BenQ EX3501R im Test – Mit 35 Zoll & 100Hz der ideale Allrounder?

BenQ EX3501R im Test – Mit 35 Zoll & 100Hz der ideale Allrounder?

Monitore im ultraweiten Format werden sowohl für Gamer*innen als auch Kreative immer beliebter. Die gewonnene Displayfläche kann einem eben Vorteile verschaffen – egal ob in Photoshop oder im Spiel. Mit 35 Zoll, 100Hz-Bildwiederholrate und scharfer UWQHD-Auflösung will BenQ beim EX3501R punkten. Wir finden für euch im Test heraus, ob das gelingt.

35 Zoll sind eine eher ungewöhnliche Größe für Monitore. Meist tummeln sich die Wettbeweber des BenQ EX3501R im Größenbereich bis 34 Zoll oder preislich deutlich darüber bei 38 Zoll. Ich persönlich arbeite sonst an einem 21:9-Monitor mit 34 Zoll, wünsche mir aber auch manchmal etwas mehr vertikale Bildfläche.

Hierfür ist der EX3501R ideal. Für derzeit* knapp 700 Euro ist der BenQ also ein spannender Monitor, der dank USB-C mit 10W-Power-Delivery auch sehr sparsame Ultrabooks mit Bild und Strom via Kabel versorgen kann. Ein USB-Hub steht euch somit ebenfalls zur Verfügung. Die 1800R-Krümmung ist eher dezent und dürfte bei so einem breiten Format der Immersion zugutekommen. So umfangreich ausgestattet scheint der BenQ „Video-Entertainment-Monitor“ ein echter Allrounder für diejenigen zu sein, die nur einen Monitor für alle ihre Aktivitäten benötigen.

Technische Daten des BenQ EX3501R
Paneltyp Entspiegeltes VA-Panel (1800R-Krümmung) mit LED-Hintergrundbeleuchtung im 21:9-Format
Auflösung UWQHD (3440x1440px)
Blickwinkel 178° horizontal / 178° vertikal
Aktualisierungsrate 100 Hz
Reaktionszeit 4 ms
Kontrast 3000 : 1 (statisch)
Helligkeit 300 cd/m²
Adaptive Synchronisation FreeSync / G-Sync-Kompatibel
Ergonomiefunktionen neigbar von -5° bis +20°
Höhenverstellung 60mm
Videoanschlüsse 2x HDMI 2.0
1x USB-C
1x DisplayPort 1.4
Sonstige Anschlüsse 2x USB-Type-A 3.0 (2.0, wenn 1440p/100Hz über USB-C dargestellt werden sollen)
1x 3,5mm Kopfhörer-Anschluss
Kensington Lock
Audioleistung Keine integrierten Lautsprecher
Energieeffizienzklasse G
Besonderheiten Blaulicht-Filter
100×100 VESA-Standard
Brightness Intelligence Plus Technologie
2 Jahre Herstellergarantie mit Collect- & Return-Service
Abmessungen 83,4 x 50,4 x 22,41 cm (BxHxT)
Gewicht 10,5 Kilo
Preis 684,00 Euro*
BenQ EX3501R bei uns im Shop

Montage und Lieferumfang – Alles dabei und schnell in Betrieb

Bei so einem großen Curved Monitor solltet ihr den Zusammenbau normalerweise eher zu zweit angehen. BenQ hat sich aber Gedanken gemacht und erspart euch jegliche Werkzeugabenteuer: Der EX3501R kommt nämlich schon zusammengebaut bei euch an. So ist das Standbein bereits angebracht. Auch beim Gewicht setzt der Allround-Monitor keine Vergangenheit als Gewichtheber*in voraus. Knapp 10,5 Kilogramm gilt es, am Standfuß auf den Schreibtisch zu hieven. Am geringen Eigengewicht des Bildschirms könnte auch das große, externe Netzteil seinen Anteil haben. Hebt euch also unterm Tisch noch etwas Platz dafür auf.

