Apple stellt neue iPads, Macbooks und das Mac Pro vor

Wie erwartet hat Apple eben auf dem Event im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco einige neue Produkte vorgestellt. Neben dem neuen iPad der fünften Generation und dem iPad mini der zweiten Generation gab es noch neue Macbook Pro mit Haswell Prozessor und das neue Mac Pro zu sehen.

Als erstes gab es weitere Details zur neuen Mac OS X Version „Mavericks“. Mavericks soll, wie bereits im Sommer beim WWDC vorgestellt, u.a. durch einige Verbesserung die Akkulaufzeit von mobilen Macs verbessern und endlich nannte man auch konkrete Zahlen. Mit Mavericks soll das Macbook Air 2013 im Akkubetrieb eine Stunde länger beim Surfen durchhalten und 1,5 Stunden länger beim Video schauen. Außerdem hat man eine Technik integriert, womit der Arbeitsspeicher in Echtzeit komprimiert wird und soll so beispielsweise bei 4 GB Modellen Platz für 6 GB Daten bietet. Aber das beste kam zum Schluss: Im Gegensatz zu früheren Updates wird Mavericks von Apple kostenlos angeboten und soll sogar auf Geräte wie dem iMac von 2007 laufen! Es ist ab heute im Mac App Store verfügbar.

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Danach ging es weiter mit den Macbook Pros. Das 13 Zoll Retina Gerät ist etwas dünner und leichter geworden. Hat natürlich einen Haswell-Prozessor und dadurch auch eine höhere Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden. Das WLAN unterstützt jetzt auch 802.11ac und es gibt Thunderbolt 2 an Bord. Achja, die SSD ist wie beim im Sommer vorgestellten Macbook Air über PCI-Express angebunden und ermöglicht damit viel höhere Schreib- und Lesegeschwindigkeiten. Die Basisversion mit 4 GB RAM und 128 GB SSD fällt im Preis um 200 US-Dollar und kostet jetzt nur noch 1299 US-Dollar. Die 15 Zoll Version bekommt die gleichen Updates, nur dass es zusätzlich auch noch ein Update der Grafikkarte auf die GT 750M von Nvidia gibt. Die Preise beginnen ab 1999 Euro und dafür gibt es 8 GB RAM sowie 256 GB Flashspeicher. Beide Produkte sollen ab heute erhältlich sein.

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Anschließend kam der neue Mac Pro dran. Beim WWDC im Sommer hatten wir ja bereits einen Einblick auf den neuen Mac Pro mit dem völligen neuen Design bekommen. Es hat einen Intel Xeon E5 Prozessor mit 4, 6, 8 oder 12 Prozessoren, 1866 MHz DDR3 EEC Arbeitsspeicher, AMD FirePro Grafikchips, Thunderbolt 2. Es soll im Dezember ab 2999 US-Dollar erhältlich sein.

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Weiter ging es mit den ganzen Apps von Apple, deren Schilderung würde aber etwas den Rahmen hier sprengen, daher nur so viel: Die ganzen Produktivitätsapps von Apple gibt es ab sofort bei Käufen von neuen Geräte kostenlos dazu. Man hat im Prinzip alles von Grund auf neu programmiert.

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Dann kamen wir endlich zu den neuen iPads. Apple hat alle mit dem neuen Namen überrascht. Wie man oben an dem Bild sieht, heißt es jetzt iPad Air. Es ist 43% dünner als sein Vorgänger und wiegt statt 635g nur noch 453g. Es hat den A7-Prozessor von Apple drin, den wir schon aus dem iPhone 5s kennen. Das WiFi soll jetzt die MIMO-Technik unterstützen und somit eine höhere Geschwindigkeit bieten. Die kleinste Version mit 16 GB Speicher und ohne Mobilfunkmodem soll ab dem 1. November für 499 US-Dollar verfügbar sein (in Deutschland wahrscheinlich wieder ab 479 Euro). Auch gibt es ein neues iPad mini mit Retina Display. Es hat die gleiche Auflösung wie das iPad Air (2048 x 1536 Pixel) und mit dem Apple A7 den gleichen Prozessor. Da Apple zum Gewicht und Dicke geschwiegen hat, gehe ich mal davon aus, dass es dicker und schwerer geworden ist. Die Akkulaufzeit soll sich nicht verändert haben. Das iPad mini Retina soll irgendwann später im November erhältlich sein. Der Preis wurde leider von 329 US-Dollar auf 399 US-Dollar angehoben. Auch gibt es jetzt Cover, die die gesamte Rückseite schützen sollen, aber mit 79 US-Dollar nicht ganz billig sind.

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Ihr könnt natürlich alle vorgestellten Produkte bei uns schon vorbestellen:

iPad Air
iPad mini mit Retina Display
Macbook Pro Retina 2013

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Über Cihan Boz

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Eine Antwort auf Apple stellt neue iPads, Macbooks und das Mac Pro vor

  1. avatar Stephan sagt:

    Schade, dass das 15″ MacBook Pro ohne Retina aus dem Programm genommen wurde. Jetzt gibt es kein MacBook mehr mit blendfreiem Display (als Option).

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