CD Projekt kündigt neues The Witcher mit Unreal Engine 5 an

      CD Projekt kündigt neues The Witcher mit Unreal Engine 5 an

      Endlich bekommt das bislang beste Spiel des Jahrtausends einen Nachfolger. Denn CD Projekt hat einen neuen Teil von The Witcher angekündigt – und setzt auf einen überraschenden Unterbau.

      Nach dem mehr oder weniger geglückten Cyberpunk 2077, kehrt Entwicklerstudio CD Projekt RED zur Witcher-Serie zurück. Das neue Spiel, das bis dato nur den Namen „The Witcher“ trägt, wurde gestern offiziell angekündigt. Zum genauen Entwicklungsstand oder gar einem Release-Date gibt es noch keine Infos – aber einige spannende News gab es trotzdem.

      Erstmal ist da die Wahl des grafischen Unterbaus. Denn CDPR ließ bereits verlauten, dass man für diesen Teil auf die brandneue Unreal Engine 5 setzen würde. Die neue Grafikgrundlage von Epic Games revolutioniert die Art und Weise wie Level of Detail in Spielen gehandhabt wird. In Aktion könnt ihr euch das zum Beispiel in der PS5-Grafikdemo von The Matrix Awakens ansehen.


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      Dank einer neuen Technologie namens Nanite gibt es somit in der Unreal Engine 5 keine klassischen Texturstufen mehr – und damit auch kein nerviges Grafik-Pop-in. Eine Krankheit, die gerade Cyberpunk 2077 enorm plagte. Allgemein beschlich einen bei CDPR’s hauseigener RED Engine das Gefühl, dass sie langsam ihren Zenit überschritten hatte. Schließlich basierte das Grundgerüst noch auf dem 2011 erschienenen The Witcher II.

      CDPR Radek Grabowski

      CDPR kündigte zudem eine tiefgreifende Partnerschaft mit Epic Games an, die auch die Weiterentwicklung der Unreal Engine zum Ziel hat.

      Ob diese zu einer Zeitexklusivität im zugehörigen Epic Store führen wird, ist noch nicht bekannt. Radek Grabowski, seines Zeichens Global PR Director bei CD Projekt, ließ aber verlauten, dass die Partnerschaft kein Hinweis darauf sein soll. Zwar sieht ein komplettes Verneinen anders aus, aber mit GOG verfügt das polnische Entwicklerstudio schließlich auch über einen eigenen Store. Deswegen gehen wir zumindest mal davon aus, dass der neue Witcher-Teil auch auf mehreren PC-Launchern angeboten wird.

      Witcher-Medaillon zeigt wohl die Katzenschule

      Ein weiteres interessantes Detail: Der Screenshot der Ankündigung zeigt ein Witcher-Medaillon. Dieses sieht verdächtig nach der Katzenschule aka School of the Cat aus. Womöglich steuern wir also einen Hexer oder eine Hexerin aus ebendieser.

      Ob es sich dabei um Ciri handelt, die schließlich auch ein Katzenmedaillon mit sich herumtrug (nachdem sie Leo Bonhart getötet hatte) oder wir selbst einen Witcher erstellen können, kann aber bis dato nur spekuliert werden. Beides verbleibt nach der Ankündigung im Bereich des Möglichen.

      The Witcher Ankündigung via CDPR

      Laut dem Witcher-Wiki sollen die meisten Mitglieder der Katzenschule übrigens Psychopathen und Mörder sein – eine spannende Prämisse für viele Game-Entscheidungen im moralischen Graubereich. Die machten auch die originale Witcher-Reihe erst so richtig gut. Selbst in den hervorragend geschriebenen Nebenquests galt es schließlich, Dialogoptionen zu wählen, die über Leben und Tod entscheiden konnten – und die Spielwelt teilweise sogar veränderten.

      Ihr merkt schon: Ich freue mich darauf. Eine gehörige Portion Skepsis muss ich meinem vormals liebsten Game-Studio aber entgegenbringen. Dafür lief der Launch von Cyberpunk einfach zu unrund. Hoffen wir also, dass CDPR an die Erfolge der originalen Witcher-Games anknüpfen kann, sich Zeit nimmt – und uns ein echtes Meisterwerk serviert.

      Was ist eure Meinung zur Ankündigung? Freut ihr euch über den Einsatz der Unreal Engine oder gibt CDPR damit ein Stück seiner Eigenständigkeit auf? Schreibt es uns im Kommentarbereich!

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      via: The Witcher, Radek Grabwoski (CDPR)

      Veröffentlicht von

      Großer Film- und Serien-Fan, der von Antonioni bis Tarkowski (fast) alles gesehen hat, was Kino und Fernsehen hergeben. Durch Super Nintendo und PS1 fand er Mitte der 90er seine Leidenschaft für PC- und Konsolenspiele. Zockt mittlerweile vornehmlich am selbstgebauten Gaming-PC und gelegentlich auch auf der PlayStation.

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