Apple verkauft von April bis Juni 2014 über 35 Millionen iPhones

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Apple hat die Zahlen für sein abgelaufenes drittes Geschäftsquartal, welches sich von Anfang April bis Ende Juni 2014 erstreckte, veröffentlicht, und konnte ein mittlerweile gewohnt gutes Ergebnis präsentieren. Überwiegend verkaufte das kalifornische Unternehmen mehr Geräte in den unterschiedlichen Produktkategorien als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, mit der iPad-Line-up als einzig nennenswerte Ausnahme. Wie schon im vergangenen Geschäftsquartal gingen auch diesmal die iPad-Absätze leicht zurück. Das Zugpferd für Apples Erfolg ist und bleibt aber ohnehin die iPhone-Familie, von deren Mitgliedern die Kalifornier innerhalb von drei Monaten 35,2 Millionen Stück absetzten.

Im Vergleich zum dritten Geschäftsquartal 2013, in dem 31,24 Millionen iPhones verkauft werden konnten, entsprechen die aktuellen Absatzzahlen einer Steigerung von rund 12 Prozent. Das gelang vor allem dank einer überraschend hohen Nachfrage auf dem chinesischen und indischen Markt. Somit ist die iPhone-Familie hauptverantwortlich für Apples Quartalsumsatz in Höhe von 37,4 Milliarden US-Dollar und den 7,7 Milliarden US-Dollar Nettogewinn. Besonders gut verkaufte sich das Flaggschiff-Modell iPhone 5s.

Für Apples Tablet-Kategorie iPad sieht es hingegen weniger erfreulich aus. Insgesamt konnte das Unternehmen im dritten Quartal 2014 zwar immerhin 13,27 Millionen iPads verkaufen, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es aber noch 14,43 Millionen Einheiten gewesen. Ebenfalls rückläufig waren die Verkaufszahlen bei den iPods. 4,57 Millionen tragbaren MP3-Playern im dritten Quartal 2013 stehen nun 2,96 Millionen Stück gegenüber.

Interessant für alle Mac-Fans dürfte noch der Blick auf die aktuellen Verkaufszahlen der Apple-Computer sein. Mit 4,41 Millionen verkauften Macs, darunter beispielsweise die sehr erfolgreiche MacBook-Air-Reihe, fiel das Ergebnis in dieser Kategorie besser aus als von Analysten erwartet worden war und es stellt verglichen mit den 3,75 Millionen des entsprechenden Vorjahreszeitraums zudem eine ordentliche Steigerung dar.

Alles in allem kann nach Prüfung von Apples Quartalszahlen festgehalten werden, dass das Unternehmen mehr denn je vom Erfolg des iPhones abhängig ist. Die Kalifornier hätten nach Aussage von CEO Tim Cook vermutlich sogar noch mehr iPhones verkauft, würden viele Interessenten nicht aufgrund von Produktveröffentlichungszyklen mit dem Kauf abwarten. Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Zuletzt war die Gerüchteküche fast übergekocht mit Berichten rund um die nächste Generation von Apples Smartphone.

Seit mittlerweile Monaten kursieren nun die Berichte zum vermeintlichen iPhone 6, das im kommenden September in zwei neuen Größen, einmal mit 4,7 und einmal mit 5,5 Zoll Display, vorgestellt werden soll. Das Wall Street Journal meldete jüngst, Apple sei vom Erfolg der neuen Modelle schon im Vorfeld so überzeugt, dass es bei seinen Auftragsfertigern iPhones in einer Größenordnung von 70 bis 80 Millionen Stück geordert habe.

Foto: Apple
Quelle: Apple

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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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