Der sonstige Lieferumfang kann sich aber sehen lassen und umfasst ein DisplayPort- sowie ein HDMI-Kabel. Dazu gibt es noch eine Treiber-CD und eine Schnellstartanleitung. Auch ein USB-C-Kabel liegt direkt bei. Somit unterstützt BenQ alle vorhandenen Anschlüsse von Haus aus – sehr schön.

Falls ihr den EX3501R übrigens auf einem Monitorarm oder an einer Wandhalterung befestigen möchtet, dann könnt ihr das mit Hilfe des VESA Transfer Kits bewerkstelligen. Leider liegt dieses nicht bei und muss zusätzlich für derzeit* ca. 30 Euro bei BenQ erstanden werden.

Positiver Nebeneffekt des bereits montierten Standfußes ist auch die Standfestigkeit des BenQ-Monitors. Selbst heftigeres Rütteln am Tisch quittiert er nur mit einem müden Nicken. Viele andere Monitore sehen bei diesem Test hingegen aus, als würden sie für das nächste Metal-Konzert üben.
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Design und Verarbeitung – Modern, hochwertig und ziemlich glänzend

Während viele reine Gaming-Monitore einen auf dicke Hose machen müssen und mit extremen Ecken und Kanten auftreten, richtet sich der BenQ EX3501R eher an gediegenere Semester. Ich bin zwar kein großer Fan von silbernen Akzenten, wie sie auf der Rückseite des Ultrawide Monitors zu sehen sind, aber hochwertig wirken sie allemal.

BenQ EX3501R Curved Gaming Monitor Rückseite Höheneinstellung maximal

Das Stichwort „hochwertig“ trifft auch auch den Standfuß zu. Dieser besteht aus Metall und ist rundum verchromt. Das macht richtig etwas her – bis ihr es angefasst habt. Für Geheimagent*innen in spe ist das eher nichts, denn bei Fingerabdrücken ist der EX3501R nachtragend. Dafür lässt sich die Oberfläche aber immerhin auch sehr leicht wieder reinigen.

BenQ EX3501R Curved Gaming Monitor Rückseite Standfuß Kabel

Das Standbein ist in – einem farblich durchaus stimmigen – silbergrauen Kunststoff gehüllt. In einer Aussparung mit Chromumrandung findet ihr hier die etwas rudimentäre Kabelführung. Trotz des großen Standfußes gefällt mir der relativ schmale Fußabdruck des BenQs: Der Standfuß steht auf zwei länglichen „Zehen“, die nur minimal über den Bildschirm auf euren Schreibtisch ragen. Um und zwischen diesen könnt ihr noch einiges an Kaffeetassen oder Dokumenten verstauen. Der 35-Zoll-Monitor nimmt also nicht den halben Schreibtisch für sich in Anspruch.

Der Bildschirm selber gefällt durch schmale Displayränder nach oben und zu den Seiten hin. Unten ist der Rahmen etwas breiter und beherbergt in seiner Mitte ein silber glänzendes BenQ-Logo. Darunter findet ihr den BI+-Sensor. Dieser passt die Helligkeit des Monitors an eure Lichtverhältnisse an und soll eure Augen schonen. Mehr dazu unter Menü.

Ansonsten ist die allgemeine Verarbeitung des EX3501R sehr zu loben: Während viele Konkurrenten bei Berührungen anfangen zu ächzen wie der Dielenboden einer Altbauwohnung, bleibt der BenQ-Monitor mucksmäuschenstill. Ausufernde Spaltmaße sucht man zudem selbst bei genauerem Hinsehen vergebens.

Insgesamt bietet der Curved Monitor damit ein funktionales Design, das sich nicht groß in den Vordergrund drängt. Dafür dürfte es sich wiederum in viele Umgebungen einfügen können. Die Verarbeitung ist auf höchstem Niveau und liegt deutlich über der vieler Konkurrenzprodukte.

