CES 2014: Die Smartphone-Highlights

Auch wenn der Mobile World Congress in Barcelona schon Ende Februar beginnt: Die CES 2014 haben einige Hersteller wie Asus, Huawei und Sony genutzt, um neue Smartphones vorzustellen und schon bald in den Handel zu bringen. Wir stellen die Highlights aus Las Vegas vor.

Asus PadFone mini

PadFone mini_3 Kopie

Asus hat das PadFone geschrumpft. Das PadFone mini ist in erster Linie ein Android-Smartphone mit 4-Zoll-Display, das sich in ein Phablet mit 7-Zoll-Display verwandeln lässt. Dafür schiebt man das Smartphone lediglich in das PadFone-Dock. Das stellt dann nicht nur den größeren Bildschirm zur Verfügung, sondern bringt auch einen eigenen Akku mit. Das ist auch deshalb praktisch, weil der Akku des Smartphones etwas unterdimensioniert ausfällt. Auch sonst können die nackten technischen Daten nur bedingt überzeugen, so löst das Tablet-Display lediglich 1280 x 800 Pixel, das Smartphone 800 x 480 Pixel auf. Zudem kommt ein Intel Atom Prozessor zum Einsatz. Der ist zwar fix, allerdings kann es bei hardwarenah programmierten Apps wie einigen Spielen zu Problemen kommen. Trotzdem ist das Asus PadFone mini interessant, denn es soll nur 249 US-Dollar kosten. Anwender können somit günstig zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und haben ein erfreulich kompaktes Smartphone in der Hand, ohne bei Bedarf auf den Komfort eines größeren Displays verzichten zu müssen.

Asus ZenFone 4, 5 und 6

ZenFone 6_ Colors Kopie

Drei auf einen Streich: Das Asus ZenFone gibt es mit 4-Zoll-, 5-Zoll- und 6-Zoll-Display und in etlichen Farbvariationen wie Weiß, Rot und Schwarz. Die größeren Modelle gibt es im goldfarbenen Gehäuse. Das iPhone 5s lässt grüßen. Die ordentlich ausgestatteten Smartphones lassen vor allem durch den günstigen Preis aufhorchen: Das kleinste Asus ZenFone soll lediglich 100 US-Dollar kosten. Für das Gerät mit 5-Zoll-Bildschirm ruft Asus 150 Dollar auf, die größte Variante 200 Dollar. Wie beim PadFone kommt ein Intel-Prozessor zum Zuge und die Pixelauflösung des 4-Zoll-Modells bleibt mit 800 x 400 Pixeln identisch. Die beiden größeren Varianten lösen mit 1280 x 720 Pixeln deutlich höher auf. LTE bietet keines der Modelle. Der interne Speicher ist zwar lediglich 8 GB groß, er lässt sich aber über microSD-Karten erweitern. Während das 4-Zoll-Modell neben einer niedrig auflösenden Webcam lediglich eine 5-Megapixel-Kamera bietet, spendiert Asus dem 5-Zoll-Modell wenigstens eine 8-Megapixel-Kamera mit Bildstabilisierung. Beim 6-Zoll-Smartphone sind es gar 13 Megapixel.

Huawei Ascend P6

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Der chinesische Hersteller Huawei brachte mit dem Ascend P6 ein günstiges Smartphone im Premium-Gewand auf den Markt und konnte damit einen Achtungserfolg erringen. Die Ruhe vor dem MWC-Sturm hat Huawei genutzt, um ein recht interessantes Phablet vorzustellen: das Ascend Mate 2 mit 6,1 Zoll Bildschirm. Der Clou des übergroßen LTE-Smartphones ist der große Akku mit einer Kapazität von 4050 mAh. Er soll laut Huawei nicht nur zwei Tage bei intensiver Nutzung durchhalten, das Ascend Mate 2 lädt auch andere Smartphones auf. Man kann also ein kleineres zum Immer-Telefonieren oder was auch immer benutzen und es im Notfall durch das unhandliche Phablet aufladen. Das Mate 2 benutzt man eben nur dann, wenn man die größere Displayfläche oder eine der anderen Funktionen des Ascend Mate 2 gut brauchen kann. Soweit die Theorie, die mich aber nicht ganz überzeugt. Wie auch immer, die Hardware ist ordentlich. Im Inneren steckt ein Snapdragon 400 Quad-Core-Prozessor, der mit 1,6 GHz getaktet ist. Also kein High-End-Prozessor, aber auch keine lahme Krücke. Es stehen 2 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung, Bilder und Videos macht man mit der 13 Megapixel Kamera hinten oder der 5 Megapixel Kamera vorne. Die hat Huawei vor allem für Selfies optimiert. Über einen Regler kann man sich beispielsweise virtuell verschönern. Wenn dieses Feature das Ascend Mate 2 nicht zum Renner macht, was dann? Da spielt der Preis doch keine Rolle mehr. Huawei nannte bisher weder diesen, noch ein konkretes Veröffentlichungsdatum.

Sony Xperia Z1 compact

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Den Smartphone-Star der diesjährigen CES haben wir bereits in einem ausführlichen Hands-on vorgestellt. Das Sony Xperia Z1 compact erfüllt die Wünsche der Anwender, die ein High-End-Android-Smartphone in einem noch handlichen Gehäuse haben wollen. Das 4,3-Zoll-Display löst 1280 x 720 Pixel auf. Trotz des gegenüber dem Sony Z1 geschrumpften Formfaktors verfügt das Xperia Z1 compact über fast alles, was den großen 5-Zoll-Bruder auszeichnet: eine 20 Megapixel Kamera, schneller Snapdragon 800 Prozessor sowie ein spritzwasser- und staubgeschütztes Aluminium-Gehäuse. Das klingt alles toll, hat aber seinen Preis: 500 Euro soll das Sony Xperia Z1 compact kosten.

Dieses Smartphone und etliche weitere Neuheiten von der CES 2014 lassen sich ab sofort bei notebooksbilliger.de vorbestellen.

Bildquelle: Hersteller

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Über Marcel Magis

Ich bin Journalist und Schriftsteller. Unter anderem arbeitete ich für macnews.de, c't, Telepolis und notebookjournal.de. Ich liebe Nudeln und schreibe in meiner freien Zeit unverdrossen an einem großen Roman weiter, der wöchentlich im Netz erscheint. Du findest mich auf Facebook, XING und meinem Blog.
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2 Kommentare auf "CES 2014: Die Smartphone-Highlights"

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