Ausgepackt: Sony VAIO SB1V9E/B

Nach langer Zeit mal kein Tablet oder ein Smartphone – sondern ein Notebook. Ja, tatsächlich! Wie immer kann ich bei meinen Auspack-Orgien nur meinen eigenen Senf von mir geben, es handelt sich immer um subjektive Berichte. Auch werde ich nicht auf Software eingehen, sofern sie keine Besonderheiten hat. Viel mehr möchte ich auf die Optik, Haptik und das große Ganze eingehen.

Das Sony VAIO SB1V9E/B kommt im von mir bevorzugten Formfaktor mit 13,3 Zoll daher, gleich einmal den ersten Pluspunkt gesammelt, 15 Zoll oder mehr finde ich persönlich heute nicht mehr so spannend. Wobei wir auch gleich beim Display wären. Ich selber kenne kein Notebook von Sony, von dem ich sagen müsste: da ist das Display schlecht. Displays kann Sony! Die 33 Zentimeter Diagonale ist gut ausgeleuchtet und kommt mit einer Auflösung von 1366 x 768 daher. Als Besonderheit ist zu erwähnen, dass das Display matt ist. Trotzdem wirken die Farben frisch und lebendig. Das Ganze heißt bei Sony VAIO-Plus mit Anti Glare-Beschichtung und wenn man sich das Display ganz genau anschaut, dann sieht man diesen Unterschied auch. Auf Wunsch kann das Display einen Sensor nutzen und so automatisiert die Helligkeit regeln.

Kommen wir zur verbauten Hardware:

Prozessor: 2. Generation Intel® Core i5 i5-2410M Prozessor 2x 2,30 Ghz,
TurboBoost bis 2,90 GHz
RAM: 4096 MB DDR 3 (@1366 MHz)
Display: 13,3″ mit 1366 x 768 Pixeln
Grafik: ATI Radeon HD 6470M mit 512 MB
Festplatte: 500 GB S-ATA
optisches Laufwerk: DVD-Multinorm-Brenner
Anschlüsse: VGA, HDMI, USB 2.0, USB 3.0, Kartenleser, Anschluss für die Dockingstation, Klinke für Kopfhörer oder Lautsprecher, Fingerprint-Reader, Webcam, Kensington-Lock
Konnektivität: LAN (10,100, 1000), WLAN (b/g/n), UMTS-Modul
Betriebssystem: Windows 7 Professional 64Bit
Gewicht: 1,75 Kilo

Der Akku ist ein Lithium-Polymer-Akku und soll bis zu 7 Stunden halten. In der Realität ist also der Surf- und Office-Modus gemeint. Kommt natürlich immer auf die eigene Arbeitsweise an, für Menschen mit leistungshungrigen Anwendungen lohnt sich der Speed-Modus, Surfer und Text-Verarbeiter wählen den Stamina-Modus – bequem über Hardware-Schalter wählbar. Die Hybrid-Grafik macht es möglich. Alternativ kann man sich noch einen Hochleistungs-Akku dazu bestellen, dieser hält dann 14 Stunden und sollte in Verbindung mit dem Erst-Akku einen Arbeitstag fernab der Steckdose garantieren können.

Die Tastatur hat einen guten Anschlag, das Gehäuse und damit die Tastatur geben allerdings auf der rechten Seite des Geräts sehr leicht nach. Ansonsten macht das Schreiben auf der Tastatur Spaß, was heißen will: ich finde sie gut. Kleines Gimmick und beileibe keine Selbstverständlichkeit: die Tastatur ist beleuchtet – lässt sich natürlich auch deaktivieren.

Für mich ein echter Pluspunkt: das Sony VAIO SB1V9E/B kommt mit einem integrierten UMTS-Modul daher. Keine nervenden Sticks an der Seite eines Geräts, sondern ein einfacher UMTS-Karten-Slot. Falls jemand suchen sollte: dieser befindet sich unterhalb des Geräts – wer keine Handbücher liest, der wird sonst lange suchen 😉

Das gesamte Gehäuse ist aus Kunstoff, wirkt aber nicht billig.  Während der Bereich um die Tastatur relativ glatt ist, ist die Display-Rückseite, sprich der Deckel, aufgeraut. Aufgepasst: der Deckel ist leicht scharfkantig. Das Gehäuse wurde während der normalen Anwendungen nicht einmal handwarm, der Lüfter blieb leise. Lediglich bei Spielen war der Lüfter leicht, aber nicht nervend zu vernehmen.

Das Touchpad ist großzügig und funktioniert gut es schließt fast bündig mit dem Gehäuse ab, eine Bauweise, die ich bevorzuge. Was mich ein wenig störte: die Tasten reagierten jeweils nach aussen hin auf Druck immer weniger. Heißt: wer nicht innen drückt, sondern aussen, der muss mehr Kraft aufwenden. Auch störte mich der nicht gerade 100% sitzende Fingerprint-Leser.

Auf den ersten Blick (beziehungsweise nach den ersten Stunden des Surfens und des Spielens) kann ich über das  Sony VAIO SB1V9E/B nichts negatives sagen. Mit aktueller Technik und einem laufruhigen Lüfter ausgestattet ist es, trotz des Kunstoffes, nicht unedel wirkend. Die Tastatur lässt mich gut arbeiten und mit dem Gewicht von 1,75 Kilo ist der 13,3″-Zöller ein wunderbarer, wenn auch nicht ganz günstiger mobiler Begleiter. Fragen dazu? Immer her damit, bevor ich das Gerät wieder zurück schicke 🙂

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5 Kommentare auf "Ausgepackt: Sony VAIO SB1V9E/B"

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Was sagst du zur Temperatur und zur Lüfterlautstärke?
Der Lüfter soll ja recht ungünstig sitzen – wie beurteilst du dessen Lage?

Danke und Gruß.

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Sry, auf den ersten Blick nur überflogen. Jetzt nochmal geguckt und gelesen. Temp und Lautstärke hat sich erledigt. Danke das du diese Gerät getestet hast. 😉

Was ich nicht gedacht hätte, dass das Gerät Plastik only ist. Asus verbaut schon Alu bei dem halben Preis. :-/

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Preis?

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ein paar Benchmark Werte währen noch interessant 😉

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Also ob nochmal einen Vaio beschaffe werd ich mir noch genauer überlegen, denn bei den letzten beiden VPC-F12X zeigte sich schon von Anfang an das die Strombuchse nicht lange halten wird. Ich hatte den Eindruck das der Stecker nicht fest genug sitzt. Und schon wars auch passiert, die Buchse war defekt da der innere Stift abgebrochen war. Garantiefall negativ, kostete 150€! Im Businessbereich eine Frechheit finde ich. Nun Ja, andere Hersteller haben dieses Problem auch. Für ältere Lapis habe ich einen Adapter/Dummy gefunden der sich in den ModemPort stecken lies, sozusagen als Zugentlastung. Aber ohne ModemPort funktioniert das logischerweise nicht… Read more »
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