Asus Eee Pad Transformer

Vor ein paar Tagen habe ich mir das Asus Eee Pad Transformer bestellt um dieses einem kurzen Test zu unterziehen. Wie immer werdet ihr hier die ungeschönte Meinung eines Menschen lesen können, der es sich ein paar Stunden mit dem Tablet von Asus gemütlich gemacht hat. Wie immer bei meinen Berichten gilt: es handelt sich um die subjektive Meinung eines Technik-Liebhabers. Noch während meines Tests erschien übrigens Android 3.1 für das Gerät, man ist also ratz fatz auf dem aktuellen Android-Stand, was ich persönlich sehr gut finde. Falls Fragen auftauchen: einfach die Kommentarfunktion nutzen.

Die Ausstattung

Display
• 25,7 cm (10,1“) IPS Panel (178°/178°) mit kratzfestem GorillaGlas
Auflösung
• WXGA (1280 x 800)Touch • Multi Touch Display (Kapazitiv)
Betriebssystem
• Android 3.1
Prozessor
• NVIDIA® Tegra™ 2 Dual Core Prozessor  (1 GHz)
Arbeitsspeicher
• 1GB (667MHz) LPDDR2
Grafik
• NVIDIA® GeForce™ GPU (integriert)
Festplatte
• 32 GB eMMC + Webstorage (unbegrenzt, für 1 Jahr kostenlos)
Audio
• HD Audio CODEC, integrierte Lautsprecher, integriertes Mikrofon
WLAN
• WiFi 802.11bgn
Bluetooth
• BT 2.1 + EDR
Schnittstellen
• 1 x 40 pin (Anschluss zum Aufladen und für die optionale Docking-Tastatur) • 1 x Mini HDMI• 1 x Köpfhörer/Mikrophon in
Card Reader
• Micro SD (SDHC)
Webcam
• Vorderseite 1,2 Megapixel / Rückseite 5 Megapixel
Akku/Netzteil
• 2 Zellen Lithium Polymer Akku (3300 mAh) / 18 W• Bis zu 8 Stunden Akkulaufzeit (mit optionaler Docking-Tastatur bis zu 16 Stunden)
GPS
• ja
Sensor
• G-Sensor, Light Sensor, E-Compass, Gyroscope
Abmessungen
• 221 x 177 x 13 mmGewicht • 680 g

Momentan ist nur die Version mit 32 GB zu haben, allerdings soll es auch eine 16 GB-Version geben, die logischerweise preislich unter den jetzigen 499 Euro liegen wird. Wann und ob diese nach Deutschland kommt? Da muss ich momentan leider passen. Damit ist das Asus Eee Pad Transformer eines der günstigeren Geräte, verfügt dafür aber auch nicht über die Möglichkeit, mittels UMTS-Karte in das Netz zu gehen. Wer dies für unterwegs benötigt, der sollte sich einen mobilen Hotspot besorgen.

Die Verarbeitung

Das Display des Asus Eee Pad Transformer ist aus robusten Gorilla Glass der Firma Corning, Kratzer sollten also nur schwer auftreten. Der in der Draufsicht zu sehende Rahmen und die Seiten sind aus Aluminium, während der Deckel aus Kunststoff ist. Der Kunststoff wirkt nicht billig und ist mit einer Maserung versehen, die für den notwendigen Grip sorgt. Auch die Bedienelemente sind wertig verarbeitet (Power nebst Lautstärkeregelung).

Das Anpackgefühl

Das Asus Eee Pad liegt sehr gut in der Hand, sowohl im im Quer- oder Hochformat kann es wirklich gut bedient werden.

Die Lautsprecher

Diese sind seitlich am Rahmen. Will man diese bei Benutzung des Tablets nicht verdecken, so sollte man das Tablet mit der Kamera nach unten halten. Ansonsten ist der Klang für ein Tablet ausgesprochen gut.

Konnektivität

Tja, die Anschlüsse und Co. Per WLAN ist das Asus Eee Pad Transformer mit dem Internet verbunden – doch wie sieht es beim Anschluss an einen PC aus? Leider wie bei vielen anderen Tablets. Statt den miniUSB-Anschluss zu nehmen, greift Asus hier auch zu einer eigenen Lösung. Damit ist man allerdings in guter Gesellschaft: die meisten Tablet-Hersteller kochen ihr eigenes Süppchen.

Dies heißt im Umkehrschluss: man bekommt einen Connector-auf-USB, Apple lässt grüßen. Über diesen Anschluss wird das Asus Eee Pad Transformer übrigens auch mit der optional erhältlichen Keyboard-Dock gekoppelt. Die Dock sorgt für echtes Netbook-Feeling und versorgt dank eigenem Akku das Eee Pad Transformer mit zusätzlichem Strom. Wer Präsentationen, Filme und Co an größeren Bildschirmen wiedergeben will, der wird sich über den HDMI-Anschluss freuen. Des Weiteren können Daten, Fotos und Co selbstverständlich über microSD-Karten getauscht und / oder betrachtet werden. Alternativ ist mit der Software MyNet eine direkte Möglichkeit implementiert, Musik, Fotos und Videos auf andere Geräte im Netzwerk zu streamen.

