Bildschön: Xiaomi Mi Mix 2 offiziell vorgestellt

Bildschön: Xiaomi Mi Mix 2 offiziell vorgestellt

Xiaomi haut einen raus! Heute hat das chinesische Unternehmen sein neues Flaggschiff, das mit Spannung erwartete Xiaomi Mi Mix 2, offiziell vorgestellt!

In China ist Xiaomi, anders als hierzulande, eine richtig große Nummer. Mit dem Mi Mix 2 präsentiert der Smartphone-Hersteller ein spannendes Gerät, das auch das Interesse anspruchsvoller Europäer wecken dürfte.

Viel Licht (Display), wenig Schatten (Rand): Xiaomi Mi Mix 2

Schon mit der Vorstellung des ersten Mi Mix konnte Xiaomi ein kleines Ausrufezeichen setzen. Das 6,4“ große Smartphone überzeugte mit guter Ausstattung, insbesondere das weitgehend rahmenlose Display war ein echter Hingucker.

Bei dem Mi Mix 2 legt Xiaomi nun sogar noch eine Schippe drauf: Mit Snapdragon 835, 6 GB RAM, wahlweise 64, 128 oder 256 GB Speicher und 3400 mAh Quick Charge 3.0 Akku muss sich das Flaggschiff zumindest auf dem Papier nicht vor der namhafteren Konkurrenz verstecken. Das annähernd 6“ große 18:9 Display löst mit 1080 x 2160 Pixeln auf, was eine Pixeldichte von 403 ppi ergibt. Es sitzt in einem nur 7,7 mm flachen Gehäuse mit Keramik-Rückseite und ist an drei Seiten nahezu randlos: am unteren Rand sitzt im Mix 2 die 5 MP Frontkamera.

Die Kamera auf der Rückseite ziert ein vergoldeter Kamera-Ring, sie sitzt mittig oberhalb des Fingerabdrucksensors. Die Kamera ist – für ein Topmodell dieser Tage fast schon ungewöhnlich – keine Dual-Kamera, sondern eine „einfache“ 12 MP Kamera mit Sony IMX 386 Sensor und f/2.0 Blende. Am oberen Gehäuserand verbirgt sich vorne ein kleiner Lautsprecher, der die vom Vorgänger bekannte Klangübertragung über Rahmen und Displayglas deutlich verbessern soll.

Gerüstet für weltweiten Empfang

Dass das Xiaomi Mi Mix 2 im Idealfall einen weltweiten Siegeszug antreten soll, sieht man auch an der Anzahl der unterstützten Frequenzbänder: Sage und schreibe 43 LTE-Bänder werden unterstützt, u.a. auch das für deutsche Nutzer wichtige Band 20. Wie es mit der Verfügbarkeit in Deutschland aussehen wird, bleibt abzuwarten, bei der Auslieferung soll Android 7.0 installiert sein.

Der endgültige Preis hierzulande steht noch nicht fest, dürfte aber eine echte Kampfansage sein: In China kostet das Xiaomi Mi Mix 2 umgerechnet 420 Euro (64 GB), 460 Euro (128 GB) bzw. 510 Euro (256 GB). Zusätzlich wird es auch die Xiaomi Mi Mix 2 Special Edition geben. Für dieses komplett aus Keramikglas bestehende Modell mit 8 GB RAM und 128 GB Speicherplatz (bei ansonsten identischen technischen Eigenschaften) sollen 600 Euro fällig werden.

via smartdroid und golem

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9 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich fände es super, wenn man bei Xiaomi jetzt mehr auf den europäischen oder deutschen Markt will. Die haben einige interessante Geräte, die dann durch das fehlende Band 20 wieder uninteressant werden.
    Ich bin aber etwas von der Frontkamera irritiert… unten? Dann sieht man ja immer nach Doppelkinn aus 😉

    • Ich kann mir gut vorstellen, dass wir von Xiaomi künftig mehr Modelle mit Band 20 sehen werden. Xiaomi expandiert ja zurzeit nach Osteuropa, danach sollen Mittel- und Westeuropa folgen. Spätestens dann sollten sie ein Line-up von mehreren Geräten mit Band 20 am Start haben. Na mal sehen.

  2. Leute, sorry, aber wer lesen kann… „… 43 LTE-Bänder werden unterstützt, u.a. auch das für deutsche Nutzer wichtige Band 20.“

  3. @Aufpasser ich glaube gerade du kannst nicht lesen. 😀
    Die zwei Kommentare über dir beschweren sich nicht über fehlendes Band20, sondern hoffen viel mehr darauf, dass Xiaomi auch bei zukünftigen Geräten Band20 einsetzen wird. Das kam vielleicht nicht ganz raus, aber ich lese das so in den Kommentaren.

    • @SeeeD: Richtig, genau so war es (zumindest von mir) gemeint, ich hatte auch den Kommentar von @Bassa so verstanden, dass Xiaomi (andere) interessante Geräte hat, denen aber leider Band 20 fehlt.

      Und im Test steht ja ganz klar drin, dass Band 20 beim Mi Mix 2 dabei ist.

      Kann aber aufgrund der Formulierung von Bassa und meiner Antwort auch verstehen, dass @Aufpasser es anders aufgefasst hat.

    • @Aufpasser kein Problem. Schließlich wolltest du helfen (und hast ja irgendwie auch geholfen, dass die Sache geklärt wurde).

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