer) Sensor.

Dazu können die Pro-Modelle jetzt auch Videos in 10bit, HDR, Dolby Vision HDR und in 4K bei 60FPS schießen. Ein neuer Tripod-Mode soll erkennen, wenn das iPhone stabilisiert wurde und dann automatisch in eine längere Belichtungszeit umschalten – Astrofotografie lässt grüßen.

Dazu kann Deep Fusion jetzt mit neuen Algorithmen noch bessere Bilder bei wenig Licht machen – ab jetzt auch mit allen vier Kameralinsen. Auch der LIDAR-Sensor für bessere Tiefenwahrnehmung und Augmented Reality ist bei beiden iPhone 12 Pro mit dabei.

Beide iPhone 12 Pro sollen dank eines neuen Foto-Formats (Apple Pro raw) dazu das Beste aus zwei Welten zusammenbringen. Die Menge von Informationen aus einem raw-Foto mit dem Image-Processing (bspw. Deep Fusion & Smart HDR) des iPhones.

Das 6,1 Zoll iPhone Pro kann ab dem 16. Oktober für 1120€ vorbestellt werden. Die Auslieferung beginnt dann am 23. Oktober. Das iPhone 12 Pro max kommt etwas ebenfalls später – ab 06.11. könnt ihr es für 1217€ für die kleinste Version vorbestellen und es wird dann ab dem 13. November ausgeliefert. Der Basis-Speicher ist 128GB groß, 512 GB gibt es in der größten Version.

HomePod mini

Wie wir bereits vorhergesagt haben, hat Apple den HomePod geschrumpft. Es bleibt die Mesh-Oberfläche und der Klang soll weiterhin reich und voll sein. Um die Musik noch besser anzupassen, hat Apple Computational Audio erfunden. Das passt die Speaker etwa 180 Mal pro Sekunde neu an.


Auch die Touchfläche auf der Oberseite ist geblieben. Siri ist weiterhin der smarte Assistent im HomePod und damit ist es genauso schlau, wie sie bisher auf dem iPhone war.

Dazu hat Apple auch gleich noch die App „Intercom“ vorgestellt, mit dem Nachrichten an alle HomePods, iPhones, Apple Watches und CarPlay der Familie gesendet werden können. Funktioniert auch, wenn die Kinder gerade mit AirPods Musik hören.

Um die Datensicherheit zu gewährleisten, hat Apple versichert, dass der HomePod mini Anfragen nicht mit einer AppleID verknüpft und die Kunden selber wählen können, ob Apple die Audio-Daten speichern soll.

Vorbestellungen für den HomePod mini sind ab dem 6. November möglich und die Auslieferung wird ab dem 16. November beginnen. Preislich liegen wir bei 96,50€ und damit wird Apple es sicherlich in eine Menge Haushalte schaffen.

Was haben wir nicht gesehen?

Sowohl die AirTags als auch die spekulierten OverEars AirPods Studio hatte Apple nicht mit bei der Präsentation. Es gab auch kein Wort zu Apple Silicon und dem Mac den Apple noch bis Ende 2020 auf den Markt bringen will. Da müssen wir uns wohl noch weiter gedulden.

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Was sagt ihr zu Apples neuem Lineup – ist euer nächstes Smartphone dabei?

Veröffentlicht von

Gamer, Filmliebhaber & Hobby-Fotograf – also alles was eine gute Geschichte erzählt. Großer Fan von durchdachten Produkten und Privatsphäre. Nach zehn Jahren im Google-System derzeit im Apple-Kosmos unterwegs und soweit zufrieden.

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