Das Display

1280 x 800 Pixel, gut ausgeleuchtet mit einem vernünftigen Blickwinkel. Farben wirken klar und frisch. Was soll man noch sagen? 🙂 Es ist auch ein ziemlicher Schminkspiegel – wie fast alle Tablets.

Die Kamera

Durchschnittliche 5 Megapixel bringt die rückseitige Kamera mit.  Die Fotos sind nicht überragend, gehören aber schon in die Kategorie „ganz ok“.  Das Asus Eee Pad Transformer kommt ohne Blitzlicht daher, ein Umstand, der Nahaufnahmen im Dunklen fast verbietet. Die Front-Kamera wird mit 1,2 Megapixeln ausreichende Qualität für Videotelefonate bieten.

Der Akku

Ein schweres Thema. Akkus müssen erst ein paar Mal auf- und entladen werden um ihre Kapazität zu zeigen, des Weiteren hat auch das Anwenderprofil hohen Einfluss auf die Akkulaufzeit. Ich selber kam mit einigen Spielen, dem üblichen Surfen und Co aber ganz, ganz locker über den Tag. Wer allerdings das Tablet ausschließlich zum Video- oder Flash“gucken“ nutzt, der muss mit verkürzter Akkulaufzeit leben. Tut euch übrigens den Gefallen, das Tablet mittels des mitgelieferten Netzteils zu laden. Geht in Windeseile (knapp über 3 Stunden), während es am USB-Anschluss Ewigkeiten benötigt.

Mein Fazit:

Eines der momentan besten Tablets vom Gefühl her. Haptik & Co stimmt, der Preis auch. Was mir ein wenig fehlt: das Vorhandensein der 16 GB-Variante und UMTS. Wären diese beiden Punkte gegeben, so könnt ich das Asus Eee Pad Transformer sofort uneingeschränkt empfehlen und höchstwahrscheinlich wäre es „mein momentanes Lieblings-Android-Tablet“. Aber auch so kann ich es empfehlen.

Fragen dazu?

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15 Kommentare auf "Asus Eee Pad Transformer"

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IMHO wäre die 16GB Variante viel interessanter, da man ja über den Kartenslot entsprechend Kapazität schaffen kann…..Aber ohne UMTS ist´s wiederum unterwegs nicht praktikabel. Mobiler Hotspot extra mitschleppen ist nervig…..

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Das ist das erste Pad, das ich mir anschaffen würde. Das es kein UMTS hat, empfinde ich nicht als Problem, da ich als HTC-Nutzer sowieso immer meinen Hotspot dabei habe.

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Hotspot übers Android Handy. So nen USB-Host wie das Archos 101 hat es nich, oder?

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Also fehlendes UMTS finde ich mittlerweile nicht schlimm. jedes vernünftige Handy hat inzwischen einen mobilen Hotspot. also warum nicht einfach übers Handy unterwegs online gehen. spart man sich auf die 2te SIM Karte 🙂

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Fein getestet, jetzt bitte verlosen. 😉

Mir reichts ehrlich gesagt auch ohne UMTS, da denke dass Tablets eher aufs Sofa gehören. Für ernsthaftes Arbeiten unterwegs benötige ich im Zweifelsfall ohnehin ein anderes Betriebssystem.

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Also, im schweizer Online-Shop digitec.ch gibts auch schon die UMTS/3G-Versionen zu sehen/bestellen – lieferbar ab Mitte Juli…

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sagt mal, gibt es für android tablets mittlerweile brauchbare präsentationssoftware mit der man powerpoint präsentationen abspielen kann? oder ist der gangbarste weg aktuell noch präsentationen in flash zu konvertieren und dann so auf dem tablet wiederzugeben?
und: wenn ich hdmi am tablet nutze – wie sieht die displaykonfig. dann aus? synchronisierte anzeigen, nehme ich an, oder?

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Wie siehts aus mit Lightbleeding?

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[…] hat zum Beispiel Carsten Knobloch im Blog von notebooksbilliger.de das Gerät schon […]

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auch wollen

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[…] ich dachte mir: irgendetwas fehlt doch da. Richtig gedacht, denn ich hatte doch letztens erst das Asus Eee Pad Transformer hier im Blog vorgestellt, welches zu diesem Zeitpunkt nur in der Version mit 32 GB zu haben […]

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[…] hier weiter bloggen kann. Arbeitsmaterial quasi – nicht abschreiben, selber schreiben. Das Asus Eee Pad Transformer hatte ich schon in einem Test und war sehr überzeugt davon. Gestern Abend habe ich es […]

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[…] leider über zwei Stunden. Wer noch lieber lesen möchte, der kann hier meinen Testbericht zum Asus Eee Pad Transformer lesen – alle anderen können sich nun 12 Minuten Zeit […]

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[…] mich drauf – und wenn ihr etwas zum Asus Eee Pad Transformer lesen wollt, dann schaut doch in diesen Beiträgen vorbei. Für Leute, die eher Videos schauen, ist auch etwas […]

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[…] beantworte es mal hier: sieht für mich nach dem ASUS Eee Pad Transformer 2, dem Nachfolger des Asus Eee Pad Transformer aus. Neues Design, ähnlich den Zenbooks, geschwungene Abrundungen, Cam mit LED-Blitz, eine […]

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