Ausgepackt: Western Digital TV Live Hub

Nachdem ich in der letzten Zeit die Boxee Box von D-Link relativ genau getestet habe, ist nun ein anderer Vertreter aus der Reihe Streaming dran: der TV Live Hub von Western Digital. Dabei handelt es sich im Gegensatz zur Boxee Box um ein Gerät mit integrierter Festplatte.

Ihr müsst also nicht zwingend einen anderen Netzwerkspeicher haben, von dem ihr die Medien streamt. Der  Western Digital TV Live Hub verfügt allerdings leider über kein integriertes WLAN. Ob ein einfaches Aufrüsten via WLAN-Stick wie beim WD Live Media Player möglich ist, kann ich an dieser Stelle noch nicht sagen, ein passender WLAN-Stick mit 300 MBit ist allerdings schon von mir geordert worden. Hat ja nicht jeder einen Netzwerkanschluss hinter dem TV-Gerät.

Die kleine Box ist aus Kunststoff, wirkt aber in keiner Weise billig. Auf der Rückseite befinden sich zusätzliche Vorrichtungen, damit ihr den Hub notfalls auch an die Wand hängen könnt. Sollte man vielleicht nicht hinter dem TV machen, sonst wird es mit der Fernbedienung schwierig.

Angeschlossen an euren TV wird der Western Digital TV Live Hub mittels HDMI. Wer keinen HDMI-Slot sein Eigen nennt, der kann auch mittels Komponentenkabel  Audio und Video übertragen. Wer Daten aus dem Netzwerk überträgt, den wird die Gigabit-Netzwerkschnittstelle erfreuen. Alternativ können Daten per USB 2.0 auf die interne Festplatte übertragen werden. Auch funktioniert ein Abspielen von einem angesteckten USB-Stick.

Audiosignale könnt ihr auch optisch übertragen, ein entsprechender Optical Out ist vorhanden. Videosignale übertragt ihr standesgemäß mit FullHD bis 1080p, schließlich handelt es sich nicht um ein Apple TV 😉 Im Lieferumfang findet ihr weiterhin eine Fernbedienung und das dazugehörige Netzteil.

Fassen wir bis jetzt einmal zusammen: Im Gegensatz zur Boxee Box kein WLAN, dafür aber eine eingebaute Festplatte. Der WD TV Live Hub geht auch den Weg, dass man Medien aus dem Internet nutzen kann, allerdings sind in Deutschland immer noch keine Dienste wie Pandora, Netflix oder Blockbuster on Demand verfügbar. Standards wie YouTube funktionieren allerdings einwandfrei und der soziale Netzwerker kann auch bei Facebook unterwegs sein. Wir haben hier also die Symbiose lokaler Netzwerkspeicher für Audio, Foto und Video nebst Internet-Anbindung.

Doch man findet nicht nur den schnöden Medienknecht vor. In den Einstellungen des Hubs lassen sich Einstellungen vornehmen, über die sich jeder freuen dürfte, der über die Anschaffung eines NAS spekuliert hat. Doch dazu morgen mehr, wenn ich auf die Software, die Einstellungsmöglichkeiten und den realen Einsatz in den eigenen vier Wänden eingehe. Falls jetzt schon Fragen auftauchen, immer her damit, ich versuche in meinem nächsten Beitrag darauf einzugehen.

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6 Kommentare auf "Ausgepackt: Western Digital TV Live Hub"

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SaschaW
Ich habe seit über zwei Jahren meinen Original WD TV. Nun wollte ich diesen eigentlich gegen die Boxee Box ersetzen (speziell auch wegen der Apps wie Netflix und Co [US Account vorhanden, fehlt nur noch die App]. Gerade auch weil der alte WD TV nicht mehr mit Updates unterstützt wird. Nun wäre der neue Live Hub von WD TV jedoch auch interessant. Gerade preislich mit der 1TB Festplatte. Jedoch sind die bisherigen Kommentare auf Amazon sehr vernichtend. Dahingehend würden einige Dinge interessieren. Wie sieht das mit der Lautstärke aus? Falls das Gerät wirklich so laut ist, woher denkst du kommt… Read more »
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marc

Vielen Dank für das Review der neuen Box.
Mich interessiert ebenfalls wie das Gerät von innen aussieht (Fotos), welche HDD verbaut ist.
Hinsichtlich der Lautstärke wäre es auch schön zu erfahren: woher.

Worin unterscheidet sich diese Box zu der alten WDHD?
Änderungen bei der Software zur Video-/Audiowiedergabe?

Danke und Gruss
Marc

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BlueRayONE

Hört sich interessant an. Ich kann die Box auch parallel für die Backups unserer Systeme nutzen, oder? Also gleichzeitig als Backup- und Media-Platte im Netzwerk? Dann bräuchte man nicht zwei Geräte. Wie viel Speicher hat das Teil in deinem Fall denn??

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