Bezahlen mit dem Smartphone: bald geht’s los

Ich hatte in der Vergangenheit schon oft über die Near Field Communication (kurz NFC) berichtet, die sich unter anderem auch zum Bezahlen via Smartphone nutzen lässt. Nun scheint man auch in Deutschland mit dieser Thematik Ernst machen zu wollen, denn ein Verbund aus Vodafone, o2 und der Deutschen Telekom wird diese Bezahlmöglichkeit populär machen. Zu diesem Zweck hat man das Unternehmen mPass aus der Taufe gehoben.

Das neue Unternehmen soll Vertriebs und Vermarktung koordinieren, sowie die Entwicklung vorantreiben. Sollte ein Smartphone noch nicht NFC-fähig sein, so wird es kostenlose NFC-Sticker geben, über die ich hier auch schon berichtet habe. Den Sticker klebt man auf die Rückseite des Smartphones oder legt ihn in das Akkufach. Hält man dann das Smartphone in einem Partner-Geschäft vor ein Lesegerät, startet der Bezahlvorgang. Abgebucht wird der Betrag mit der Mobilfunkrechnung oder von der Prepaid-Karte des Handys.

Bis dahin wird aber noch einiges an Wasser den Rhein runtergehen, schließlich müssen erst einmal Partner gefunden werden – ich denke, zuerst einmal werden überall zu findende Geschäfte wie Starbucks, McDonald’s & Co dazu gehören. Trotzdem – ich freue mich auf die Alternative zum Plastik- oder Papiergeld.  (via)

Würdet ihr, wenn wir die Technik in unserem Store einsetzen, diese nutzen oder ist das euch noch zu sehr Zukunftsmusik?

Dieser Beitrag wurde unter Netzwelt abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse einen Kommentar

1 Kommentar auf "Bezahlen mit dem Smartphone: bald geht’s los"

Benachrichtige mich zu:
avatar
avatar
Gast

Hallo Carsten, ich bin sehr skeptisch was diese Technik angeht. Im Prinzip sicherlich sehr praktisch, aber unsere lieben Mobilfunkanbieter führen diese Technik doch nur ein, um bei jedem Bezahlvorgang ihre horrenden Gebühren drauf zu schlagen und egal ob die erstmal der Shop oder gleich der Kunde bezahlen muss, der Shop wird sie auf kurz oder lang auch an den Kunden weitergeben (müssen). Ein ähnliches Beispiel ist die Briefmarke per SMS. Hier war bzw. ist doch die Briefmarke plötzlich fast doppelt so teuer.

wpDiscuz