CES 2014: Die Tablet-Highlights aus Las Vegas

Nach den Smartphone-Highlights schauen wir uns die spannendsten Tablets an, die auf der CES 2014 in Las Vegas vorgestellt wurden. Und da gibt es einiges zu sehen: Die Bandbreite reicht bis zum 28-Zoll-Modell mit 4k-Auflösung. Auffällig viele Hersteller führen zudem 8 Zoll Tablets mit Windows 8.1 im Programm, die zwischen 300 und 450 Euro kosten.

Acer Iconia A1-830
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Das Aussehen des Acer Iconia A1-830 orientiert sich wie bei so vielen neuen Tablets am iPad Mini und bietet wie dieses einen schmalen Seitenrahmen und eine Rückseite aus Aluminium. Der Preis für das 7,9-Zoll-Android-Tablet ist mit 169 Euro allerdings wesentlich günstiger. Der Bildschirm im 4:3-Format löst lediglich 1024 x 768 Pixel auf. Wenigstens kommt ein IPS-Display zum Einsatz, wodurch das Iconia A1 eine gute Blickwinkelunabhängigkeit zeigen sollte. Im Inneren kommt ein schneller Intel Atom Z2560 mit 1,6 GHz Taktrate zum Einsatz. Einige auf ARM-Prozessoren zugeschnittene Apps könnten dadurch ihren Dienst verweigern. Da allerdings immer mehr Android-Geräte mit Intel-Prozessoren erscheinen, dürfte sich die Zahl problematischer Apps verringern. Das Iconia A1-830 lässt sich ab sofort bei uns im notebooksbilliger.de-Shop vorbestellen.

Acer Iconia W4

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Neben Android gewinnen Tablets mit Windows 8.1 mehr an Bedeutung. Acer stellt das Iconia W4 vor, das noch diesen Monat ab 300 Euro zu haben sein soll. Dafür erhält man ein Gerät mit 8 Zoll IPS-Display mit 1280 x 800 Pixeln Auflösung und einen mit 1,3 GHz getakteten Intel Atom Prozessor, dem 2 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Zwei Modelle mit jeweils 32 oder 64 GB Massenspeicher stehen zur Auswahl. An Schnittstellen gibt es einen microSD-Kartenleser, Micro-HDMI und Micro-USB. Zwei Kameras mit 2 und 5 Megapixeln runden das Paket ab. Die Akkulaufzeit soll immerhin 10 Stunden betragen. Auch dieses Gerät lässt sich bei notebooksbilliger.de mit 64 GB vorbestellen.

Asus Vivotab Note 8
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Das Asus Vivotab Note 8 haben wir bereits mit einem ausführlichen Hands-on bedacht. Das Highlight des 8-Zoll-Windows-Tablets ist der Wacom Digitizer, wodurch man mit dem Stylus präzise auf dem Bildschirm arbeiten kann: Bis zu 1000 Druckstufen soll der Digitizer erkennen, was das Gerät vor allem für Grafiker interessant macht. Die könnten sich jedoch an der Bildschirmauflösung von 1280 x 800 Pixeln stören. Trotzdem gehört das 299 US Dollar teure Gerät zu den interessantesten Neuvorstellungen auf der CES 2014.

Lenovo ThinkPad 8
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Als Multimedia-Business-Tablet bewirbt Lenovo das ThinkPad 8, das sich vor allem durch seine gute Ausstattung auszeichnet. Das mit Windows 8.1 ausgestattete Tablet bietet auf seinem 8,3-Zoll-Display eine hohe Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln. Im Inneren steckt ein flotter Quad-Core-Atom-Prozessor, der mit 2,4 GHz taktet. Der interne Speicher lässt sich über microSD-Karten erweitern, dieser ist in drei Ausbaustufen zwischen 32 und 128 GB erhältlich. Optional unterstützt das handliche Tablet LTE. Das ThinkPad bietet einen Micro-USB-3.0-Port, einen Micro-HDMI-Anschluss und eine 2-Megapixel-Kamera vorne, eine 8-Megapixel-Kamera hinten, die von einem LED-Blitz unterstützt wird. Für Business-Anwender sind der TPM-Chip und einige Software-Lösungen wie eine automatische VPN-Funktion interessant. Die Laufzeit gibt Lenovo mit acht Stunden an. Ende Januar soll das ThinkPad 8 ab knapp 400 US-Dollar erhältlich sein.

