ASUS Zenbook 14 mit Ryzen 5 im Test: Klein, leicht, portabel, ausdauernd und schick
  • Display
  • CPU
  • RAM/Speicher
  • 14'' Full HD
  • Ryzen 5 5500U
  • 8 GB/512 GB

ASUS Zenbook 14 mit Ryzen 5 im Test: Klein, leicht, portabel, ausdauernd und schick

So wie in der Überschrift lässt sich die Zenbook-Reihe von ASUS am einfachsten beschreiben. Es sind allesamt hervorragend verarbeitete und leistungsstarke Ultrabooks, die sich vielseitig einsetzen lassen. Und das sind unter anderem die Gründe, warum ich sie so mag. Mein Testgerät hat einen Ryzen 5 5500U und dürfte mit knapp unter 800 Euro* auch preislich für viele Nutzer*innen interessant sein.

Das gefällt uns

  • viel Leistung
  • moderne Anschlüsse
  • leise im Alltag
  • minimalistisches Design

Das gefällt uns nicht

  • nicht aufrüstbar

Du bekommst sie in verschiedenen Ausführungen. Als herkömmliches Notebook haben wir sie wahlweise mit einem Ryzen 5 5500U oder einem Ryzen 7 5700U. Dazu gibt es 8 bzw. 16 GB RAM und jeweils eine 512-GB-SSD. Das Zenbook ist darüber hinaus auch als Convertible mit OLED-Display (unser Test) zu haben. Das gibt es mit Intel Core i7 der 11. Generation, dem 16 GB RAM zur Seite stehen. Die SSD ist ebenfalls 512 GB groß.

Die genauen technischen Daten meines Testgerätes findest du in der ausklappbaren Tabelle.

Technische Daten: ASUS Zenbook 14 UM425UAZ-KI001T
Display 14″, 16:9, IPS, 400 nits, entspiegelt
Auflösung 1920×1080 Pixel (Full HD)
Prozessor AMD Ryzen 5 5500U
Grafik Radeon R5
Arbeitsspeicher 8 GB LPDDR4X
Festplatte 512 GB NVMe SSD
Konnektivität WiFi 6 (802.11ax)
Bluetooth 5.0
Anschlüsse 1x USB-A 3.2 Gen 1
2x USB-C 3.2 Gen 2 (DisplayPort, Power Delivery)
1x HDMI 2.1
1x microSD-Kartenleser
1x 3,5mm Klinkenanschluss
Akku Li-Ion-Akku mit 63 Wh
Eingabegeräte beleuchtete Tastatur
Touchpad mit Numberpad
Sound 2 Lautsprecher
Kamera 720p Webcam mit Infrarot für Gesichtserkennung via Windows Hello
Betriebssystem Windows 10
Abmessungen 31,90 x 21 x 1,69 cm (B x T x H)
Gewicht 1,3 kg
Preis 799 Euro*
ASUS Zenbook 14 UM425UAZ-KI001T bei uns im Shop

Design

Die Zenbooks von Asus sind minimalistisch designte, flache Ultrabooks. Mir persönlich gefallen sie sehr gut. Das zurückhaltende Design kombiniert ASUS mit hochwertigen Materialien und direkt beim Auspacken fällt auf, wie robust das Notebook ist. Nur mit größerem Druck lässt sich die Alu-Oberfläche eindrücken. Das Gehäuse ist zwar empfänglich für Fingerabdrücke, mit einem einfachen Tuch lassen sich die aber problemlos entfernen. Mein Testmodell hat einen grauen Farbton und das sieht schon richtig gut aus.

Asus ZenBook 14 UM425 mit Ryzen 5 5500U

Zierrat gibt es erfreulicherweise wenig. Auf dem Display-Deckel findest du einen „ASUS“-, am unteren Displayrahmen einen sehr dezenten „ASUS Zenbook“- und auf der Rückseite einen noch unscheinbareren „Zenbook Series“-Schriftzug .

Nimmst du das Gerät in die Hand, merkst du sofort, wie leicht es ist. Gerade einmal 1,3 Kilo bringt es auf die Waage. Es passt in jede Tasche und ist wirklich portabel. Die Displayrahmen sind angenehm schmal. Es gibt meiner Meinung nach nicht viele Geräte, die mit schmaleren Rahmen aufwarten können. Im oberen Rahmen sitzt die Infrarot-Webcam. Mit ihrer Hilfe kannst du dich dann ganz bequem via Gesichtserkennung über Windows Hello einloggen.