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Ergonomiefunktionen – Neigung in Ordnung, Höhe ausbaufähig

Hier wäre mehr drin gewesen, denn die Verstellbarkeit in der Höhe beträgt lediglich 6 cm. Somit könnt ihr die Unterkante des Panels zwischen neun und 15 Zentimeter über die Tischkante verfrachten.

Mir ist das bei einem 35-Zoll-Monitor zu wenig, da ich die Oberkante gerne mindestens auf Augenhöhe habe.

Die Neigung lässt sich zudem in einem Winkel von -5° bis +20° einstellen. Das ist absolut in Ordnung und liegt auf dem Niveau der Konkurrenz. Bei der Höhe wäre allerdings deutlich mehr drin gewesen.

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Anschlüsse – Sehr gute Vollausstattung – mit Abzug in der B-Note

An Anschlüssen ist alles dabei, was man für das Office und für Gaming-Ausflüge gebrauchen könnte: Ihr bekommt zwei HDMI-2.0- und einen Displayport-1.4-Anschluss. Darüber hinaus gibt es noch einen USB-C-Anschluss, den ihr als weiteren DisplayPort nutzen könnt. Er verbindet auch gleich die zwei verfügbaren USB-Typ-A-Anschlüsse. Damit habt ihr dann eine kleine Docking-Station auf der Rückseite des EX3501R parat.

Die Geschwindigkeit der beiden USB-A-Ports hängt übrigens von eurer gewählten Auflösung ab: Nutzt ihr UWQHD mit 100Hz Bildwiederholrate, dann müsst ihr euch mit einer langsamen USB-2.0-Geschwindigkeit zufriedengeben. Bei 60Hz steht euch dafür der schnellere Standard USB 3.1 Gen2 zur Verfügung. Wenn euch dieses Fachchinesisch nichts sagt, dann könnt ihr euch hier über die diversen USB-Standards informieren.

BenQ EX3501R Curved Gaming Monitor Anschlüsse

Außerdem kann der USB-C-Anschluss maximal mit 10W laden. Das reicht nur für sparsamste Ultrabooks. Immerhin: Unser Surface Laptop 4 (Intel) lief ohne zu murren mit nur einem Kabel. Nur bei intensiveren Tasks entlud sich der Akku. MacBooks benötigen meist auch um die 15W – und liegen damit leider über den Möglichkeiten des USB-C-Anschlusses.

Zusätzlich steht auf der Rückseite auch noch ein 3,5mm-Klinkenanschluss parat, damit könnt ihr eure Kopfhörer oder euer analoges Headset verbinden. Auch eine Vorrichtung für ein Kensingtonschloss ist auf der Rückseite zu finden.

BenQ EX3501R Curved Gaming Monitor Kensington

Falls ihr den Ultrawide Monitor mittels VESA-Halterung (100x100mm) an einen Standfuß oder eine Wandhalterung anbringen möchtet, braucht ihr leider das zuvor genannte Transfer Kit. Immerhin gehen die Anschlüsse alle nach unten weg. Damit steht auch ganz flachen Wandmontagen nichts im Weg.

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Das Menü ist sehr übersichtlich gestaltet. Egal, welche Taste ihr drückt, ihr bekommt immer die vier Auswahlmöglichkeiten und die derzeitige Funktion der Tasten angezeigt. Das sorgt zwar für Übersichtlichkeit, ist aber trotzdem etwas fummelig, da die Tasten nebeneinander angeordnet sind. Das wäre an sich nicht schlimm, aber leider führt die linke Taste manchmal nach rechts und die rechte zuweilen nach links, was dann doch etwas absurd erscheint.

Eine Joystick-Bedienung hätte dafür gesorgt, dass ihr nicht ständig Fingergymnastik betreiben müsst, denn das Menü schaltet sich bereits nach einigen Sekunden ohne Eingabe wieder aus. Seid ihr nicht schnell genug, dann dürft ihr wieder ganz von vorne anfangen. Ansonsten gibt euch eine nach unten gerichtete Status-LED Auskunft über den derzeitigen Betriebszustand des BenQ-Monitors. Im Stand-By leuchtet sie orange und angeschaltet in einem angenehmen Weiß. Sie wird nie aufdringlich und stört selbst in dunklen Räumen nicht.

