CES 2018: Matrix Powerwatch – Wärme statt Akku

      CES 2018: Matrix Powerwatch – Wärme statt Akku

      Eine gängige Kritik an vielen Smartwatches und Wearables bezieht sich sehr häufig auf deren Akkulaufzeit. Wenige Tage halten die meisten der schlauen Gadgets lediglich durch. Ganz anders: die Matrix Smartwatch. Sie soll laut Hersteller nahezu unendlich lange durchhalten. 

      Mit Wärmekraft zur langen Laufzeit

      Das Geheimnis der Matrix Powerwatch: Sie nutzt das Temperaturgefälle zwischen eurem Handgelenk und der Umgebung, um daraus elektrischen Strom zu generieren. Das physikalische Prinzip dahinter ist bei weitem nicht neu. So machten z.B. Thomas Johann Seebeck und Jean Peltier bereits im 19. Jahrhundert die Entdeckung, dass elektrischer Strom sich in Wärmeenergie umwandeln lässt und umgekehrt. Dieser Artikel auf Wikipedia erklärt euch das Phänomen genauer.

      Bisher fand Thermoelektrizität keinen großen Einsatz in modernen Gadgets – die dadurch erzielbare Leistung ist nämlich sehr gering. Da die Technik in den letzten Jahren jedoch immer weiter Fortschritte machte, arbeiten moderne elektronische Komponenten derart effizient, dass thermoelektrische Effekte endlich ausreichen, um z.B. eine Smartwatch zuverlässig mit Strom zu versorgen.

      Aber genug der Belehrungen. Mein Kollege Hannes war ja auf der CES und hat sich die Matrix Powerwatch auf der CES angeschaut:

      Die Matrix Powerwatch ist bereits erhältlich und kostet ab 169 Dollar aufwärts.

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      Nerd, Geek, SciFi-Fan, Rollenspieler, Gamer. Beruflich schreibe ich seit 2011 Dinge ins Internet – seit 2017 als Redakteur und Community Manager bei notebooksbilliger.de. Erste Computer-Gehversuche ca. 1985 auf einem C64.

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