Es gibt zudem wieder die Ergolift-Technik beim Scharnier. Die bewirkt, dass sich der hintere Teil des Notebooks leicht anhebt, wenn du das Display hochklappst. Dadurch gestaltet sich das Tippen etwas angenehmer, weil die Tastatur eine leichte Neigung hat. Außerdem verbessert sich durch das Anheben die Kühlung des Notebooks, auch wenn ich es gerade nicht durch Messungen belegen kann.

Beim Material setzt das ASUS Zenbook auf Aluminium. Das sorgt für eine große Stabilität und verleiht dem Ultrabook einen edlen Look. Die Verarbeitung ist einwandfrei und es gibt nichts aussetzen. Alle Teile passen gut zusammen, es gibt keine überstehenden Kanten – top, so muss das sein.

Der Lieferumfang ist spartanisch, du findest nämlich neben dem Notebook und etwas Zettelkram nur noch das 65-Watt-Netzteil in der Verpackung, mehr gibt es nicht. Reicht aber an sich auch aus.
Nach oben

Eingabegeräte

Die Tastatur des Zenbook 14 nimmt fast die komplette Breite des Notebooks ein, so dass du auch wirklich Platz auf ihr hast. Die Tasten sind nicht gedrängt und nur die Pfeiltasten etwas verkleinert.

Die Tasten haben einen kurzen Hub. Der Widerstand könnte für meinen persönlichen Geschmack ein ganz kleinen Ticken kräftiger sein. Das Gefühl ist weich, aber trotzdem noch präzise und nach einer kurzen Eingewöhnung kann man darauf wirklich sehr gut tippen. Auch längere Texte sind kein Problem. Damit du in jeder Umgebug die Tasten gut erkennst, gibt es eine dreistufige Hintergrundbeleuchtung. Die ist auch sehr gleichmäßig.

Das angenehm große Touchpad dient auch gleichzeitig als Ersatz für den Nummernblock, den es beim Zenbook nicht gibt. Du kannst ihn im Touchpad aber dazuschalten. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, lässt sich gut damit arbeiten. In Excel kannst du bspw. schnell mit den Pfeiltasten navigieren und mit dem Daumen Zahlen eingeben. Das Gute an dem Feature ist, dass sich das Touchpad gleichzeitig immer noch ganz normal bedienen lässt.

Anschlüsse

Flache Notebooks haben in aller Regel nicht viele Anschlüsse. Das ist beim Zenbook 14 nicht anders, aber die Anschlüsse sind sehr vielseitig. Es gibt einen HDMI-2.1-Port in normaler Größe. Dazu gibt es zwei USB-C-Ports, einen USB-A-Anschluss und einen microSD-Kartenleser. Die beiden USB-C-Anschlüsse sitzen auf der linken Seite und übertragen Daten nach dem Standard USB 3.2 Gen 2, also mit 10 GBit/s. Außerdem unterstützen sie DisplayPort und Power Delivery. Über USB-C wird das Zenbook 14 auch mit dem 65 Watt-Netzteil geladen. Der USB-A-Port bietet den 3.2-Gen-1-Standard und überträgt Daten mit bis zu 5 GBit/s.

Die Anschlüsse verteilen sich ungleich auf die Seiten des Ultrabooks. HDMI und USB-C sitzen links, auf der rechten Seite befinden sich USB-A und der Kartenleser sowie ein 3,5mm-Klinkenanschluss. Mit diesen Anschlüssen bist du für den Alltag gut aufgestellt und kannst eigentlich alles anschließen, was du brauchst. Auf Dongles kannst du weitestgehend verzichten.


Nach oben

Display

Das 14″-Display löst mit Full HD auf und stellt deine Inhalte knackscharf dar. Es wird auch mehr als ausreichend hell. ASUS spricht von 400 cd/m² als maximale Helligkeit. Die Messung mit unserem Spyder 5 ergab 430 cd/m² als Spitzenwert. Damit kannst du auch im Freien problemlos arbeiten. Dank der matten Oberfläche gibt es auch kaum störende Reflexionen. Direkte Sonneneinstrahlung solltest du allerdings vermeiden, denn das Display schafft es nicht immer, sie zu überstrahlen. Dank IPS-Technologie bekommst du große Blickwinkel und die Inhalte dunkeln auch bei seitlichen Blicken nur unwesentlich ab.

