BenQ Projektor W1050 – Full HD-Beamer mit 2.200 ANSI Lumen im Test
  • Auflösung
  • ANSI-LUMEN
  • Kontrast
  • 1.920 x 1.080
  • 2.200
  • 15.000:1

BenQ Projektor W1050 – Full HD-Beamer mit 2.200 ANSI Lumen im Test

Mit dem W1050 hat BenQ einen Full HD-Beamer im Programm, der mit 2.200 ANSI Lumen und einem Kontrast von 15.000:1 jeden Kellerraum in ein Heimkino verwandelt. Dieser Projektor von BenQ besitzt eine sehr hohe Farbraumabdeckung, die 96 % des Rec. 709 Standards entspricht.

Auch für Sportsendungen besitzt der BenQ W1050 einen speziellen Modus, damit beim Betrachten keine sichtbaren Schlieren entstehen. Der Beamer unterstützt alle gängigen 3D-Formate. Die eingebaute Lampe hat im Eco-Modus eine Lebenserwartung von bis zu 10.000 Stunden, was bei einer täglichen Benutzung von 3 Stunden rund 9 Jahre sein können.

Den BenQ W1050 könnt ihr bei uns im Shop derzeit* für 579 Euro erwerben.

BenQ W1050 Beamer bei uns im Shop

Anschlüsse und Bedienelemente am Beamer

Auf der Rückseite befinden sich alle Anschlüsse für Audio- und Video-Signale. Der W1050 besitzt eine VGA-IN– und zwei HDMI-Buchsen. Über die VGA-Buchse lassen sich auch ältere Geräte oder Notebooks am Beamer betreiben. Analoge A/V-Signale könnt ihr über den Composite- beziehungsweise Audio-IN-Anschluss einspeisen.

Die microUSB-Buchse eignet sich nur für Servicetätigkeiten beziehungsweise für Firmwareupdates.

Fernbedienung und Bedienelemente

Zum BenQ W1050-Beamer bekommt ihr auch eine handliche Fernbedienung. Hierüber könnt ihr viele Funktionen direkt per Taste aufrufen. Eine Beleuchtung besitzt die Fernbedienung nicht. Auf der Oberseite des Beamers sind ebenfalls einige Tasten vorhanden, über die sich der Beamer auch ohne Fernbedienung bedienen lässt.

BenQ W1050 Beamer bei uns im Shop

Testumfeld

Die Testbedingungen wurden, wie bei meinen anderen Beamertests, im heimischen Wohnzimmer nachgestellt. Das heißt, als Projektionsfläche diente mir eine Rahmenleinwand mit 210 cm Breite. Diese steht bei mir vor dem großen Wohnzimmerschrank. Bei einem Abstand von rund 2,40 m füllte der Beamer die Leinwand fast komplett aus. Die ersten Aufnahmen wurden mittags aufgenommen, wobei das Wohnzimmer nur leicht abgedunkelt wurde. Bei Filmen mit dunklen Szenen war das Bild jedoch sehr „lau“ und hier musste man schon genauer hinsehen, um nichts zu verpassen.

Als Video-Quelle dienten mir verschiedene TV-Live-Sendungen. Die nachfolgenden Bilder wurden abends aufgenommen.

BenQ W1050 Beamer bei uns im Shop

Settings

Die Einstellungen sind – wie bei allen Beamer von BenQ – übersichtlich angeordnet und es lassen sich viele Settings auswählen. Der W1050 bietet verschiedene Modi für die Bildausgabe an. Das Bild könnt ihr so gut den jeweiligen Lichtverhältnissen anpassen. Tagsüber empfiehlt sich der Normal-Modus. Abends könnt ihr ohne Verluste einen der Lampensparmodi nutzen.


