Apple stellt neue MacBook Pro mit OLED-Leiste und Touch ID vor

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Es gab in den letzten Tagen und Wochen bereits hier und da kleinere Leaks und Gerüchte über die kommende MacBook Pro Generation. Heute hat Apple endlich das lang erwartete Update für seine MacBooks vorgestellt. Alle Details haben wir euch zusammengefasst. 

Wie schon in diversen Leaks angedeutet haben die neuen MacBooks eine OLED-Leiste über der Tastatur erhalten, die individuell angepasst werden kann. Dazu wurde die Leiste der Funktionstasten entfernt und durch die OLED-Leiste ersetzt. Lenovo hatte diesen Schritt bereits im ThinkPad X1 Carbon versucht, ist damit aufgrund der Umsetzung aber gescheitert.

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Die Umsetzung bei Apple ist auch deutlich umfangreicher, so können auf der Touchbar getauften Leiste auch die Favoriten des Browsers oder als Suchleiste genutzt werden. Am linken und rechten Ende der Bar sitzen festgelegt die Standardfunktionen wie die Mediensteuerung und die Esc-Taste. Touch ID ist ebenfalls integriert und sitzt im Power-Button rechts oberhalb der Tastatur. Für mehr Sicherheit wurde auch eine „Safe Enclave“ entwickelt, die den Touch ID Sensor und Apple Pay separat behandelt.

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Außerdem sind sowohl das 13 als auch das 15 Zoll Modell natürlich leichter und dünner geworden. Genauer gesagt ist das 13 Zoll MacBook Pro 17 Prozent dünner geworden, während das 15 Zoll Modell 15 Prozent schlanker wurde. Das Touchpad ist noch weiter gewachsen und soll doppelt so groß ausfallen wie in den Vorgängern. Natürlich ist auch Force Touch integriert. Das MacBook Pro 13 ist dadurch nun schlanker und kleiner als das MacBook Air – und mit 1,37kg genauso leicht. Das MacBook Pro 15 ist mit 1,83kg auch kein Schwergewicht.

Als Tastatur kommt ein 2nd gen Butterfly Keyboard zum Einsatz, wie man es schon aus dem aktuellen MacBook kennt.

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Natürlich gab es auch ein Hardware-Update, das für mehr Leistung sorgen soll. So gibt es im 15″ Modell nun einen Quad Core Intel Core i7 der 6. Generation zusammen mit schnellerem 2133MHz DDR3 RAM. Für die Grafik sorgt eine AMD Polaris GPU mit bis zu 4GB GDDR5 Grafikspeicher.

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Im 13,3″ MacBook Pro werkelt dagegen ein Dual-Core Intel Core i5 oder Core i7 Prozessor, zusammen mit DDR3 RAM und einer Intel Iris GPU. In beiden Versionen kommt eine SSD mit bis zu 2TB Kapazität und 3GB/s Übertragungsraten zum Einsatz.

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Beide setzen auf vier USB Type-C Anschlüsse die Sowohl USB 3.1, als auch Thunderbolt unterstützen, dafür wurde der MagSafe Port gestrichen. Damit sind die Anschlüsse extrem vielseitig und können via Adapter auch DisplayPort oder HDMI Signale ausgeben. Außerdem können alle vier Anschlüsse für die Stromversorgung genutzt werden.

Einen SD-Card Slot gibt es übrigens nicht mehr, dafür ist der 3,5mm Klinkenanschluss geblieben. Das kommt nicht überall gut an:

https://twitter.com/SmileyKeith/status/791702015533383680

Der Akku in den neuen MacBook Pro soll bis zu 10 Stunden durchhalten, beide Modelle kommen natürlich mit einem Retina-Display.

Vom MacBook Pro 13 wird es zwei Versionen geben – eine knapp 300 Dollar günstigere Version ohne Touch Bar und Touch ID, die auch auf einen etwas schwächeren Core i5 mit 2 GHz Basistakt setzt. Die Anschlüsse wurden hier auch auf zwei Thunderbolt 3 Slots beschnitten.

Die Preise gehen bei 1699 Euro für das günstigste MacBook Pro 13 los, das Pro 13 mit Touch Bar kostet ab 1999 Euro und das MacBook Pro 15 beginnt bei 2699 Euro. Mit anderer Konfiguration kann der Preis natürlich noch steigen.

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Das günstigere MacBook pro 13 ist ab sofort bei Apple verfügbar, die anderen beiden Modell können ab sofort vorbestellt werden und der Versand soll in zwei bis drei Wochen starten.

 

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4 Antworten auf Apple stellt neue MacBook Pro mit OLED-Leiste und Touch ID vor

  1. avatar Dominik sagt:

    Ich hatte echt auf dieses Apple-Event gewartet und gehofft, dass die neue Version des Macbook Pro 13 was kann. Ich arbeite noch mit einem 2011er-Air und wollte gerne umsteigen. Aber da kommt jetzt einfach zuviel zusammen: 1. ist das Macbook Pro mit Touchbar deutlich teurer als das Vorjahres-Pro-Modell, 2. ist das Macbook Pro ohne Touchbar nur etwas teurer als das Vorjahres-Pro-Modell, dafür fehlen sozusagen alle bekannten Anschlüsse, die man doch hin und wieder braucht.

    Werde mich wohl oder übel für das 2015-er Modell entscheiden und hoffe ganz einfach, dass da der Preis jetzt noch etwas sinkt. 😉

  2. avatar Manuel sagt:

    Ich war extrem auf das neue 15er gefixt, aber für 2700€ als Startpreis mit nur 256GB SSD und nur 16GB Ram Speicher ist das schon so ne Sache. Erweiterbar scheint das auch nicht zu sein. Bei 2200€ oder wenig mehr würde ich direkt bestellen. 2700€ sind definitiv zu viel! 🙁

  3. avatar Peter sagt:

    Ihr schreibt die beiden 13er Modelle seien baugleich, die Grafik besagt allerdings, dass die TouchBar-Version einen besseren Prozessor und eine andere Grafikkarte beinhaltet oder?

  4. avatar Hannes sagt:

    Hi Peter,

    danke für den Hinweis, da hast du recht. Ist gestern in der Hektik wohl untergegangen 🙂

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