Bei der Ausleuchtung gibt es ebenfalls fast nichts zu meckern. Sie ist relativ gleichmäßig und die Helligkeitsunterschiede betragen maximal 14%. Das hört sich nach viel an, aufgrund der generell hohen Leuchtkraft sind die Unterschiede mit dem bloßen Auge allerdings kaum bzw. nur bei genauer Suche zu erkennen.

Der Kontrast ist mit maximal 940:1 in Ordnung und die angestrebte Gammakurve von 2,2 wird voll getroffen.

Auch für semiprofessionelle Bildbearbeitung oder Videoschnitt taugt das Display. Der gängige sRGB-Farbraum wird zu 97% abgedeckt, der komplexere AdobeRGB-Farbraum zu 72%. Darüber hinaus bietet das Zenbook 14 eine gute Farbtreue. Der Delta-E-Wert, der diesen Punkt bezeichnet, liegt im Durchschnitt bei 0,99. Lediglich bei einigen Blautönen gibt es Ausreißer. Dort steigt der Wert auf 5,56. Es wird beim Delta-E übrigens ein Durchschnittswert von 2 angestrebt. Alles, was unter diesem Wert liegt, ist gut, alles unter 1 sehr gut.

Das Display im Zenbook 14 ist alles in allem ein ziemlich gutes Display, das dir viele Optionen bietet. Lediglich Arbeiten, bei denen es auf wirklich ganz genaue Farbdarstellung ankommt, solltest du lieber auf einem geeigneten externen Monitor erledigen. Worauf du bei denen achten musst, haben wir für dich in diesem Ratgeber zusammengefasst.

Eine Kalibrierung ist nicht unbedingt notwendig, denn die Werte werden nur leicht verbessert. Falls du den Bedarf hast, kannst du dir hier das kalibrierte Farbprofil herunterladen. Die zip-File enthält das ICC-Profil und eine .txt-Datei mit den Angaben zur Installation.
Nach oben

ASUS Zenbook 14 UM425UAZ-KI001T bei uns im Shop

Software

Das Zenbook wird mit Windows 10 ausgeliefert, das Update auf Windows 11 steht zumindest bei meinem Testgerät schon bereit. Falls du das Update manuell anstoßen willst/musst, kannst du hier eine Anleitung nachlesen. Es ist insgesamt eine ziemlich cleane Windows-Installation. Mittlerweile kommen ja viele Notebooks mit so Krimskrams wie Candy Crush oder ähnlichem Mist. ASUS gibt dir lediglich McAfee an die Hand. Das versucht dich mit zahlreichen großen und furchteinflößenden Popups davon zu überzeugen, dass es eine gute Idee wäre, die Vollversion zu kaufen. Falls du daran kein Interesse hast, kannst du es problemlos deinstallieren. Der Windows-eigene Defender macht in aller Regel einen guten Job beim Thema Virenschutz.

Es gibt noch ein wenig vorinstallierte Software von ASUS direkt. Und hierbei ist MyASUS erwähnenswert. Das ist die ASUS-eigene Software für Updates und Support-Kontakt. Dort siehst du auf den einen Blick den Status deines Systems und kannst Dinge wie Lüftersteuerung, Farbdarstellung oder den Akku-Modus wählen und im Fall der Fälle auch einen unkomplizierten Kontakt zum ASUS-Support herstellen.

Ein Feature ist besonders erwähnenswert: Shared Cam. Sofern du bereit bist, die MyASUS Link-App auf deinem Telefon zu installieren, kannst du nämlich über das Tool nicht nur Daten zwischen beiden Geräten verschieben oder Bildschirme spiegeln, sondern auch dein Smartphone als Webcam für das Zenbook nutzen. Das solltest du auf alle Fälle in Erwägung ziehen, denn die verbaute Webcam ist wie so ziemlich alle anderen Webcams in Notebooks. Bei sehr gutem Licht okay und ansonsten rauscht sie fröhlich vor sich hin. In Zeiten von Videokonferenzen einfach nicht mehr angemessen.

Beide Geräte müssen sich für Shared Cam im gleichen Netzwerk befinden. Schick über das Zenbook eine Anfrage zum Verbinden an dein Smartphone und nimm sie dort an. Anschließend musst du auf dem Smartphone die Shared Cam-Seite in der App öffnen und auf dem Zenbook in der Videocall-Software deiner Wahl nur noch Shared Cam als Videogerät auswählen. Klingt jetzt komplizierter als es ist. Aber je nach Kameraqualität deines Smartphones werden sich deine Kolleg*Innen in voller Pracht und Herrlichkeit über dich freuen.