Lenovo IdeaCentre Horizon 2

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Etwas außerhalb der Konkurrenz läuft der All-in-one-PC Lenovo IdeaCentre Horizon 2 mit Windows 8, den man auch als übergroßes Tablet beziehungsweise als PC-Tisch benutzen kann. Mit 27 Zoll Displaygröße und einem Gewicht von 7,6 kg eignet sich der Horizon definitiv nicht zum Herumtragen. Dabei hat Lenovo bei der Neuauflage den Horizon deutlich verschlankt: Das Vorgängermodell brachte noch 1 kg mehr auf die Waage und 3 statt 2 cm dick. Das Display des Horizon 2 wird es in zwei Ausführungen geben: wie gehabt mit 1920 x 1080 oder mit 2560 x 1440 Pixeln. Witzig ist beim Horizon das Zubehör wie Pinöpel für das mitgelieferte Spiel Air Hockey, bemerkenswert Lenovos hauseigene Bedienoberfläche „Aura“, die die Möglichkeiten des Tablets gut ausnutzt.
Die Preise beginnen bei 1500 US-Dollar, der Marktstart ist für Juni 2014 geplant. Wer nicht so lange warten will und wem unter anderem Full-HD-Auflösung reicht, kann zum aktuellen Horizon greifen. Das mit i7-Prozessor, 1 TB Festplatte und 8 GB Arbeitsspeicher gut ausgestattete System ist allerdings nicht gerade ein Schnäppchen und kostet derzeit knapp 1800 Euro. Es geht aber auch eine Nummer kleiner. Das IdeaCentre Flex 20 besitzt zwar „nur“ ein 20 Zoll Full HD Display und ist etwas schlechter ausgestattet, greift dafür aber bereits auf einen Intel-Prozessor der Haswell-Serie zu.

Lenovo ThinkVision 28
ThinkVision28
Es geht aber noch größer und höher aufgelöst: Die Tablet-Spitze bildet sicherlich der AiO ThinkVision 28 mit Android dar, der ganze 3840 x 2160 Pixeln auf den 28-Zoll-Bildschirm zaubert. Der ThinkVision lässt sich aber auch als „normaler“ 4k-Monitor benutzen lässt. Im Gerät soll ein Tegra-Prozessor von NVIDIA stecken, die Schnittstellen reichhaltig sein: DisplayPort, drei HDMI-Anschlüsse, drei USB 3.0 und ein Micro-USB-3.0-Port, ein microSD-Kartenleser und Ethernet-Anschluss. Um die 1200 US-Dollar soll das Riesen-Tablet kosten, wenn es wie von Lenovo angekündigt im Juli auf den Markt kommt.

Samsung Galaxy NotePRO 12.2 und Samsung Galaxy TabPRO 8.4
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Gleich vier Tablets hat Samsung in Las Vegas aus dem Hut gezaubert. Über die beiden Highlights haben wir bereits umfangreich mit einem Hands-on berichtet: Das Samsung Galaxy NotePro 12.2 besticht nicht nur durch sein großes 12,2 Zoll Display mit 2560 x 1600 Pixeln und Samsungs S-Pen als Eingabemöglichkeit, sondern auch durch seine hervorragende Ausstattung. Nur vom Kunststoff will Samsung nicht lassen. Einen Preis hat Samsung nicht genannt, allerdings taucht das Galaxy NotePro in der WLAN-Version bei einem ersten Händler für 1000 Euro auf. Für die Hälfte ist das Samsung Galaxy Note 10.1 mit der gleichen Display-Auflösung zu haben, das als WiFi-Version bei uns im notebooksbilliger.de-Shop knapp unter 500 Euro kostet.

Wer es deutlich kompakter mag und auf den Stift verzichten kann, findet im Samsung Galaxy TabPro 8.4 einen guten Begleiter für unterwegs. Auf Auflösung muss man aber nicht verzichten. Das TabPro 8.4 zeigt ebenfalls 2560 x 1600 Bildpunkte an und besitzt damit eine fantastische Pixeldichte. Allerdings erscheint uns hier der erste Händlerpreis auch zu hoch sein, die WLAN-Variante mit 16 GB soll demnach 700 Euro kosten. Man sollte abwarten, bis die Samsung-Tablets bei mehreren Händlern auftauchen.

Weitere Neuheiten von der CES 2014 lassen sich ab sofort in unserem notebooksbilliger.de-Shop vorbestellen.

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Über Marcel Magis

Ich bin Journalist und Schriftsteller. Unter anderem arbeitete ich für macnews.de, c't, Telepolis und notebookjournal.de. Ich liebe Nudeln und schreibe in meiner freien Zeit unverdrossen an einem großen Roman weiter, der wöchentlich im Netz erscheint. Du findest mich auf Facebook, XING und meinem Blog.
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