Aus Benutzersicht: Kingston Wi-Drive

Vor einiger Zeit suchten wir einen Tester für den Wi-Drive von Kingston, welcher eine mobile Festplatte darstellt, die auch per WLAN von iPhone, iPod touch oder iPad angesprochen werden kann. „Getroffen“ hat es den Daniel, dessen Erfahrungsbericht sich wie folgt liest:

Eigentlich gewinne ich grundsätzlich nie irgendwas – Jetzt habe ich doch auch einmal Glück gehabt und der/die/das Wi-Drive von Kingston bekommen. Einzige Bedingung für den Gewinn war das Verfassen eines Testberichts für eben dieses Gerät. Wenn ich dann schon mal dabei bin, kann ich Euch auch ein paar Worte über die portable Festplatte erzählen. Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen.

Wi-Drive, was soll das sein und warum brauche ich das?

Wie wohl jeder weiß, lässt sich weder beim iPhone noch beim iPad der Speicher erweitern. Kingston versucht hier eine Lösung anzubieten. Das Wi-Drive ist ein Flashspeicher, der via Mini-USB oder WLAN mit Daten bestückt werden kann. Auf diese Daten kann man dann, dank des integrierten Akkus, von unterwegs zugreifen.

Das Kingston Wi-Drive ist in zwei Größen verfügbar, im Design gibt es keinerlei Unterschiede. In unserem Preisvergleich ist das Modell mit 16 GB für 96 Euro zu finden, die doppelte Kapazität mit 32 GB schlägt mit 136 Euro zu Buche.

Vorweg fange ich einfach mal mit dem Datenblatt an.

Der Hersteller gibt folgendes über sein Produkt an:

Speicherkapazität: 16GB
Abmessung: 121,5mm x 61,8mm x 9,8mm
Akkukapazität: 4 Stunden (im Dauerbetrieb)
Anschlüsse: miniUSB auf USB Kabel im Lieferumfang enthalten
Unterstützte Audioformate: AAC, MP3, WAV
Unterstützte Videoformate: m4v, mp4, mov, Motion JPEG (M-JPEG), AVI
Unterstützte Bildformate: jpg, bmp, tiff
Unterstützte Dokumente: pdf, doc, docx, ppt, pptx, txt, rtf, xls

Man erkennt schon beim Auspacken, dass das Gerät für Apple Produkte entwickelt wurde. Die Verpackung sowie die Festplatte sind dem für Apple typischen, minimalistischen Stil nachempfunden. In der Verpackung befindet sich eine kurze Bedienungsanleitung, ein Mini-USB Ladekabel und die Festplatte. Ich habe die Bedienungsanleitung von Anfang an ignoriert, denn ich bin der Meinung, dass sich ein gutes Gerät mit einer guten Software, selbst erklären sollte.

Nach ungefähr zwei Stunden war die Festplatte komplett geladen und das Testen konnte beginnen. Das Ganze ist erdenklich einfach. Mit einem Knopfdruck schaltet man sie ein und nach einigen Sekunden erscheint das WLAN in der Geräteliste des iPhones. Man verbindet sich dann per WLAN mit der Festplatte und kann mit der kostenlosen App auf alle Daten zugreifen. Der perfekte Reisebegleiter.

Auch die Verbindung vom MacBook zur Festplatte verlief problemlos. Auch an die Sicherheit wurde gedacht. Das Netz lässt sich mit WEP, WPA und WPA2 verschlüsseln. So wird sichergestellt, dass nicht jeder auf die Festplatte zugreifen kann.

Was mir nach einiger Zeit als einziger Negativpunkt auffiel, war die ‘steife’ Software. Hier sollten die Entwickler noch einmal nachlegen, denn teilweise lässt die Usability hier echt zu wünschen übrig.

Für wen lohnt sich der Kauf?
Das Kingston Wi-Drive lohnt sich für alle, die mit ihrem integrierten Speicher nicht auskommen. Musik, Videos und Dokumente lassen sich bequem abrufen und das auch wenn mehrere Leute gleichzeitig darauf zugreifen. Meiner Meinung nach ist es ein wirklich gutes Produkt, noch besser wäre es natürlich, wenn iOS Geräte endlich mit einem größeren Speicher ausgeliefert werden könnten.

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1 Kommentar auf "Aus Benutzersicht: Kingston Wi-Drive"

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Gast
Martin

Hallo

Habe diesen Flash speicher,leider funktioniert einiges nicht .

1.Die Filme vom dem Speicher werden auf das Ipad erst kopiert sondern nicht gestreamt,für mich ist das sinnfrei.

2.Es wird beworben mit der Bridge ( 2 W-Lan netzte gleichzeitig)so das mann trotzdem noch Internet hat.Nach Anleitung gemacht es klappt nicht.

Die goflex von Seagate kann dies alles,und ist mit seinen 500 Gb die bessere Wahl.

LG
Martin

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