Im Auslieferungszustand sind auf der SSD noch 438 GB frei.
Nach oben

Leistung

Diesen Abschnitt kann ich eigentlich kurz halten. Für die Alltagsaufgaben steht mehr als genügend Leistung zur Verfügung. Ich habe das Zenbook mehrere Tage genutzt und hatte nicht das Gefühl, dass ich auf einen Flaschenhals treffe. Office-Anwendungen langweilen die CPU geradezu. Auch anspruchsvolle Bildbearbeitung ist kein Problem. Videoschnitt geht ebenfalls. Hier musst du allerdings aufpassen, denn sobald du Effekte nutzt, die einen Grafikbeschleuniger verlangen oder sehr groß sind, verzögern sich die Prozesse. Da merkt man dann die Grenzen des internen Grafikchips und von 8 GB RAM. Aber dafür, dass es ein Notebook ohne dedizierte Grafikkarte ist, bleibt die Rechendauer in Ordnung. Videoschnitt ist ohnehin nicht der primäre Einsatzzweck des Zenbook 14.

Die Festplatte ist richtig fix. Mehr als 2 GB/s lesen und etwas über 1 GB/s schreiben, das sind gute Werte. Dateien sind im Alltag fix geladen. Dass die SSD einen Flaschenhals bei der Leistung darstellt, ist sehr unwahrscheinlich. Lediglich bei riesigen Dateien könnte sie an ihre Grenzen kommen.

Zum Zocken ist das Ultrabook allerdings nur bedingt geeignet. Die integrierte Grafikeinheit reicht zwar aus, um anspruchslosere Games in niedriger Auflösung zu zocken, aber mehr auch nicht.

Bei Spielen wir Fortnite bekommst du auf der niedrigsten Stufe im Schnitt zwischen 50-70 fps. Bei mittleren Details sinkt die Rate dann schon auf einen niedrigen zweistelligen Bereich. Da macht Gaming dann einfach keinen Spaß mehr. Bei CS:GO ist das Bild ähnlich. Spiele wie Anno 1800, bei denen es nicht auf jede Sekunde ankommt, laufen in mittleren Details mit 30-40 fps. Bei niedrigen Details sind um die 60 fps drin. Damit kannst du schon entspannt eine Stadt aufbauen.

Akku

ASUS spricht von satten 22 Stunden Akku-Laufzeit. Die sind sicherlich möglich, wenn man bestimmte Kriterien einhält, die mit einer echten Nutzung im Alltag nichts zu tun haben. Für einen realistischeren Wert habe ich den Energiemodus „Ausbalanciert“ ausgewählt und das Display auf 65% gestellt. Das entspricht etwa 200 cd/m² – also eine Helligkeit, mit der es sich in geschlossenen Räumen vernünftig arbeiten lässt.

Im normalen Office-Betrieb mit Outlook, Firefox, Chrome, Word und Excel verliert das Zenbook im Durchschnitt 8-10% Ladung pro Stunde. Nach ungefähr zehn Stunden ist also wieder ein Boxenstopp an der Steckdose angesagt.

Bei der Nutzung von Photoshop und Lightroom geht der Stromverbrauch natürlich hoch. Im Schnitt waren es 15-16% Ladung, die der Akku in einer Stunde verloren hat. Nutzt ihr nur solche Programme, ist der Akku nach rund sechseinhalb Stunden leer.

22 Stunden sind also im Alltag auf keinen Fall erreichbar, zehn Stunden jedoch problemlos machbar. Damit kannst du einen Arbeitstag ohne Steckdose realisieren. Der Energiemodus „Ausbalanciert“ gibt als Helligkeit 40% vor. Auch mit der Helligkeit lässt sich in Innenräumen noch arbeiten. Es ist also Luft nach oben bei der Akku-Laufzeit vorhanden.
Nach oben

Emissionen

Das Zenbook 14 mit Ryzen 5 ist ein ruhiger Zeitgenosse. In den allermeisten Alltagssituationen wirst du von ihm nichts hören. Browsen und normale Office-Programme bringen das Notebook nicht aus der Ruhe. Die Lüfter springen hin und wieder einmal an und geben ein leises Rauschen von sich.

Unter Last – wer hätte das gedacht – arbeiten die Lüfter natürlich stärker und sind deutlicher zu hören. Es gibt allerdings kein hochfrequentes Pfeifen, dass bei flachen Notebooks immer mal wieder vorkommt. Die Abwärme wird durch die Gitter auf der Rückseite und der Unterseite aus dem Zenbook geführt.

