Apple: Probleme mit dem Update auf MacOS Monterey

      Apple: Probleme mit dem Update auf MacOS Monterey

      Der Wandel von Intel- hin zu eigenen Apple-Silicon-Prozessoren soll zwei Jahre dauern. In der Zwischenzeit werden zwei Architekturen bedient. Das hat wohl nun zu einigen Problemen mit dem neuesten Update auf MacOS Monterey geführt.

      Es häufen sich die Meldungen, dass einige Intel-basierte Macs aus 2018 und 2019 nach dem Update nicht mehr hochfahren. Dabei sind sowohl iMacs als auch MacBooks betroffen.

      Aktuelle Geräte mit M1-SoC und – warum auch immer – das MacBook Pro 16 2019 mit Touchbar scheinen davon nicht betroffen zu sein. Das Magazin Macrumors hat viele Kommentare dazu von Twitter und aus Foren zusammengetragen.

      Einige Nutzer haben daraufhin ihr Gerät zu einem lokalen Apple-Store gebracht und in Reparatur gegeben. Scheinbar löst das Update nicht nur ein Software-Problem aus, sondern zerstört die Hardware im Gerät selbst. Es wird von beschädigten Mainboards gesprochen.

      Das Update führt zu einer Überlastung oder Überspannung und zerstört dabei Teile der Platine. Außerhalb der Garantie kostet so ein Austausch eigentlich knapp 200 US-Dollar. Andere Nutzer berichten, dass ihr MacBook zwar kurz hochfahre, aber nach einigen Minuten gleich wieder ausgeht.

      Apple MacBook Pro M1-Opener
      Bisher gibt es noch keine Stellungnahme von Apple zu dem Problem, bestimmt wird sich intern aber schon stark damit beschäftigt. Scheinbar wird irgendeine Software mit dem Update ausgeliefert, die nicht für Intel-Systeme gedacht ist. Ähnliche Probleme gab es bereits Ende 2020 mit Big Sur, das ebenfalls für Intel- und M1-Systeme veröffentlicht wurde.

      Falls ihr ein Intel-System besitzt, raten wir euch dazu, noch mit dem Update zu warten. Bis dahin solltet ihr die Social-Media-Kanäle von Apple im Auge behalten.

      Was haltet ihr von MacOS Monterey, wenn es bei euch denn funktioniert? Schreibt uns gerne einen Kommentar dazu.

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      Quellen: Macrumors, golem

      Veröffentlicht von

      (Junior) Online-Editor, NBB.de. Kommentare über Technik. Rechtschreibfehler und verwirrende Grammatik sind bewusste Witze - ganz offensichtlich.

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      5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

      1. Mein MacBook Pro 16 mit Intel Prozessor läuft bisher nach dem Update noch problemlos… ist aus 2020….

      2. Bin leider betroffen. 2017 MacBook Pro Touchbar.
        Beim Update habe ich ein Überspannungsgeräusch gehört und dann den Geruch von was verbranntem. Also irgendein Hardware Teil ist hinüber.
        War vorhin beim Apple Store und die sind sich dem Problem nicht bewusst und meinen sowas kann beim Update nicht passieren. Ich werde aber sicherlich keinen Cent dafür bezahlen! Wenn Apple da nichts unternimmt war es das für mich. Nie wieder!

      3. Bei meinem Mac mini M1 mit 16 GB Ram und 500GB HDD hatte ich andere Probleme. Trackpad reagierte oftmals nicht mehr. Klicks wurden nicht ausgeführt. Safari träge. Buchstaben die getippt wurden, wurden verschluckt an der Logitech Tastatur.

        Nach einem Werks Reset und Clean Install läuft alles perfekt und besser mit Monterey

      4. Bei mir läßt sich mail nicht mehr starten. Der Apple Support war sehr hilfsbereit, konnte das Problem leider auch nicht lösen.

      5. Ich habe mir 2017 ein MacBook Pro gekauft um in Zukunft keine Probleme mehr um Problemen mit Windows aus dem Weg zu gehen. Seither habe ich mit dem Betriebssystem mehr Probleme als mit meinem Windows–PC. Wenn das so weiter geht, war es das mit Apple. Außerdem ist es nervig ständige Bedienungsänderungen aufgrund von immer neuen Updates beachten zu müssen. Wobei es natürlich auch Verbesserungen bringt, aber müssen immer grundsätzliche Anwendungsparameter geändert werden?

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