Bericht: Meta soll Pläne für Smartwatch mit zwei Kameras auf Eis gelegt haben

      Bericht: Meta soll Pläne für Smartwatch mit zwei Kameras auf Eis gelegt haben

      Eigentlich sollte die Meta-Smartwatch mit zwei Kameras schon vergangenes Jahr erscheinen, aber technische Probleme haben das verhindert.

      Wie Bloomberg berichtet, hat Meta die Entwicklung einer Smartwatch mit zwei Kameras gestoppt. Das Gerät mit dem Codenamen „Milan“ sollte eigentlich schon 2021 erscheinen, wurde dann allerdings mehrfach verschoben und war zuletzt für Anfang 2023 angesetzt. Preislich sollten 349 US-Dollar veranschlagt gewesen sein. Grund für die Einstellung des Projekts soll eine allgemeine Kostensenkung bei Meta sein.

      Die meisten Smartwatches haben gar keine Kamera. Metas Smartwatch hätte also mit gleich zwei Kameras ein echtes Alleinstellungsmerkmal gehabt. Geplant gewesen soll eine 5MP Kamera in einer Notch im Display für Videoanrufe sein und eine zweite 12MP Kamera auf der Rückseite sollte für Videos und Fotos verwendet werden können, wenn die Uhr nicht getragen wird.

      Die mehreren Verschiebungen sollen ihren Ursprung in technischen Probleme mit der zweiten Kamera haben. Diese sollte Nervensignale vom Handgelenk lesen. Obendrauf war die Smartwatch als Controller für Augmented-Reality-Brillen (AR) gedacht. Die geplante Akkulaufzeit sollte bei 18 Stunden liegen.

      Andere AR-Controller sollen trotz Meta-Smartwatch-Aus kommen

      Natürlich sollte die Smartwatch auch über die üblichen Smartwatch-Funktionen wie GPS, Aktivitätstracking, Musikwiedergabe und mehr verfügen. Meta wollte auch mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten, um Zubehör für die Smartwatch entwickeln zu lassen. So sollte die Watch beispielsweise an Rucksäcken befestigt werden können.

      Bloomberg berichtet weiter, dass trotz der Einstellung der Smartwatch Meta weiter an anderen Handgelenk-Geräten arbeitet. CEO Mark Zuckerberg hatte angekündigt, mehr eigene Hardware produzieren zu lassen, um sich von der Abhängigkeit von Google und Apple zu lösen. Das dürfte auch der Grund sein, warum er in den vergangenen zwei Jahren insgesamt zehn Mrd. US-Dollar in das Metaverse und AR-Brillen investiert hat.

      Hättet ihr eine Meta-Smartwatch gekauft oder haltet ihr ein Wearable mit gleich zwei Kameras für etwas zu viel des Guten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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      Quelle & Bilder: Bloomberg via The Verge II

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      Gamer, Filmliebhaber & Hobby-Fotograf – also alles was eine gute Geschichte erzählt. Großer Fan von durchdachten Produkten und Privatsphäre. Nach zehn Jahren im Google-System derzeit im Apple-Kosmos unterwegs und soweit zufrieden.

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      1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

      1. Smartwatch Meta mit 2 Kameras

        Auf jeden Fall hätte ich die gekauft, suche schon lange so etwas u wurde in den Geschäften wg meiner Nachfrage fast ausgelacht. So etwas gäbe es nicht u sei auch nicht machbar! Hab mich umso mehr gefreut, als ich vor einiger Zeit euren Artikel entdeckte u wartete nur noch auf die Marktreife.
        Die ideale Smartwatch für mich wäre:
        1. In Meerwasser nutzbar
        2. Mit physischer simkarte aufgrund grösser Anbieterauswahl
        3. Videotelefonie
        4. Bluetoothverbindung für meine Hörgeräte
        5. Navi
        Tja scheint ein Problem zu sein – auf dem Mond gehen wir inzwischen spazieren aber so etwas Praktisches kriegen die It,ler und Techniker nicht auf die Reihe oder erst wenn es zu spät ist. Beeilt euch Leute, bin schon 70!

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