Apple stellt das super-flache iPad Air 2 und das iPad mini 3 vor

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Apple hat soeben auf einem Event in der Firmenzentrale im kalifornischen Cupertino das gerade einmal 6,1 Millimeter dicke iPad Air 2 sowie das iPad mini 3 vorgestellt. Beide Tablets bieten trotz einiger technischer Schmankerl auf Seiten des neuen 9,7-Zoll-iPads wenig Überraschendes, sondern sind vielmehr als evolutionärer Schritt zu sehen. Das iPad Air 2 wird von einem sehr leistungsfähigen, brandneuen A8X genannten 64-Bit-Prozessor angetrieben, während sich das iPad mini 3 unter der Haube im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich weiterentwickelt hat. Außerdem integrieren die neuen Apple-Tablets nun den von der iPhone-Familie her bekannten Fingerabdruckscanner Touch ID in der Home-Taste und werden auch in einer goldfarbenen Variante erhältlich sein.

Das iPad Air 2 behält die Display-Größe von 9,7 Zoll, die Display-Auflösung (2048 x 1536 Pixel) sowie das grundsätzliche Industriedesign seines Vorgängers bei. Das LCD, die Touch-Sensoren und Glas sind aber nun zusammengeklebt, wodurch keinerlei Abstände mehr zwischen den einzelnen Schichten existieren. Außerdem verpasst Apple dem Glas eine Anti-Reflexionsbeschichtung, was dazu beitragen soll, dass Bildschirminhalte bei direkter Sonneneinstrahlung besser abgelesen werden können.

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Abgesehen vom dünneren Chassis ist äußerlich der Touch-ID-Sensor die auffälligste Neuerung des iPad Air 2 im Vergleich zur ersten Air-Generation. Apple gibt an, dass Touch ID auch auf den neuen iPads für Apple Pay verwendet werden kann, allerdings lediglich im App Store und nicht in Geschäften. Einen NFC-Chip wie die iPhone-6-Modelle besitzt die neue iPad-Generation nicht. Auf der Rückseite des neuen 9,7-Zoll-Tablets befindet sich jetzt eine 8-Megapixel-Kamera, die Full-HD-Videos auf Wunsch auch in Zeitlupe aufzeichnet sowie Panorama-Aufnahmen und einen Burst-Modus beherrscht. Die Frontkamera wurde ebenfalls überarbeitet, löst aber weiter mit 1,2 Megapixel auf.

Besonders interessant ist der Blick ins Innere des iPad Air 2. Apple verbaut hier ein A8X genanntes 64-Bit-SoC, das im Grunde eine modifizierte Variante des A8-Chips im iPhone 6 und 6 Plus ist und laut Apple rund 40 Prozent schneller rechnen soll als der A7-Prozessor im ersten iPad Air. Die Grafikleistung soll sogar um das 2,5-fache gestiegen sein. Der M8-Coprozessor, der beispielsweise zum Schritte zählen und zur Überwachung anderer Aktivitäten eingesetzt wird, bietet gegenüber dem Vorgänger M7 einen Höhenmesser.

Apple wird das iPad Air 2 in den Farben Gold, Grau und Silber, mit 16, 64 oder 128 Gigabyte Flashspeicher, schnellem WLAN nach 802.11ac und optionaler LTE-Unterstützung zu Preisen ab 489 Euro anbieten. Vorbestellungen akzeptiert das Unternehmen ab morgen, im Handel verfügbar sein sollen die Tablets bereits im Laufe der kommenden Woche.

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Dem iPad mini 3 hat Apple im Vergleich zum iPad Air 2 drastisch weniger Neuerungen spendiert. Bis auf den Touch-ID-Sensor im Home-Button und die neue Farbvariante Gold handelt es sich im Grunde um dasselbe iPad mini mit Retina Dispaly, das wir schon aus dem letzten Jahr kennen.

Das Display des iPad mini 3 ist demzufolge also wieder 7,9 Zoll groß und löst 2048 x 1536 Pixel auf, als Prozessor kommt weiterhin der 64-Bit-fähige A7-Chip zum Einsatz und auch bei den Kameras auf Rück-(5 Megapixel)- und Frontseite (1,2 Megapixel) ändert sich nichts.

Apple wird auch das iPad mini 3 in den Farben Gold, Grau und Silber mit 16, 64 oder 128 Gigabyte Flashspeicher sowie mit und ohne LTE-Modem ab kommender Woche ausliefern. Die Preise beginnen bei 389 Euro für die WLAN-only-Variante mit 16 Gigabyte.

Bilder: The Verge, Apple
Quelle: The Verge, Apple
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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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