Apple Oktober-Event: Das neue MacBook Pro ist ein Biest

Apple Oktober-Event: Das neue MacBook Pro ist ein Biest

Mini-LED-Display, ein brandneuer stärkerer Prozessor und mehr Anschlüsse machen das neue Update des MacBook Pro zu einer großen Sache – nicht nur für Apple.

Den Anfang des Events machten überraschend nicht direkt die Macs, sondern Musik. Kein Wunder, bei 90 Millionen Songs bei Apple Music. Apple hat neue Playlists zu bestimmten Stimmungen geschaffen, die auch direkt via Siri angesteuert werden können. Wollt ihr nur Siri und Apple Musik gibt es auch ein neues Abo – Voice Plan wird nur 4,99€/ Monat kosten.

Dazu hatte Apple den HomePod mini noch in ein paar frischen Farben parat. Die restlichen Funktionen des smarten Speakers sind gleich geblieben. Durch die neuen Farben habt ihr also ein bessere Auswahl passend für die Farben eurer vier Wände

Apple AirPods (Dritte Generation)

Apple wiederholte danach nochmal die 3D-Sound-Fähigkeiten des Spacial Audio-Standards und welchen Mehrwert der bieten, nur um dann direkt zur dritten Generation der AirPods überzuleiten. Wie schon erwartet, ist das Design wesentlich näher an den AirPods Pro – inklusive kurzem Stängel.

Neben Wasser- und Staubschutz punkten die neuen AirPods mit einem adaptiven Equalizer, um Songs besser an unterschiedliche Ohren anzupassen. Insgesamt stecken 30 Stunden in den neuen AirPods samt Ladeetui. Eine Session kann bis zu 6 Stunden gehen, bevor die TWS wieder geladen werden müssen. Für 179$ können die neuen AirPods euch gehören.

Apple Silicon M1 Pro & M1 Max

Die nächste Generation von Apple Silicon hört auf den Namen M1 Pro – nix mit M1X oder ähnliches. Das ist der SoC mit dem Apple die professionellen Nutzer abholen will und die ersten Zahlen klingen beeindruckend. Mit bis zu 200GB/s hat er drei Mal die Übertragungsgeschwindigkeit des normalen M1. Dazu punkten 10 CPU-Kerne (2 Effizienz- & 8 High Performance-Kerne) und 16 Grafikkerne.

Um da noch einen drauf zu setzen, hat Apple einen zweiten SoC entwickelt. Der soll bis zu 400GB/s stemmen können. Die 32 Grafikkerne dürften auch ihren Teil dazu beitragen. Ganz genau wissen wir es aber nicht. Apple zeigte einfach nur viele unbeschriftete Grafiken, die zeigen sollen, dass M1 Max weniger Strom verbraucht und trotzdem mehr Leistung bereitstellt. Wirklich wichtig sind aber die 64GB Arbeitsspeicher, die damit möglich werden (M1 war auf 16GB limitiert).

Apple MacBook Pro – es hat eine Notch

Die erste Maschine, die mit den neuen Chips auf den Markt kommt, ist das MacBook Pro – sowohl das große 16 Zoll als auch das neue 14er MacBook Pro. Die Touchbar ist bei beiden endlich Geschichte.

Bei den Ports wird mir gerade richtig warm ums Herz. Apple hat auf seine Nutzer*innen gehört und setzt auf 3x USB 4.0, 1x HDMI, einen SD-Kartenleser, einen 3,5mm Klinkenanschluss und einen MagSafe-Lade-Anschluss.

Das 16er MacBook Pro kommt bei fast identischen Ausmaßen auf ein 16,2″-Display und das mit butterweichen 120Hz – ProMotion gibt es natürlich auch beim kleinen MacBook Pro. Damit ist Apple aber noch nicht fertig. Das bereits angedeutete Mini-LED-Panel kommt ebenfalls – Verzeihung: Beide neuen MacBooks werden ein Liquid Retina XDR-Display haben.

Bei der Webcam hat Apple ebenfalls einen neuen Schritt gemacht – endlich eine 1080p Kamera, die über die üblichen kleinen Bildoptimierungen verfügt, die Nutzer*innen bereits vom iPad oder iPhone kennen. Face ID wird es mit den neuen MacBooks nicht geben – Touch ID bleibt weiterhin der Standard.

Zusammen mit noch besseren Lautsprechern (inkl. Spatial Audio) eignen sich die neuen MacBooks Pro nicht nur professionelle Arbeit, sondern wohl auch zum Medienkonsum. Jenseits davon werden beide Versionen sowohl mit M1 Pro und M1 Max verfügbar sein.

Bei der Akkulaufzeit soll das 13″-MacBook Pro bis zu 17 Stunden durchhalten, während der 16er bis zu 21 Stunden mit einer Ladung auskommen soll. Gerade im Bereich Grafik- und Media dürfte da bei vielen Anwender*innen gerade alle Wünsche erfüllt sein. Ich freue mich jedenfalls sehr auf den Test.

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Quelle & Bilder: Apple (YouTube), Apple Newsroom

Veröffentlicht von

Gamer, Filmliebhaber & Hobby-Fotograf – also alles was eine gute Geschichte erzählt. Großer Fan von durchdachten Produkten und Privatsphäre. Nach zehn Jahren im Google-System derzeit im Apple-Kosmos unterwegs und soweit zufrieden.

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Jaa Biest schön und gut aber 4200 Euro für ein 14 Zoll MacBook Pro ist mir dann doch zu extrem. 2700 für 16 Core GPU kein wirklicher Leistungssprung zum M1. Ich bleibe beim M1 für den Videoschnitt und gebe da lieber 2000 Euro für ein Gaming Laptop aus. Hier spricht Apple nur die Elitemenschen an die damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Normalsterbliche können sich sowas absolut nicht leisten.

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