Projektionsabstand Beispiele

Projektionsabstand Format Bildbreite Bilddiagonale
182 cm 16:9 1328 mm ~ 60 Zoll
210 cm 16:9 1533 mm ~ 69 Zoll
250 cm 16:9 1825 mm ~ 82 Zoll
300 cm 16:9 2190 mm ~ 99 Zoll
400 cm 16:9 2920 mm ~ 132 Zoll
500 cm 16:9 3650 mm ~ 165 Zoll

Messungen am Beamer

Der Beamer von BenQ verbraucht im Normalmodus rund 235 Watt. Im Sparmodus sind es 43 Watt weniger. Die Hitzemessungen am Beamer wurden mit der Wärmebildkamera vom Cat S60 vorgenommen. Auf der Oberseite erwärmte sich das Gehäuse – bei einer Nutzung von über einer Stunde – auf 63,6 Grad Celsius. Auf der linken Seite, dort wo das Belüftungssystem die Verlustleistung nach außen bläst, zeigte die Wärmebildkamera über 69 Grad an. Rechts blieb das Gehäuse angenehm kühl und wurde kaum wärmer als die Zimmertemperatur. Das Belüftungssystem blieb im Sparmodus angenehm leise. Im Normalmodus war es hörbarer und übertönte teilweise die Soundausgabe.

Im Beamer hat BenQ einen kleinen Lautsprecher mit 2 Watt integriert, der auch bei voller Lautstärke den Sound nur leise ausgibt. Wer den BenQ W1070 auch für Film- oder Sportsendungen verwenden will, sollte unbedingt eine HiFi-Anlage benutzen.

Fazit

Der Projektor von BenQ ist mit seinen 2.200 Ansi-Lumen ein Beamer für Heimanwender, die ihre Filme vorzugsweise in abgedunkelten Räumen oder in den Abendstunden auf die Leinwand werfen. Ist Tageslicht vorhanden, kommt der W1050 Beamer von BenQ schnell an seine Grenzen. Bei dunklen Filmszenen bleiben Farben und Kontraste auf der Strecke und das Bild ist sehr verwaschen. Je dunkler die Räumlichkeiten sind, desto besser wird das Bild. Die maximale Auflösung beträgt 1.920 x 1.200, also Full HD. Der Projektor besitzt einen speziellen Sportmodus für schnelle Bewegungen und im Cinema Mode erreicht die Farbraumabdeckung 96 % des Rec. 709 Standards. Der maximale Kontrast liegt bei 15.000:1 und die wechselbare Lampe liefert eine Lichtstärke von 2.200 ANSI Lumen. Für die Farbtrennung verwendet BenQ in diesem Beamer ein Farbrad mit sechs Segmenten (RGBRGB).

Der BenQ W1050 benötigt wenig Platz und kann bei einem Projektionsabstand von 2,5 m ein Bild von knapp 2,1 m Breite erzeugen. Der verbaute 2-Watt-Lautsprecher ist für Kinoabende nicht zu gebrauchen. Der Sound sollte über eine HiFi-Anlage ausgegeben werden.

Seine Stärken kann der W1050 vorwiegend in abgedunkelten Räumen ausspielen. Dann zeigt der Beamer von BenQ ein sehr farbintensives und kontrastreiches Bild. Interessant ist der Preis.

Der Full HD-Beamer von BenQ kostet bei uns im Shop derzeit* 579 Euro.

*Stand 26.04.2018
BenQ W1050 Beamer bei uns im Shop
Produkteigenschaften des BenQ W1070-Beamers
Projektionssystem DLP
Lampe 210 W
4.500 Stunden Lebensdauer
Natürliche Auflösung Full HD (1.920 x 1.280)‎
Helligkeit 2.200 ANSI Lumen
Kontrastverhältnis 15.000:1
Seitenverhältnis 16:9 / 4:3
Anzeigegröße 1,52 m – 7,62 m
Schnittstellen 1 x VGA in
2 x HDMI
1 x Composite Video
1 x Audio In / 1 x Out
1 x RS 232
1 x microUSB (Service)
2 x IR Receiver  (Front & Top)‎
Abmessungen 332,4 x 99 x 241,3 mm (B x H x T)
Betriebsgeräusch 33 / 31 dBA (Normal-Modus / ECO-Modus)
Besonderheiten 96 % Rec. 709 Abdeckung
1,2-fach Zoom
Sport Mode, Vivid TV und Cinema Mode
Sound 2 Watt

Veröffentlicht von

Ich arbeite seit rund zwei Jahrzehnten als Journalist. Ich war unter anderem Redakteur bei PC Direkt und Tom´s Hardware. In meiner Freizeit klappere ich Flohmärkte ab und werfe in Science-Fiction-Serien einen Blick in die Zukunft.

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