Im Test: ATI Radeon HD 5830 von HIS Teil 2

Wie ihr hier nachlesen könnt, habe ich von Carsten die Radeon HD 5830 von HIS zum testen bekommen. Ich habe jetzt also zwei Wochen damit rumgespielt. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Bevor ich meine alte EVGA GeForce GTX 260 ausgebaut habe, hatte ich mit 3DMark Vantage einen Benchmark gemacht, damit ich einen Vergleichswert habe. Mit meiner alten Grafikkarte lag mein Graphic Score bei 7979 und mit der Radeon HD 5830 liegt dieser nun bei 9856. Dies ist natürlich eine deutliche Verbesserung, auch wenn ich mit etwas mehr erhofft hatte.

Danach habe ich erst mal mein aktuelles Lieblingsspiel Shattered Horizon angeworfen. Nach ein paar Minuten spielen stellte ich fest, dass ich keinen Unterschied zur GTX 260 merkte. Die Frames waren wie immer zwischen 18-25 FPS und somit ruckelt es ab und zu. Ein flüssiges Spielen ist somit nur möglich, wenn sich nicht so viele Spieler auf dem Server tummeln.

Auch in anderen Spielen wie zum Beispiel Alien Swarm, Counter-Strike Source, Team Fortress 2, Runes of Magic und Solitär 🙂 konnte ich kaum einen Unterschied feststellen. Es gab nur wenige Momente, bei welchen ich das Gefühl hatte, dass das Spiel gerade etwas flüssiger und angenehmer läuft als mit der alten Grafikkarte ist.

Aber heutzutage kann man ja Grafikkarten auch zu anderen Sachen missbrauchen, als zum Bilder darstellen. Grafikkarten sind kleine Rechenmonster und eignen sich daher auch zum berechnen von Daten. Per CUDA von Nvidia oder ATI Stream ist es möglich, dass dafür ausgelegte Programme Ihre Berechnungen auf der GPU statt auf der auf der CPU anstellen.

Ich habe mir dafür Milkyway@Home ausgesucht, da dort die NVIDIA GPU sowie die ATI GPU unterstützt wird. Und hier konnte die Radeon HD 5830 punkten. Die Berechnung war deutlich schneller als mit meiner alten Grafikkarte.

Fazit:
Das Preis-Leistung-Verhältnis ist bei der Grafikkarte ok. Ich hätte mich aber über etwas mehr Leistung gefreut. Wer ein paar Euro mehr ausgibt bekommt mit der Radeon HD 5850 oder GTX 460 nicht nur mehr Leistung, des Weiteren verbrauchen diese auch weniger Strom als die Radeon HD 5830.

Kleiner Tipp am Ende:
Ab und zu mal den Lüfter der Grafikkarte sauber machen, sonnst sieht eure Grafikkarte irgendwann mal so aus:
Staub im Lüfter

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1 Kommentar auf "Im Test: ATI Radeon HD 5830 von HIS Teil 2"

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Gerrit

Hi,

fast wie erwartet 😉 Deine GTX 260 ist ja noch nicht so alt und ist auch noch von EVGA.

Aber 10-30% sollten trotzdem drin sein. Es sei denn dein Rechner ist sonst etwas schwach auf der Brust (Stichwort CPU)

http://www.computerbase.de/art.....ancerating

Gruß Gerrit

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