Apple Spring loaded Event: der iMac ist zurück

      Apple Spring loaded Event: der iMac ist zurück

      Die ganz großen Überraschungen sind ausgeblieben, aber Apple hatte trotzdem einige interessante Produkte im Gepäck.

      Frühlings-Events passieren bei Apple nicht jedes Jahr. Wenn also eines stattfindet, muss Apple schon was im Petto haben, was größer ist als der Inhalt einer Pressemitteilung. Den Anfang machten ein paar Updates zur Apple Kreditkarte. Die ist aber weiterhin nur in den USA verfügbar und daher auch für den deutschen Markt weniger relevant.

      Apple Podcast

      Mit Millionen von Podcasts in Apple Music gibt sich Apple nicht zufrieden. Es wird eine eigene App geben, die mehr Übersichtlichkeit schaffen soll. Nutzer können Kanäle abonnieren und bekommen passende Vorschläge für neue Kanäle. Wie es sich aber gehört, wird es mit Apple Podcasts auch einen Premium-Service geben, durch den ihr früher Zugang zu Inhalten erhaltet.

      iPhone

      Das iPhone kommt in einer neuen Farbe. Da „Product Red“ bereits beim Launch verfügbar war, hat man sich für den Frühling für einen Pastel-Lila-Ton entschieden. Ab dem 30. April wird es im Handel erhältlich sein.

      Apple AirTags

      Auf diese kleinen Tracker warten wir seit sie 2020 das erste Mal in der Gerüchteküche aufgetaucht sind. In Verbindung mit der Find-My-App sollt ihr so Schlüssel und andere Gegenstände einfach und unkompliziert finden. Damit Leute ihre AirTags nicht verwechseln, können die Tracker angepasst werden – auch mit Emojis.

      Auf der Hardware-Seite wird ein iPhone mit einem U1-Chip benötigt. Die wurden zuerst im iPhone 11 verbaut. 35€ pro Stück mag nicht super günstig sein, aber zumindest kosten 4 Stück nur 119€ – Leder-Etui nicht inklusive.

      Apple TV

      Auch dieses Produkt haben wir schon Ende letzten Jahres erwartet. Der neue Apple TV 4K wird von einem A12 Bionic angetrieben, was für mehr Gaming-Spaß sorgen soll. Damit die Bilder noch etwas hübscher werden, gibt es auch HDR.

      Neu ist eine Farbanpassung. Basierend auf dem Sensoren des iPhones wird der Apple TV 4K die Farben an die Lichtstimmung angleichen.

      Eine neue Fernbedienung gibt es ebenfalls. Die Touchgesten scheinen der Vergangenheit anzuhören und die Funktionen wurden wohl auch an die neuen Tasten angepasst. Ab Ende April kann der neuen Apple TV 4K für 199€ (32GB) oder 219€ (64GB) euch gehören.

      M1 iMac

      Nachdem MacBook Air, MacBook Pro und Mac mini setzt Apple seinen Weg fort, sein komplettens Portfolio auf Apple Silicon umzustellen. Der nächste Schritt ist der iMac und Apple ist nicht scheu, wenn es um Farben geht.

      Simple Formen ohne Schnörkel scheint das Motto des neuen iMac zu sein. Eine durchgehende Glasscheibe auf der Front soll das nochmal unterstreichen. Im Inneren erinnert das neue Logicboard sehr an ein MacBook.

      Mit 11mm Dicke und nur 10db Lautstärke klingt der iMac definitiv interessant. Neu ist die Displaygröße – statt 21,5″ gibt es jetzt 24 Zoll. Den DCI-P3-Farbraum beherrscht das Display ebenfalls und setzt auf eine Auflösung von 4480 x 2520 Pixeln.

      Für Video-Konferenzen ist eine 1080p-Kamera im Gehäuse verbaut und die soll von der Bildoptimierung des M1-SoC profitieren. Apple nennt es die beste Kamera in einem Mac – keine wirkliche Kunst. Dazu kommen bessere Mikrofone und bessere Lautsprecher inklusive „Spatial Audio„.

      Bei der Performance steht die volle Leistung eines aktiv gekühlten M1 bereit. Für Anschlüsse hat Apple insgesamt vier Typ-C-Ports auf der Rückseite vorgesehen. Zwei davon sind Thunderbolt 4. Im neuen Powerbrick der teureren Version versteckt sich zudem noch ein RJ45-Netzwerkanschluss.

      Die neue Tastatur des Lieferumfangs setzt dazu auf TouchID und schützt so Passwörter und Zahlungen mit Apple Pay. Es kann auch ein neues Keyboard mit Nummernblock gekauft werden, das dann ebenfalls TouchID unterstützt.

      Startpreis ist 1449€ und ab 1669€ wird es mit 8GPU-Kernen die volle Leistung des M1-Chip im iMac geben. Ab dem 30. April kann der neue iMac vorbestellt werden und ab dem 2. Mai ist er dann regulär im Handel erhältlich. Beide Versionen kommen mit einer 256 GB SSD und zwei Thunderbolt-Anschlüsse. Der teurere Modell verfügt zusätzlich noch über zwei USB3-Ports.

      iPad Pro

      Apple ist mächtig stolz auf dem M1-Chip – so stolz, dass sie ihn auch in das iPad Pro packen. Gerade die Power-Effizienz sollte im Alltag helfen, aber die volle Leistung wird wohl nur von den wenigsten Nutzern wirklich abgerufen werden.

      Der Typ-C auf der Unterseite wird zudem ab jetzt zu einem Thunderbolt-Port und mit 5G kann auch unterwegs blitzschnell gesurft werden. Auf der Front kommt ab sofort eine 12MP-Ultrawide-Kamera zum Einsatz, die sogar eine Follow-Funktion hat.

      Beim 12,9-Zoll iPad Pro kommt dazu das erwartete Mini-LED-Panel zu Einsatz. Natürlich hat Apple dafür einen eigenen Marketing-Namen.

      Apple vergleicht ihr neues iPad Pro mit dem Pro Display XDR bezüglich Farben – inklusive einem Kontrast von 1.000.000:1 und will damit Filmemacher, Content-Creators und andere visuelle Enthusiasten ansprechen. Das Preisschild beträgt 1199€. Ab Mitte Mai soll es im Einzelhandel zu kriegen sein. Vorbestellungen sind ab dem 30. April möglich. Das kleine 11-Zoll-iPad Pro behält seinen Startpreis von 879€ bei, muss aber ohne das Mini-LED-Panel Liquid Retina XDR-Display auskommen.

      Das war alles was Apple zum Spring loaded-Event dabei hatte. Habt ihr neues Spielzeug für euch entdeckt?

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      Quelle & Bilder: Apple (YouTube)

      Veröffentlicht von

      Gamer, Filmliebhaber & Hobby-Fotograf – also alles was eine gute Geschichte erzählt. Großer Fan von durchdachten Produkten und Privatsphäre. Nach zehn Jahren im Google-System derzeit im Apple-Kosmos unterwegs und soweit zufrieden.

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