BenQ EX3501R Curved Gaming Monitor Vorderseite BI+Sensor

Für einen augenschonenden Betrieb hat BenQ auch den speziellen BI+-Sensor untergebracht. Dieser steht für Bright-Intelligence und macht genau das: Er stellt die Helligkeit des Monitors auf die vorhandenen Lichtverhältnisse im Raum ein. Für das Filmeschauen könnte das zwar eher nervig sein, aber gerade wenn ihr länger am Ultrawide-Monitor arbeiten müsst, danken euch eure Augen jede Helligkeitspause. Einziges Manko des ansonsten sehr gelungenen Features: Jedes Mal, wenn der Sensor tätig wird, kündigt er euch das in der rechten unteren Bildschirmecke an. Zum Glück könnt ihr das unter „Light Meter“ deaktivieren.

Im Menü könnt ihr ansonsten umfangreiche Einstellungen am Monitor vornehmen. So lassen sich etwa Gamma und Weißpunkt (Farbtemperatur) gesondert regeln.

Auch eine Bild-in-Bild-Funktion wird geboten und lässt euch den großen Curved Monitor in der Praxis wie zwei Bildschirme nutzen. Wichtig: Für eine 100Hz-Wiedergabe in maximaler Auflösung via USB-C müsst ihr in den Systemeinstellungen die USB-Konfiguration ändern.

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Display – Gute Farbraumabdeckung und bereits werksseitige Farbtreue

Das VA-Panel des BenQ gefällt bereits bei der ersten Inbetriebnahme mit satten, natürlichen Farben und gutem Schwarzwert. Dank UWQHD-Auflösung werden alle Inhalte gestochen scharf dargestellt und überfordern – in Form von Games – moderne Grafikkarten nicht zu sehr. Auch objektiv misst unser Spyder X Elite durchweg solide Werte. Eine Farbraumabdeckung von 79% AdobeRGB und 100% sRGB qualifiziert den BenQ zwar nicht unbedingt für die professionelle Bildbearbeitung, aber Urlaubsfotos kann man damit definitiv editieren. Der für HDR-Inhalte wichtige DCI-P3-Farbraum wird ebenfalls zu guten 82% abgedeckt.

Auch die Farbtreue kann sich wortwörtlich sehen lassen. Angestrebt wird hier ein Farbabweichungswert kleiner als zwei (Delta E < 2). Der BenQ erreicht diese Vorgabe bereits im Werkszustand mit einem Mittelwert von Delta E 1,6. Damit könnt ihr direkt loslegen und Fotos bearbeiten. Achtet aber auf die Farbtemperatur, denn diese ist mit 6800K minimal zu kalt. 6500K ist der Soll-Wert – und dieser wird nach der Kalibrierung auch perfekt getroffen.

Der Graustufenausgleich ist vor allem für dunkle Bildinhalte essenziell und hierbei leistet sich der EX3501R minimale Schwächen. Mit dem gemessenen Wert von 2.5 verdunkelt der BenQ-Monitor Schwarzwerte leicht. Auch eine Kalibrierung konnte keine große Anpassung bewirken.

Dennoch sehen dunkle Szenen in Filmen oder Serien hervorragend aus – was am sehr guten Kontrast des Curved Monitors liegt. Hier ist die verbaute VA-Technik gegenüber den sonst in Monitoren eingesetzten Techologien IPS oder TN klar im Vorteil. Schwarz wirkt damit auch in nicht beleuchteten Räumen wie Schwarz. Nur bei den Blickwinkeln ziehen IPS-Monitore an ihren VA-Pendants vorbei.

