Backup: Welche Lösung ist die richtige für mich?

      Backup: Welche Lösung ist die richtige für mich?

      Im Laufe der Zeit sammeln sich auf Rechnern jede Menge Daten an. Mails, Dokumente, Fotos und Videos. Und in den meisten Fällen gibt es von den Dateien keine Kopien. Da ist es umso ärgerlicher, wenn man feststellt, dass die gesammelten Fotos der letzten Jahre oder wichtige Briefe nach einem Absturz einfach weg sind. Deshalb sollte man regelmäßig ein Backup machen. Die Zeiten, in denen man jede Datei händisch kopieren musste, sind zum Glück vorbei. Heute gibt es für jeden Bedarf die richtige Lösung, um die Daten dauerhaft zu sichern und bei Bedarf wiederherzustellen.

      Zuletzt aktualisiert: 02/2019

      Macht Backups!

      Stellt euch mal kurz vor, euer Telefon ist auf einmal weg. Oder euer Laptop. Oder der PC. Das wäre jeweils ein Riesenproblem oder? Ihr seid vielleicht nur einen Parkbesuch, eine Kaffeetasse oder Blitzschlag davon entfernt. Smartphones gehen verloren und Festplatten kaputt. Wir versichern alles mögliche, bei den persönlichen Daten sorgen viele aber noch nicht vor. Also: Macht Backups! Es kostet nicht viel und bewahrt euch in den meisten Situationen vor einem Totalverlust.

      Wir stellen euch nachfolgend ein paar Backup-Möglichkeiten für alle eure Geräte vor. Grundsätzlich gibt es zwei Arten: Lokale Backups, bei denen ihr eure Daten einfach kopiert und auf einem anderen physischen Datenträger ablegt und es gibt Cloud-Backups, bei denen ihr den Speicher eines Anbieters über das Internet nutzt.

      Cloud-Speicher

      Der Vorteil von Cloud-Speicher kann je nach Perspektive auch ein Nachteil sein: Ihr vertraut eure Daten einem Anbieter an, macht sie damit aber auch unabhängig von euren Geräten. Viele Cloud-Anbieter haben Apps, mit denen ihr Daten vom Telefon so einfach wie bei WhatsApp teilen könnt und auf dem PC oder Mac erscheint der Cloud-Speicher wie ein Ordner oder Laufwerk. Von allem was ihr dahin schiebt, erstellt der Cloud-Anbieter eine Kopie.

      Kippt ihr jetzt ein Getränk über euren Laptop oder verliert das Handy, so verliert ihr den Zugriff auf die Geräte, könnt mit einem Ersatzgerät aber mit eurem Benutzeraccount und Passwort wieder auf euer Backup zugreifen.

      Es gibt jede Menge Anbieter für Cloud-Storage:

      • Dropbox und Dropbox Business: 2GB kostenlos und bis zu 3 TB
      • Google Drive: 15 GB kostenlos, speichert WhatsApp-Backups bei Gerätewechsel, erlaubt gemeinsames Arbeiten an Dokumenten in Google Docs und Tabellen
      • Microsoft Onedrive: 5 GB kostenlos, 6 TB als Teil von Office 365.
      Office 365 bei notebooksbilliger.de

      Wenn ihr euch nicht allein auf die Cloud-Anbieter verlassen wollt, was ihr bei sensiblen Daten nicht tun solltet, ist die Devise: Lokal eine Kopie der Daten vorhalten. Für Unternehmen gibt es dahingehend sogar Vorschriften, wie welche Daten gesichert sein müssen. Im Falle eines Brands nützt es beispielsweise wenig, wenn mit den Originaldaten auch das Backup in Flammen aufgeht. Wenn ihr könnt, trennt also die Datenträger auch physisch.

      Externe Festplatte und USB-Sticks

      Die einfachste Möglichkeit, Daten lokal zu lagern sind externe Festplatten und USB-Sticks. Muss das Backup schnell gehen, kommen auch SSDs in Betracht. HDDs bieten viel Speicherplatz für wenig Geld. SSDs sind schnell, aber dafür teurer.

      Bei der Entscheidung für eine Festplatte solltet ihr euch überlegen, wie mobil ihr sie einsetzen wollt. Steht sie nur zu Hause herum, dann kann es ruhig eine mit einer eigenen Stromversorgung sein. Wollt ihr sie auch unterwegs nutzen, dann sollte die Stromversorgung durch den Rechner erfolgen. Bei den HDDs sind Kapazitäten zwischen 2 und 4 TB vom Preis-pro-Gigabyte-Verhältnis am günstigsten.

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      Für eine SSD müsst ihr tiefer in die Tasche greifen. Kleine SSDs mit 500 GB kosten um die 100 Euro. Für eine große SSD müsst ihr aber deutlich tiefer als bei einer HDD in die Tasche greifen. Dafür werden Daten bis zu 5x schneller übertragen.

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      NAS – Wenn es mehr sein muss

      Das NAS (Network Attached Storage) ist für alle interessant, die große Datenmengen sichern und gleichzeitig einen Netzwerkzugriff bieten wollen. Welches NAS nun das richtige ist (hier unser NAS-Kaufberater), hängt immer vom jeweiligen Anwendungsfall ab. Für Heimanwender bietet sich eine Lösung wie das Seagate IronWolf NAS an. Die liefert eine solide Performance und ist im Vergleich zu anderen Anbietern preislich durchaus attraktiv. Wer etwas mehr Leistung braucht, sollte sich die WD MyCloud Ex2 Ultra ansehen. Zielgruppe sind hier ambitionierte Heimanwender und kleine Betriebe. Sie ist einfach einzurichten und zu konfigurieren und bietet einen großen Funktionsumfang, der auch hohen Ansprüchen problemlos genügen kann.

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      Backup-Software

      Wer keine Cloud-Lösung nutzen will, sondern seine Daten lieber auf externen Festplatten sichert, hat zwei Möglichkeiten. Entweder selbst Hand anlegen und die Daten kopieren oder eine Software nutzen, die den Prozess automatisiert. Die erste Lösung ist zwar die kostengünstigste, hat aber ihre Tücken. Denn die Erfahrung zeigt, dass man das Backup dann doch nicht regelmäßig macht. Vor allem dann nicht, wenn die zu sichernde Datenmenge größer wird. Bleibt also die Software. Eines dieser Programme ist Arconis True Image. Ihr könnt dabei genau festlegen, welche Daten gesichert werden sollen und auch, wann das Backup ablaufen soll.

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      Alle Preise Stand Februar 2019

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      Hat seine ersten Gehversuche auf dem Amiga 500 und aus Guybrush Threepwood einen mächtigen Piraten gemacht. Mittlerweile ein Fan von richtig guter Smartphone-Fotografie und demensprechend viel auf Instagram unterwegs.

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