CES 2016: Razer präsentiert externes Grafikkartengehäuse mit Thunderbolt 3

Razer hat auf der CES 2016 ein Ultrabook sowie ein Grafikkartengehäuse vorgestellt. Das Ultrabook ist leicht, dünn und mobil. Das GPU-Gehäuse fasst handelsübliche Dual-Slot-Grafikkarten aus dem Desktop-Bereich. Verbindet man es via Thunderbolt 3 mit einem Notebook kann man die Power der Desktop-Grafikkarte für Gaming und aufwendige Berechnungen nutzen.

Razer, den meisten wohl bekannt durch Peripheriegeräte wie Maus und Tastatur, hat schon seit längerer Zeit Notebooks im Portfolio, die einen Mix aus Mobilität und Gaming bieten. In Europa sind allerdings nicht alle Modelle erhältlich. Das neue Ultrabook Razer Blade Stealth Touch soll ab Februar in Deutschland erhältlich sein. Das 12,5-Zoll-Touch-Display löst wahlweise mit WQHD (2560 x 1400 Pixel) oder UHD (3840 x 2160 Pixel) auf. Letzteres soll den Adobe RGB Farbraum zu 100 % abdecken. Als Datenspeicher kommt eine SSD zum Einsatz, die zwischen 128 GB und 512 GB groß sein kann. Ein Intel Core i7-6500U aus der aktuellen Skylake-Serie übernimmt die Berechnungen zusammen mit dem integrierten Grafikchip Intel HD Graphics 520. Als Betriebssystem ist Microsoft Windows 10 vorinstalliert. Das nur 1,25 kg wiegende Ultrabook ist mit 13,1 mm dünner als das Apple MacBook Air an seiner dicksten Stelle. Mit HDMI 1.4b, zweimal USB 3.0 und Thunderbolt 3 für USB-Type-C-Stecker verfügt es über moderne Anschlüsse.

Das Grafikkartengehäuse Razer Core ist wie das Ultrabook in mattem Schwarz gehalten. Es kann eine Desktop-Grafikkarte mit Dual-Slot-Abmessungen aufnehmen. Mit welcher Grafikkarte das Razer Core angeboten werden wird, steht noch nicht fest. Verbindet man das GPU-Gehäuse Razer Core über Thunderbolt 3 mit einem Notebook, wird die Grafikkarte des Razer Core zur Bildberechnung genutzt. Das steigert die GPGPU-Performance deutlich und ermöglicht es beispielsweise, mit einem auf Mobilität getrimmten Ultrabook 3D-Games zu zocken. Sollte das Notebook-Display zu klein sein, kann man am Razer Core einen großen Monitore anschließen. Desweiteren stehen USB-Ports zur Verfügung. Das Razer Core ist zwar für das neue Ultrabook Blade Stealth Touch zertifiziert, soll aber laut computerbase.de auch mit anderen Notebooks funktionieren. Vorausgesetzt, es verfügt über einen Thunderbolt-3-Port, wie es bei aktuellen High-End-Geräten mittlerweile üblich ist. Das Razer Core soll in der ersten Jahreshälfte zu einem noch unbekannten Preis erhältlich sein.

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Bilder: Razer

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Über Robert Tischer

Aufgewachsen mit Lego und Nintendo Game Boy eroberte schon bald ein Laptop mit MS-DOS und Windows 3.1 mein Herz und meinen Schreibtisch im Jugendzimmer. Nach einer kurzen Technikrezession sind Schreibtisch und Spielplatz 20 Jahre später auf die Größe eines Wohnzimmers gewachsen, das inzwischen einen Anbau vertragen könnte.
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