Wollt ihr den EX3501R vor allem in helleren Umgebungen nutzen, dann könnt ihr euch auf ein solides Leuchtverhalten einstellen: Gerade auf maximaler Stufe bleibt die Ausleuchtung des Bildschirms verdammt gleichmäßig. Schaut ihr im Dunkeln mal einen Film, dann können bei schlechter Ausleuchtung Lichthöfe oben oder unten nämlich richtig nervig werden. Bei Filmen mit schwarzen Letterbox-Balken bemerkt ihr zu starke Schwankungen in der Ausleuchtung dann bspw. relativ schnell. Auf dem EX3501R wird euch diese sogenannte „Wolkenbildung – oder auch Clouding“ nicht auffallen. BenQ hat zudem eine flimmerfreie Beleuchtung verbaut. Damit werden eure Augen auch bei niedrigerer Hintergrundbeleuchtung entlastet.

BenQ EX3501R Curved Gaming Monitor Rückseite Spyder

Ebenfalls sehr schön: Die durchschnittliche Helligkeit von 344,52 cd/m² liegt deutlich über der Werksangabe von 300 cd/m². In Kombination mit der matten Bildschirmbeschichtung sollten euch somit selbst Lichtquellen im Rücken keine allzu großen Probleme bereiten. Für die Arbeit auf dem heimischen Balkon ist der große Ultrawide Monitor aber natürlich trotzdem nichts.

Auch HDR bietet der EX3501R – allerdings ohne eine Implementierung von lokalem Dimmen. Um einen weiten Dynamikumfang darzustellen, bedarf es nämlich für herkömmliche LED-Monitore einer jeweils lokal anpassbaren Hintergrundbeleuchtung. Diese ist hier nicht gegeben. Soll heißen: Ihr könnt HDR-Bildinhalte darstellen lassen. Allerdings werden diese nicht so toll wirken wie auf einem OLED-Fernseher oder einem Gerät mit „Local Dimming“.

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BenQ EX3501R bei uns im Shop

Gaming – Perfektes Format für offene Welten

Durch die ungewöhnliche Größe von 35 Zoll und die angenehme Krümmung von 1800R erhaltet ihr in Spielen ein sehr immersives Erlebnis. Bei Rollenspielen profitiert ihr voll von der gewonnenen Übersicht, um etwa in Cyberpunk 2077 in die düstere Sci-Fi-Metropole Night City einzutauchen. Auch bei Shootern wie Fortnite, Apex Legends oder CS:GO könnt ihr von der zusätzlichen Übersicht und der flüssigen Bildrate profitieren. Im Idealfall verhilft euch das am Ende sogar zu mehr Kills. Dank FreeSync und 100Hz-Bildwiederholrate könnt ihr euch zudem auf ein schlierenfreies Bild freuen. Dieses ist auch in Racing-Sims von Vorteil. So erkennt ihr aufgrund des größeren Blickfelds nicht nur eure Nebenleute schneller, sondern heizt auch ohne Tearing über Monza, den Nürburgring oder durch Monaco. Das alles funktionierte im Test auch prima mit einer Nvidia-Grafikkarte (GTX 1080 Ti). Bei diesen stellt ihr die adaptive Bildrate einfach in der Systemsteuerung ein.

Für professionelles kompetitives Gaming würde ich euch aber dennoch einen Monitor mit 144Hz oder sogar noch höherer Bildwiederholrate und TN-Panel empfehlen. Für alle anderen reicht jedoch auch die Kombination aus schnellem Ansprechen und 100 Hz, wie sie vom EX3501R geboten wird.

Sound – Kein Sound ist auch eine Lösung

Sind wir ehrlich: Die Lautsprecher von Monitoren klingen fast immer furchtbar. Aufgrund von mangelndem Resonanzraum und schwachbrüstiger Speaker stecken mittlerweile sogar schon manche Smartphones Monitore in die Tasche. Gerade bei den 34-Zoll-Geräten gibt es allerdings auch seltene Ausnahmen – gut sind diese aber ebenfalls nicht wirklich.

