Bericht: Apple will mit iOS 9 Stabilitätsoffensive starten

Apple_iPhone6_iPhone6plus_1Apple ist in den vergangenen Monaten aufgrund diverser kleinerer und größerer Bugs in iOS 8 und OS X 10.10 Yosemite in die Schusslinie von Kritikern aus der Entwicklergemeinde geraten. Diese unterstellen dem kalifornischen Unternehmen Qualitätssicherungsprobleme, die in erster Linie auf Zeitmangel bei der Entwicklung von im Jahresrhythmus erscheinenden Betriebssystemen zurückzuführen sein sollen. Nun macht aber ein neuer Artikel von 9to5Mac die Runde, der nahelegt, dass Apple bereits vor geraumer Zeit auf diese potentiellen Schwierigkeiten reagiert hat. Unter anderem soll bei den Arbeiten an iOS 9 der Fokus ganz klar auf den Faktoren Stabilität und Optimierung liegen.

Wie es mittlerweile Tradition ist, erwarten wir auch im Juni 2015 zu Apples WWDC (World Wide Developers Conference) die Vorstellung einer neuen iOS-Version. Laut dem 9to5Mac-Artikel wird dieses vermeintliche iOS 9 beim iPhone- und iPad-Hersteller derzeit unter dem Codenamen „Monarch“ entwickelt.

Die kommende Ausgabe von Apples Mobil-Plattform soll eine Vielzahl an Verbesserungen mit sich bringen, die allerdings auf den ersten Blick gar nicht ersichtlich sind, sondern stattdessen nur unter der Oberfläche wirken. Das iOS-Team von Apple arbeite unter größter Anstrengung daran, beispielsweise kleine Fehler im Programmcode auszumerzen und die allgemeine Performance des Betriebssystems weiter zu erhöhen. Es gehe in diesem Jahr in erster Linie nicht darum, neue Funktionen zu implementieren, sondern für mehr Stabilität zu sorgen und bessere Performance zu sorgen, so 9to5Mac. Der Punkt mit der Performance dürfte besonders Besitzer von älteren iOS-Geräten erfreuen.

Aufgrund dieser Fokussierung auf Verbesserungen unter der Haube könnte Apple laut 9to5Mac Stabilität und Zuverlässigkeit als die wichtigsten Features von iOS 9 vermarkten wollen, aber das Betriebssystem soll trotz allem auch einige brandneue Funktionen mitbringen. Welche dies im Einzelnen sind, ist offenbar noch nicht durchgesickert, aber in dem Artikel werden als Beispiel neue Optionen für Apples Kartendienst Maps erwähnt.

 

Bild: Apple
Quelle: 9to5Mac
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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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