Bericht: Apple bleibt dem Megapixel-Wettlauf auch mit dem ‚iPhone 6‘ fern

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Apple wird sich auch in diesem Jahr nicht dem Megapixel-Wettrennen der Smartphone-Hersteller anschließen. Das berichtet AppleInsider unter Berufung auf Angaben von „Personen, die mit dieser Angelegenheit vertraut sind“. Demnach soll das später in diesem Jahr erscheinende iPhone-Modell – genau wie schon das aktuelle iPhone 5s – keine Kamera mit hohem Megapixel-Wert besitzen. Stattdessen konzentriere sich Apple weiter darauf, andere Bestandteile der iPhone-Kamera zu verbessern, die zu einer höheren Bildqualität beitragen können.

Viele Smartphone-Hersteller setzen bei ihren Flaggschiff-Modellen auf eine Kamera mit zunehmend höher werdendem Megapixel-Wert, da sich die Sensor-Auflösung gut vermarkten lässt. Beim Gerätekauf zählt für so manchen Konsumenten noch immer das Motto: Je mehr, umso besser. Vergleichbar mit der Taktfrequenz eines Prozessors sagt die Anzahl der Megapixel jedoch nur bedingt etwas über die wahre Qualität einer Kamera aus.

Apple verbaut nicht zuletzt aus diesem Grund seit dem Marktstart des iPhone 4s einen 8-Megapixel-Sensor in seinen iPhone-Modellen. Anstatt an der Megapixel-Schraube zu drehen, verbessern die Kalifornier andere Bereiche der Kamera. So hat das aktuelle Spitzenmodell iPhone 5s beispielsweise einen Sensor erhalten, bei dem einzelne Pixel größer ausfallen, wodurch sich die Lichtempfindlichkeit verbessern soll. Zudem hat Apple die Qualität von Schnappschüssen unter schlechteren Lichtverhältnissen durch eine neue, schnellere Linsen-Gruppe optimiert.

Dem Bericht von AppleInsider nach ist zwar bislang unklar, welche Auflösung der Kamera-Sensor des kommenden „iPhone 6“ aufweisen wird, aber es sollte sich, wenn überhaupt, nur um eine sehr konservative Erhöhung im Vergleich zur Kamera des iPhone 5s beziehungsweise des iPhone 5c handeln.

Die Informationen zur Haltung des iPhone-Herstellers gegenüber dem Megapixel-Wettlauf kommen zu einer Zeit, in der die Marktstarts diverser High-End-Smartphones von Apples Konkurrenten erfolgen oder kurz bevorstehen, die mindestens mit einer 13-Megapixel-Kamera aufwarten. Im April kommt beispielsweise das Samsung Galaxy S5 mit 16-Megapixel-Sensor auf den Markt. Wie sich aktuelle und künftige iPhone-Kameras im Vergleich zu den höher auflösenden Konkurrenten am Markt schlagen, müssen also die kommenden Monate zeigen.

Was Details zu den technische Spezifikationen der nächsten iPhone-Generation anbelangt, so kursieren derzeit zahlreiche Gerüchte, aber nur wenige davon sind wirklich konkret. Das iPhone 6 soll unter anderem ein größeres Display als bisherige iPhone-Modelle bieten, mit einer Reihe nützlicher Sensoren bestückt sein und von einem deutlich höher getakteten „A8“ genannten Prozessor angetrieben werden.

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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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2 Kommentare auf "Bericht: Apple bleibt dem Megapixel-Wettlauf auch mit dem ‚iPhone 6‘ fern"

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[…] Angaben des Analysten decken sich mit dem, was schon vor einigen Wochen über Apples Philosophie hinter der Entwicklung der iPhone-Kameras berichtet worden war. […]

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