BenQ EX3501R Curved Gaming Monitor OSD Volume Musik

Es gibt zwar eine „Audio“-Option im OSD, diese stellt aber nur die Lautstärke des Klinkeneingangs ein.

Anstatt billige 2W-Lautsprecher zu verbauen, hat man sich bei BenQ dafür entschieden, gar keine Speaker zu verbauen. Ich persönlich habe damit kein Problem und begrüße diese Entscheidung sogar. Hängt einfach eure Kopfhörer oder so ziemlich jede externe Anlage an den EX3501R – und ihr werdet besseren Sound haben als mit jeglichem integrierten Monitorlautsprecher.

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Fazit BenQ EX3501R – Ein fast perfekter Allrounder

Der BenQ EX3501R ist ein spannender Allrounder geworden, mit dem die meisten Anwender*innen sicher glücklich werden. Mit seinen 35 Zoll bedient der Curved Monitor alle, denen 34 Zoll vertikal zu niedrig sind und bietet dabei auf dem gesamten Panel angenehme Farben. Bereits von Haus aus könnt ihr also gut Bilder bearbeiten und Videos schauen. 100Hz-Bildwiederholrate und FreeSync lassen wiederum die Herzen von Gamer*innen höher schlagen.

BenQ EX3501R Curved Gaming Monitor Vorderseite2

Die hochwertige Haptik trägt ebenfalls zum angenehmen Nutzungserlebnis bei und das reduzierte Design passt in viele Haushalte. Nur die Höhenverstellung hätte noch einen etwas weiteren Einstellbereich verdient. Zudem benötigt ihr einen zusätzlichen Adapter, um eine alternative Monitorhalterung zu verbinden. Das ist aber beides Kritik auf hohem Niveau, die von den Zusatz-Features des BenQ-Monitors fast wieder wett gemacht wird.

BenQ EX3501R Curved Gaming Monitor Rückseite oberer Teil

Dank dem verbauten Lichtsensor eignet sich der Ultrawide Monitor nämlich auch perfekt für Office-Arbeiten in dunkleren Umgebungen. Ihr könnt also entspannt Medien konsumieren, richtig gut zocken und dann auch noch Arbeiten – an einem Bildschirm (und nicht zwangsläufig in dieser Reihenfolge). Wenn ihr also einen Monitor für eine Vielzahl an Tätigkeiten sucht, dann nehmt den EX3501R auf jeden Fall mit in die engere Auswahl.

BenQ EX3501R bei uns im Shop

*Stand: 06/2021

Veröffentlicht von

Großer Film- und Serien-Nerd, der von Antonioni bis Tarkowski (fast) alles gesehen hat, was Kino und Fernsehen hergeben. Durch die älteren Geschwister fand er Mitte der 90er seine Leidenschaft für PC- und Konsolenspiele. Zockt mittlerweile vornehmlich am selbstgebauten Gaming-PC und gelegentlich auch auf seiner PS4 Pro.

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2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Moin!

    Ich verstehe jetzt nicht so ganz wie ein 35“ Monitor bei gleicher Auflösung wie ein 34“ Monitor mehr vertikale Bildfläche bringen soll. Es sind doch nur die Pixel etwas größer und sonst nichts.

    • Moin,

      mehr vertikale Bildfläche ist in dem Fall rein physisch zu verstehen. Ich empfinde meinen 34-Zoll-Monitor teilweise in der Vertikale als etwas zu schmal. Dank diverser Skalierungsoptionen in Windows und Progammen sowie Field-of-View-Einstellungen in Spielen, kann man bei einem 35-Zoll-Gerät – trotz gleicher Pixelanzahl – eben einen Tick mehr an Inhalten herausholen.
      Das ist kein gigantischer Unterschied, für mein Setup aber durchaus relevant und vom Formfaktor subjektiv harmonischer.

      Grüße
      Clemens

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