CES 2018: Die modulare BLOCKS Smartwatch ist endlich (bald) erhältlich

CES 2018: Die modulare BLOCKS Smartwatch ist endlich (bald) erhältlich

Die mit Spannung erwartete BLOCKS Smartwatch, die ganz besonders zukunftssicher sein soll, scheint bereit für den offiziellen Marktstart.

Mit einer stinknormalen Smartwatch lockt man heutzutage keinen Hund mehr hinter dem sprichwörtlichen Ofen vor – schon gar nicht auf einer Elektronikmesse wie der CES 2018. Anders die BLOCKS Smartwatch mit ihrem für eine Smartwatch innovativen Konzept, des modularen, frei konfigurierbaren Aufbaus. Dabei dürfte so mancher Hund, äh Vorbesteller, vielleicht schon gar nicht mehr daran geglaubt haben, dass das ambitionierte Kickstarter-Projekt überhaupt noch kommt…

Ende gut, alles gut?

Der Grund für derartige Skepsis dürften die Verschiebungen sein, welche die Unterstützer bislang bereits hinnehmen mussten. Ursprünglich war die Auslieferung der fertigen BLOCKS Smartwatches für Mai 2016 geplant, der Termin konnte jedoch mehrfach nicht gehalten werden.

Nun aber scheint sich die Geschichte zum erhofft Guten zu wenden, denn auf der CES 2018 wurde bekanntgegeben, dass die BLOCKS Smartwatch noch im 1. Quartal 2018 erhältlich sein werde. Ein richtig konkreter Termin ist das zwar noch nicht, aber da bereits seit Herbst 2017 erste Unterstützer mit dem fertigen Produkt bedacht wurden, dürfte die Sache nun wirklich am Laufen sein.

Traditionelle Smartwatch mit innovativem Aufbau

Was die Uhr so besonders macht, ist ihr Aufbau, denn nicht nur das Cover ist wähl- bzw. wechselbar: Austauschbare Module, die das klassische Armband ersetzen, erweitern den Funktionsumfang des Kern-Elements („Core“) um verschiedene Funktionen. Während das Basis-Element mit seinem 1,35“ Farb-Touchscreen (360 x 360 Pixel Auflösung) mit Basis-Funktionen wie z.B. Sprachsteuerung, Aktivitäts-Tracking, Benachrichtigung via Smartphone (kompatibel mit Android und iOS), WLAN- und Bluetooth-Konnektivität daherkommt und 1,5 Tage Akku-Laufzeit erlaubt, ermöglichen die wechselbaren Module eine Vielzahl neuer Funktionen. Zur Einstimmung mal schnell ein Video.

Direkt zum Verkaufsstart stehen u.a. ein Herzschlagmesser, ein GPS-Modul, ein NFC-Modul und ein Modul für zusätzliche Akku-Laufzeit zur Verfügung. Bereits bestellbar sind beispielsweise auch Module für SIM-Cards und Fingerabdruckscanner, außerdem sind zahlreiche weitere Module in Planung und Entwicklung, etwa ein Kamera-Modul, ein Speicher-Modul (um Musik oder die mit dem Kamera-Modul gemachten Aufnahmen zu speichern) und ein Erweiterungsmodul, welches wie ein zusätzliches Armband getragen wird und der BLOCKS Smartwatch somit eine ganze Reihe weiterer Funktionen verpasst.

Bislang ist – je nach Umfang eures Handgelenks – ein Aufbau mit wahlweise 3 oder 4 Modulen möglich. Künftig sollen die Module noch kleiner gefertigt werden, so dass auch mehr als 4 Module das Armband bilden könnten. Die Module lassen sich laut Hersteller übrigens tauschen, ohne die BLOCKS Smartwatch neustarten zu müssen.

Konkurrenzfähiger Preis für ein interessantes Konzept

Als Betriebssystem kommt nicht etwa Android Wear, sondern eine speziell angepasste Android-Version zum Einsatz. Es läuft auf einem Qualcomm Snapdragon 400 Prozessor und kann auf 512 MB RAM Arbeitsspeicher sowie 4 GB Flash-Speicher zurückgreifen. Der verbaute Akku hat eine Kapazität von 400 mAh. Ach ja, die BLOCKS Smartwatch ist nach IP67 zertifiziert, der Hersteller strebt für die Zukunft sogar IP68 an, so dass man mit der Uhr auch problemlos schwimmen gehen kann.

Der offizielle Verkaufspreis für das Basis-Element liegt bei 259 US-Dollar, jedes zusätzliche Modul kostet standardmäßig 35 US-Dollar. Ob man diesen einheitlichen Preis auch bei künftig erhältlichen Modulen wird verlangen können, bleibt abzuwarten. Dadurch, dass die offene Hardware-Plattform aber auch Entwicklungen ausgewählter anderer Unternehmen zulässt, dürfte dieser Betrag keinesfalls in Stein gemeißelt sein.

Ihr könnt die BLOCKS Smartwatch ab sofort vorbestellen. Sollte sich der Verkaufspreis halten und damit in einem ähnlichen Rahmen bewegen, wie bei herkömmlichen Smartwatches, dann könnte sich dieses interessante Konzept durchaus etablieren und nicht – wie so viele andere modulare Konzepte – in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

via the verge und kickstarter

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