Boxee Box Launch in Hamburg

Heute ging es in aller Herrgottsfrühe Richtung Hamburg. D-Link hatte geladen um die heiss diskutierte Boxee Box vorzustellen. Nach der Begrüßung, Kaffee und Smalltalk ging es dann in die eigentliche Präsentation.

Vorab wurde noch einmal von einem Intel-Mitarbeiter hervorgehoben, dass man die Boxee Box als das momentan einzige Gerät sieht, welches wirklich für Smart TV geeignet ist. Doch was ist Smart TV eigentlich? Quasi die Symbiose aus lokalen Medien und Internet-Medien. Ich schaue wann ich will und was ich will.
Weiter ging es zur eigentlichen Präsentation der Boxee Box. Wer bereits mit der Software gespielt hat oder diese nutzt, dem wurde nicht allzuviel Neues geboten.
Die Boxee Box besitzt eine logische und übersichtliche Oberfläche, sodass sich auch normale Anwender sofort zurecht finden sollten.
Wunderbar: Die Boxee Box scannt lokale Medien und gleicht diese auf Wunsch mit dem Internet ab. So wird die Mediathek in Serien und Filme unterteilt. Infos und Cover kommen aus der IMDB. Findet die Boxee Box nichts von alleine, so kann man mittels Assistenten auf die Suche nach Serien- oder Filmnamen inklusive Covern gehen. Gimmick: Liegen englische Serien vorn und deren Untertitel sind im Netz vorhanden, so kann live zwischen verschiedenen Untertiteln geswitcht werden.
Auch Streaming von Internetmedien ist möglich. Natürlich nicht nur YouTube und Co. Es liegen eine Vielzahl an Apps vor, die die verschiedenen Portale abfrühstücken. Streaming Media, die ihr auch mittels Browser empfangen könntet. Die Software ist offen, sodass jeder mit ein wenig Ahnung eigene Apps für die Boxee Box schreiben könnte. Es handelt sich dabei einfach um Scripte, ein System, welches auch LG mit Plex verfolgt. D-Link spricht momentan von einem Vorhandensein von 400 deutschen freien Content-Anbietern.
Auch ein Browser ist enthalten. Eure Funk-Fernbedienug hat auf der einen Seite Navigationselemente, auf der Rückseite ist eine vollständige Tastatur vorhanden.
Medienstreaming aus dem lokalen Netz (zum Beispiel von eine NAS) und aus dem Internet. Dinge, die ein PC mit Boxee oder XMBC als Software auch leisten könnte. Die Stärken der Boxee Box liegen in der Einfachheit der Bedienung und in der Bauform verborgen.
Unbeantwortet blieben meine Fragen nach definitiv vorhandenen Premiumcontent. Hier finden gerade Verhandlungen mit größeren Content-Anbietern statt, die im Januar oder Februar ihren Abschluss finden sollen.
Wer keinen Premiumcontent wünscht oder bereits ein ähnliches Streamingkonzept sein Eigen nennt, der wird keine Boxee Box brauchen.
Wer ein einfaches aber mächtiges System zur Medienwiedergabe aus dem lokalen und dem externen Netz möchte, der kann bedenkenlos zuschlagen. Abzuwarten bleibt, mit welchem Mehrwert die Premium-Anbieter ums Eck kommen. Falls ihr noch weitere Fragen habt, so versuche ich, euch diese zu beantworten. Alternativ hilft unsere Microsite weiter.
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3 Kommentare auf "Boxee Box Launch in Hamburg"

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[…] Wollmilch-Streamingsau von der immer die Blogs voll sind. Ich fasse mich hier kurz, etwas mehr und detaillierter habe ich bereits beruflich […]

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Gast

Mich würde vor allem interessieren, ob das Gerät lautlos arbeitet, oder ob auch hier ein kleiner Lüfter eingebaut ist, der unter Volllast mächtig aufdreht. Ich liebäugele bereits länger mit dem Gerät, da mein HTPC einfach zu viel Strom frisst.
Schade ist auch, dass das Gerät seine Informationen von IMDB holt (also bei dem Filmen ist das ja ok, aber bei Serien ist die Seite leider nicht so gut aufgebaut, vor allem wenn es um Bonus-episodes geht) und nicht von thetvdb.com

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[…] meine ersten Eindrücke habe ich ja bereits gestern […]

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