CES 2014: Die Notebook-Highlights

Es gibt sie noch, die klassischen Notebooks, und wir lieben sie. Mag der Gerätepark auch anwachsen, als Arbeitstier ist das Notebook zumindest in meinem Alltag nicht wegzudenken. Auf der CES 2014 in Las Vegas spielten sie zwar eher dezent auf, einige Highlights von Lenovo, Samsung und Toshiba waren aber doch anzutreffen.

Lenovo ThinkPad X1 Carbon
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Das Lenovo ThinkPad X1 Carbon ist eines der besten Business-Notebooks auf dem Markt, hat aber auch seinen Preis. Kein Wunder also, dass wir auf das überarbeitete Modell im Kohlefaser-Gewand gespannt waren. Das neue ThinkPad X1 soll mit rund 1,3 kg das leichteste Ultrabook mit 14 Zoll Display sein. Die Qual der Wahl hat man bei den Bildschirmen, die Lenovo mit und ohne Touch sowie mit Auflösungen von 1600 x 900 und 2560 x 1440 Pixeln anbieten will. Im Inneren kommen i5- oder i7-Haswell-ULT-Prozessoren zum Einsatz. Für die Grafikausgabe sorgt eine Intel HD Graphics 4400 oder HD 5000. Die neue Prozessor-Generation zeichnet sich durch ihre stromsparenden Eigenschaften aus und soll dem neuen ThinkPad X1 eine Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden ermöglichen.

Das ThinkPad X1 Carbon lässt sich bereits bei notebooksbilliger.de vorbestellen und kostet 1699 Euro.

Lenovo Y50 UHD Gaming Notebook
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Nicht nur Business-Anwender werden von Lenovo bedacht, auch für Gamer gibt es Neues von der CES: Das Lenovo Y40 und Y50, wobei die Zahl für die Displaygröße steht: 14- und 15,6-Zoll. Ein besonderes Schmankerl hebt sich der chinesische Hersteller für das Y50 auf: Das soll es mit einem ultrahochauflösenden Touch-Display geben, das 3840 x 2160 Pixel anzeigt. Optional soll eine Nvidia GeForce GTX 860M mit 2 GB die Pixelmasse in angemessener Geschwindigkeit auf den Bildschirm bringen. Ob eine 4k-Auflösung auf dieser Displaygröße sinnvoll ist, sei einmal dahingestellt. Für ein Gaming-Notebook halten wir sie dann doch für leicht übertrieben. Nach unbestätigten Informationen soll das Lenovo Y50 im späten Frühjahr erscheinen.

Samsung Ativ Book 9 2014 Edition
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Das Samsung Ativ Book 9 hatte ich vor einem halben Jahr auf der Samsung-Presseveranstaltung in die Hand nehmen können und es machte einen hervorragenden Eindruck. Mit seinem 13,3 Zoll Display und seiner flachen Bauweise greift es direkt Apples MacBook Air an. Die 2014-Edition des Ativ Book 9 kommt in der Farbe „Mineral Ash Black“ und wendet sich an Anwender, die ein 15,6-Zoll-Display bevorzugen. Das bietet mit 1920 x 1080 Pixeln eine Full-HD-Auflösung. Mit einem Gewicht von 1,78 kg entpuppt sich das Ativ Book 9 als Leichtgewicht in seiner Klasse. Als Prozessor hat man die Wahl zwischen Intel-Core-i5 und -i7 der Haswell-Reihe, die Grafikausgabe übernimmt in jedem Fall die Intel HD Graphics 4400. Weitere Ausstattungsmerkmale: Bis zu 256 GB SSD (Dual), 8 GB Arbeitsspeicher, HDMI und Mini-VGA-Anschluss. Ethernet-Kabel lassen sich über einen mitgelieferten Adapter an das Ultrabook anschließen.

Toshiba Chromebook und Toshiba Kira
Über die beiden Notebooks Toshiba Kira und Toshiba Chromebook haben wir bereits in ausführlichen Hands-on berichtet. Der japanische Hersteller orientiert sich beim Design doch deutlich an Apples Notebook-Hardware.

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Das Toshiba Kira glänzt vor allem durch sein 13,3 Zoll Display mit der hohen Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln, das es wahlweise mit und ohne Touch gibt. Je nach Ausführung wiegt das Notebook 1,2 oder 1,35 kg und ist damit besonders fürs leichte Gepäck geeignet. Das Gehäuse besteht aus einer Magnesium-Legierung, die besonders stabil sein soll. Im Gegensatz zur ersten Kira-Serie kommt das Toshiba Kira mit Haswell-Prozessor auch nach Europa.

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Nach etlichen anderen Herstellern wie Acer, Dell, HP und Samsung springt jetzt auch Toshiba auf den Chromebook-Zug. Die einfachen Notebooks mit Googles Chrome-System sind recht umstritten, besitzen aber auch einige Vorteile. Sofern man nichts dagegen hat, Google seine Daten anzuvertrauen. Das schlanke Betriebssystem überfordert die Hardware nicht und die Systemwartung ist ein Kinderspiel. Angst vor Viren muss man ebenfalls nicht haben, was die Chromebooks ideal für Computer-Einsteiger macht. Kein Wunder, dass die Chromebooks im amerikanischen Bildungsbereich einen Achtungserfolg erringen konnten.

Bisher gab es Chromebooks vor allem mit 11 Zoll Bildschirmen. Das Toshiba Chromebook bietet hingegen eine Display-Diagonale von 13,3 Zoll. Die Auflösung beträgt jedoch weiterhin 1366 x 768 Pixel. Ein offizieller Preis ist noch nicht bekannt, in Amerika soll das Chromebook angeblich 279 Dollar kosten.

Weitere Neuheiten von der CES 2014 lassen sich in unserem notebooksbilliger.de-Shop vorbestellen.

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Über Marcel Magis

Ich bin Journalist und Schriftsteller. Unter anderem arbeitete ich für macnews.de, c't, Telepolis und notebookjournal.de. Ich liebe Nudeln und schreibe in meiner freien Zeit unverdrossen an einem großen Roman weiter, der wöchentlich im Netz erscheint. Du findest mich auf Facebook, XING und meinem Blog.
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