Die Temperaturen halten sich auch im Rahmen. Während des Stresstests mit AIDA64 wurde die CPU in der Spitze 76° warm, die durchschnittliche Temperatur lag bei 67°. Das sind gute Werte. Das ASUS die Temperaturen beim Zenbook 14 gut im Griff hat, merkst du auch an der Außenseite. Das Ultrabook wird zwar warm, aber es lässt sich trotzdem noch problemlos anfassen, selbst wenn die Lüfter beansprucht werden.

Nach oben

Aufrüsten

Leider gehören die Zenbooks nicht zu den Geräten, die sich leicht erweitern lassen. An der Bodenplatte sind zwar kleine Torx-Schrauben erkennbar, die sich auch ohne Probleme lösen lassen. Danach bekommt ihr die Bodenplatte jedoch immer noch nicht ab. Da sie sich auch mit Hilfe eines Hebels nicht bewegt, dürften unter den verklebten Füßen noch weitere Schrauben sitzen.

Ob sich die Füße lösen lassen, ohne sie dabei zu zerstören, darf getrost bezweifelt werden. Und selbst wenn: Damit hast du kaum etwas gewonnen. Bei der SSD besteht auf absehbare Zeit kein Bedarf, nachzulegen. Die 8 GB RAM könnten in nicht allzu ferner Zeit allerdings zu wenig sein – je nach Usecase. Der Arbeitsspeicher lässt sich allerdings nicht aufrüsten, denn er ist leider verlötet.
Nach oben

Sound

Der Sound ist für so ein kleines und kompaktes Gerät erstaunlich gut.

Bei halber Lautstärke sind Höhen, Mitten und Tiefen vernünftig aufeinander abgestimmt. Die Tiefen sind allerdings – wenig erstaunlich – schwach ausgeprägt. Eine Bassdrum lässt sich gut erkennen, Basslinien nur teilweise. Die Höhen sind aber angenehm zurückhaltend gestaltet. Sie kommen zu keiner Zeit in einen klirrenden Bereich. Die Lautstärke reicht zudem vollkommen aus, um ein normales Büro zu beschallen und bei Calls Anrufer*innen gut zu verstehen. Für einen entspannten Netflix-Abend auf der Couch reicht die Lautstärke ebenfalls problemlos aus.

Das ändert sich bei voller Lautstärke. Dann sind die Höhen nicht nur in den Spitzen schrill. Als „Ausgleich“ gehen die Tiefen flöten. Von daher kann ich nur jedem raten, die volle Lautstärke nicht auszunutzen.
Nach oben

Fazit zum ASUS Zenbook UX425: Klein, stark, vielseitig

Und mit dieser Zwischenüberschrift ist eigentlich alles gesagt. Für User, die ein robustes Notebook mit modernen Anschlüssen und reichlich Leistung wollen, ist das Zenbook 14 ein Gerät, das in die engere Wahl gehören sollte.

Das Display ist hell genug und matt, Inhalte lassen sich daher auch im Freien gut ablesen und nervende Reflexionen werden weitestgehend verhindert. Die Farben werden akkurat dargestellt, sodass auch Bildbearbeitung und Arbeiten, die ein höheres Maß an Farbgenauigkeit verlangen, am Ultrabook erledigt werden können. Für absolut farbgenaues Arbeiten musst du dir allerdings einen geeigneten Monitor zulegen.

Die größte Schwäche liegt darin, dass sich das Zenbook 14 nicht aufrüsten lässt. Namentlich der RAM könnte in absehbarer Zeit bei anspruchsvolleren Anwendungen zum Flaschenhals werden. Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Es bleibt zu hoffen, dass ASUS bei zukünftigen Modellen nachbessert und den RAM nicht mehr fest verlötet bzw. sie grundsätzlich aufrüstbar macht.

Für den derzeit aufgerufenen Preis von 799 Euro* bekommst du insgesamt aber ein gutes Gesamtpaket.

ASUS Zenbook 14 UM425UAZ-KI001T bei uns im Shop

Nach oben

*Stand: November 2021

Veröffentlicht von

Hat seine ersten Gehversuche auf dem Amiga 500 und aus Guybrush Threepwood einen mächtigen Piraten gemacht. Mittlerweile ein Fan von richtig guter Smartphone-Fotografie und demensprechend viel auf Instagram unterwegs.

Das könnte dich auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.